SPD warnt vor Beendigung des Stadtteilprojektes in Erfttal

„Verärgert, so Peter Ott, SPD-Ortsvorsitzender Neuss-Süd, reagierte der Vorstand auf die Tatsache, dass im Haushalt der Stadt Neuss für die „Betreuung junger Menschen auf der Straße, und für die Schulwerkstatt „Blitz" für 2005 keine Haushaltsmittel mehr bereitgestellt worden sind."

Im Vorstand der örtlichen SPD herrschte einhellig die Auffassung, dass die Weiterführung des Stadtteilprojektes Erfttal, bevor es eigentlich erst richtig begonnen hat, endgültig beerdigt werden soll.

„Damit wird, so Ott weiter, den Bürgerinnen und Bürgern in Erfttal von dem CDU-Stadtverordneten Heinz Sahnen und Teilen der Verwaltung seit Wochen die Unwahrheit gesagt."

Die Bürgerinnen und Bürger um Herrn Schell haben insoweit völlig Recht, wenn sie die Fortsetzung dieser Maßnahmen anmahnen.

Die örtliche SPD unterstützt daher diese Forderungen und wird sich im Rahmen der Haushaltsberatungen unbedingt dafür einsetzen, dass für 2005 die Haushaltsmittel für die „Betreuung junger Menschen auf der Straße (EURO 105.200,00) und Schulwerkstatt „Blitz" (EURO 38.840,00) wieder eingesetzt werden.

„Darüber hinaus, so Ott, ist der Haushaltsansatz von EURO 80.000,00 für die Wohnumfeldverbesserung lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein."

Für die Jahre 2006 bis 2008 ist für diese Maßnahme überhaupt kein Geld mehr vorgesehen.

Auch hier wird die örtliche SPD einen Antrag auf Erhöhung dieser Mittel einbringen.

„Wenn Integration wirklich gewollt ist, darf man nicht am falschen Ende sparen und bewährte Maßnahmen, wie z.B. das Projekt Streetworkerin in Grimmlinghausen, das bereits im letzten Jahr eingestellt worden ist, mit einem Federstrich beenden". So Ott abschließend.

Quelle: Pressemitteilung Peter Ott, SPD-Ortsverein Neus-Süd, Volmerswerther Straße 8, 41468 Neuss

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