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Neuss-Erfttal, den 24.08.2004

Fax (2 Blatt)

An die
Neuss-Grevenbroicher Zeitung
Bitte sofort vorlegen!
Lokalredaktion
Moselstr.
Neuss

Betr.: Bericht der NGZ vom 24.08.2004 „Umzug eröffnet neue Chancen"

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich gebe zu dem vorbezeichneten Artikel die nachfolgende Leserzuschrift ab.

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Die Kinder- und Jugendarbeit in Erfttal muss verstärkt werden!

Mit dem Bericht „Umzug eröffnet neue Chancen" wird die Erwartung beschrieben, dass sich in der Kinder- und Jugendarbeit in Erfttal alsbald Verbesserungen erzielen lassen. Solche hoffnungsfrohen Berichte erreichen uns seit Jahren, die Probleme konnten aber bis heute weder gelöst noch reduziert werden:

Die Tätigkeit der eingesetzten Streetworker, das zeigen aktuelle Feststellungen, lösen die Probleme mit vornehmlich russlanddeutschen Kindern und Jugendlichen nicht wirklich auf. Denn die Streetworker stehen eigentlich mit völlig „leeren Händen" da. Die ursprüngliche Annahme, die neuen Räume des ehemaligen Kindergartens an der Euskirchener Straße würden die Probleme beseitigen helfen, hat sich als Trugschluss erweisen. Die bereits seit Jahren beklagten Störaktionen haben sich in jüngster Zeit massiv verstärkt.

Auch ein Raumangebot für die Streetworker im Bürgerzentrum wird an dieser Situation nichts ändern. Für die Streetworkarbeit, aber auch für Kontakt Erfttal, muss die personelle Situation durch mehr hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte deutlich verstärkt werden. Mit dem Einsatz von Streetworkern müssen die mit einem pädagogischen Konzept verknüpften Betreuungsangebote umfangreich ausgeweitet werden. Dies habe ich bereits im Zusammenhang mit der Zukunftswerkstatt (2001) gefordert. Auch meine nachfolgenden wiederholten Bitten, die Kinder- und Jugendarbeit zu stärken, blieben bislang unerhört.

Deshalb habe ich am 2.8.2004 den Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) in Neuss angeschrieben und entsprechende Hinweise und Vorschläge übermittelt, wie man möglicherweise effektiver vorgehen könne. Dabei habe ich auch darauf aufmerksam gemacht, dass eine Umstrukturierung der Arbeit im Gemeinwesenzentrum in die Überlegungen einbezogen werden muss. Dort frei werdende Personalkräfte sollten auf jeden Fall zusätzlich für die Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden.

Werner Schell, Harffer Str. 59, 41469 Neuss-Erfttal,

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Mit freundlichen Grüßen

(Werner Schell)

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