Günther Lachmann:
Das Buch:
Günther Lachmann beschreibt, wie die Kluft zwischen den in Deutschland lebenden
Muslimen und der westlichen Welt wächst und analysiert diese Entfremdung, die
für beide Seiten eine tödliche Bedrohung darstellt.
Die Deutschen und ihre muslimischen Mitbürger leben nicht miteinander, sondern nebeneinander – wird daraus bald ein Gegeneinander? Durch die Abwehrhaltung der einheimischen Bevölkerung und die mangelnde Integrationsbereitschaft der Muslime leben viele von diesen in einer Parallelwelt: Dort werden oft die Werte der westlichen Gesellschaft nicht anerkannt, wie Toleranz, Meinungs- und Glaubensfreiheit. Statt dessen werden Ausgrenzung, Unterdrückung der Frauen und Hass gegen »Ungläubige« und Juden gepredigt. Abgekoppelt vom Westen, der sie nicht akzeptiert, sind, so Günther Lachmanns Analyse, zunehmend mehr Muslime gerade in Deutschland offen für die Botschaft der radikalen Islamisten. Ayaan Hirsi Ali hat dies am eigenen Leib zu spüren bekommen. In ihrem Beitrag zu diesem Buch ruft sie die muslimischen Frauen im Westen dazu auf, endlich ihre Rechte zu beanspruchen.
Der Autor:
Günther Lachmann, geboren 1961 in
Papenburg, war vier Jahre lang in der politischen Redaktion von BILD, ehe er
2001 als stellvertretender Leiter der Parlamentsredaktion zur WELT AM SONNTAG
ging. Er hat sich in seiner Arbeit dort auf das Thema des Islamismus und der
Muslime in Deutschland konzentriert.
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