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13 Projekte für ein besseres Leben
Schon Ende Juni soll der Stadtrat die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt für Erfttal beraten

Von Dorothea Wand

Neuss. Die Zukunftswerkstatt Erfttal, die am vergangenen Wochenende im Bürgerzentrum tagte, hat "ein erfreuliches Ergebnis" erbracht, fasste der Erste Beigeordnete Peter Söhngen seinen Eindruck der Veranstaltung zusammen. Die unerwartet hohe Beteiligung, die zwischen 60 Personen am Samstag und 100 am Sonntag schwankte, zeige das Interesse der Bürger an ihrem Stadtteil, so Söhngen. Die schönen Aspekte könnten aber nicht darüber hinwegsehen lassen, dass noch sehr viel zu tun sei.

Diskutiert wurden die Ergebnisse der Arbeitskreise, die sich schon im Vorfeld Gedanken zu Themen wie "Wohnen in Erfttal", "Sicherheit und Ordnung" und "Integration" gemacht hatten. Während der beiden Tage haben Bürger, Experten und Vertreter der Verwaltung aus der Vielzahl der Anregungen eine Projektliste mit 13 Positionen erstellt, die "mit allen Kräften angegangen werden soll", versprach gestern Peter Söhngen anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse. "An oberster Stelle steht die Betreuung junger Menschen auf der Straße", betonte CDU-Ratsherr Heinz Sahnen. Der Einsatz von Streetworkern, außerschulische Betreuung, die Verbesserung von Spielangeboten und eine Erfahrungsbörse, auf der Jugendliche über ihren Werdegang berichten können, sollen dazu beitragen.

Als ein weiteres Ergebnis stand die besondere Gewichtung der Integration der Nachbarn aus verschiedenen Nationen im Vordergrund. Hier sollen als erste Maßnahme Sprachkurse die Grundlage zu intensiverer Verständigung werden. Neben weiteren Qualifizierungsangeboten für Jugendliche und Frauen soll besonderes Augenmerk auf Sanierung und Erhalt von Wohnungen, die Schaffung eines kommunikativen Ortskernes und besondere, vor allem musikalische Events zu Lebensqualität und einem "Wir-Gefühl" in Erfttal beitragen.

Bis zum 8. Juni werden die Ergebnisse und deren Gewichtungen, die vom Plenum der Zukunftswerkstatt am Sonntag verabschiedet wurden, seitens der Verwaltung in schriftliche Form gegossen werden. Diese wird dann am 29. Juni dem Stadtrat zur Beratung vorliegen. Peter Söhngen sah die Zukunftswerkstatt als "Auftakt für die Arbeit, in der die Bürger, Fachkräfte, Politik und Verwaltung zusammenwirken. Und das nicht nur inhaltlich und thematisch, sondern auch im Verfahren und in der Kontrolle der Beschlüsse".

Quelle: Bericht der Westdeutschen Zeitung vom 22. Mai 2001