Werner Schell - Harffer Straße
59 - 41469 Neuss
Sprecher des Arbeitskreises „Sicherheit
und Ordnung" der
Stadtteilkonferenz von Erfttal
Telefon: 02131/150779 - Handy:
0172/6958904 - Telefax: 02131/167289
E-Mail: Team@wernerschell.de
Neuss-Erfttal, den 27.02.2003
An die
Neuss-Grevenbroicher Zeitung Bitte
sofort vorlegen!
Lokalredaktion, z.Hd. Herrn Baten
Moselstr.
Neuss
Betr.: Situation in Erfttal
Bezug: Verschiedene Berichte in der NGZ mit Bezug auf Erfttal
Anlg.: 4
Sehr geehrter Herr Baten,
sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe Ihnen (und der Redaktion der
Rheinischen Post) in jüngster Vergangenheit Leserbriefe übermittelt, die
allesamt nicht vorgestellt worden sind. Damit komme ich auf ein Problem zurück,
dass ich Ihnen schon einmal vorgetragen habe.
Ich weiß natürlich, dass für Leserbriefe
nicht unbegrenzt Platz zur Verfügung steht. Aber bei 3 Briefen, die ich an die
Neusser Redaktion gerichtet habe, hätte zumindest eine Veröffentlichung
möglich sein müssen. Eine Pressemitteilung vom Januar 2003 (siehe unten) haben
Sie auch unbeachtet gelassen.
Ich habe die Angelegenheit der
Nichtveröffentlichung von Briefen vor wenigen Tagen mit einem Stadtverordneten
erörtern können und erfuhr dabei (mit dem Hinweis auf Vertraulichkeit), dass
in bestimmten Fällen mit Redakteuren geredet werde und dabei unliebsame
Briefschreiber nach Bedarf „niedergemacht" würden, um
Veröffentlichungen zu verhindern.
Ich habe nun den Verdacht, dass in meinem Fall
die Versuche, meine Texte als Mindermeinung oder so ähnlich zu diskreditieren,
ein gewisser Erfolg beschieden war. Offensichtlich ist man eher geneigt,
Pressemitteilungen und Texte von Institutionen mit „Rang und Namen" zu
übernehmen, als von einem Bürger, der „nur" vorträgt, für zahlreiche
Bürgerinnen und Bürger zu sprechen. Muss ich erst einen Verein gründen, um
gebührend Gehör zu finden oder ist eine Unterschriftensammlung nötig?
Wäre doch ein Vertreter der NGZ in die
jüngste Sitzung des von mir geleiteten Arbeitskreises „Sicherheit und
Ordnung" am 23.1.2003 gekommen, hätte er sich von der sachlichen
Diskussion und der Resonanz meines Engagements in der Bürgerschaft überzeugen
können. Übrigens haben Sie meine Pressemitteilung, die auf die Sitzung am
23.1.2003 aufmerksam machte, auch unbeachtet gelassen. Andererseits stellen Sie
u.a. jeden Trödelmarkt des SKM in Erfttal mit ausreichendem Text vor. Was soll
man davon halten?
Leider wird die mit Hilfe der Stadt Neuss und
des SKM betriebene Stadtteilerneuerung in Erfttal an den wirklichen
Bedürfnissen der BürgerInnen hier vor Ort vorbei betrieben. Ganz bestimmte
Maßnahmen, die allein geeignet sind, die Probleme an der Wurzel anzupacken,
werden nicht aufgegriffen. Meine diesbezüglichen Bemühungen sind teilweise
deshalb erfolglos, weil das einzige öffentliche Medium, das mich unterstützen
könnte, die NGZ, die dringend benötige Hilfe durch Veröffentlichung von
Leserbriefen versagt.
Ich bedaure dies sehr und bitte noch einmal
darum zu prüfen, ob Sie nicht in Absprache mit mir bestimmte Erfttaler Themen
einmal in gesonderten Berichten aufgreifen können. Wie ich früher schon einmal
angeregt habe, könnte dies beispielsweise in der Form eines Interviews mit mir
erfolgen.
Mit freundlichen Grüßen
(Werner Schell)