Jens Spahn - neuer Bundesgesundheitsminister der GroKo 2018

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Jens Spahn - neuer Bundesgesundheitsminister der GroKo 2018

Beitrag von WernerSchell » 03.03.2018, 08:21

Aus Forum:
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=22532

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Foto: DW

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel nominerte am 25.02.2018 die CDU-Anwärter auf ein Ministeramt in der angestrebten GroKo 2018 von Union und SPD. Unter den Anwärtern befindet sich auch der für das Amt des Bundesgesundheitsminister vorgesehene Jens Spahn (37, MdB/CDU). Spahn gehört seit vier Jahren zum CDU-Präsidium, dem engeren Führungskreis der Partei, und gilt als selbstbewusst, ehrgeizig und klar konservativ. Er gilt den Merkel-Kritikern als Hoffnungsträger und fordert mehr Sicherheit und Ordnung in Deutschland, er möchte die Flüchtlingszahlen begrenzen, fordert ein Verbot der Burka, lehnt die doppelte Staatsbürgerschaft ab und findet die deutsche "Leitkultur" gut. Jens Spahn gehörte früh zu denen, die die "Willkommenspolitik" der Kanzlerin offen kritisierten und einen Kurswechsel forderten (so informierte die " Deutsche Welle" am 24.02.2018).

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Die Rheinische Post berichtete am 26.02.2018:
Personalentscheidungen für neue Groko
Hermann Gröhe - ein weiterer Vertrauter Merkels geht

Berlin/Neuss. Gesundheitsminister Hermann Gröhe aus Neuss verlässt das Bundeskabinett ohne Groll, auch wenn er die Arbeit gern fortgesetzt hätte. Mit ihm geht ein weiterer Vertrauter der Bundeskanzlerin.
Von Martin Kessler

Mit Gröhe geht nach Thomas de Maizière der zweite enge Vertraute der Kanzlerin. Im Gegensatz zum bisherigen Innenminister geht der Niederrheiner Gröhe zwar enttäuscht, aber offenbar ohne Groll. Er hätte gerne die Arbeit im Gesundheitsministerium fortgesetzt, gibt er freimütig zu.

(weiter lesen unter) …
http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.7420990

Erfahrung und neue Gesichter
Das sind die neuen CDU-Minister

Von Eva Quadbeck

Inhaltlich hat sich Spahn zum Generalisten entwickelt. Der häufige Talkshow-Gast positioniert sich zu innen-, finanz-, wirtschafts- und sozial- und gesellschaftspolitischen Fragen. Es ist zu erwarten, dass Spahn sein Regierungsamt auch nutzen wird, um sein eigenes Profil weiter zu schärfen. Fachlich ist er für die Aufgabe qualifiziert. Von 2002 bis 2015 gehörte er zu den gesundheitspolitischen Fachleuten seiner Fraktion. Vor vier Jahren handelte er für dieses Thema den Koalitionsvertrag mit aus.

(weiter lesen unter) …
http://www.rp-online.de/politik/deutsch ... -1.7420387

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Ärzte Zeitung vom 26.02.2018:
CDU-Minister benannt
Spahn soll Gesundheitsminister werden

Jünger und weiblicher will die CDU-Chefin ihr Kabinett und ihre Partei machen. In Männerhand bleibt das Gesundheitsressort: Jens Spahn soll hier der neue Minister werden. mehr » https://www.aerztezeitung.de/nl/?sid=95 ... efpuryykqr

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Deutsches Ärzteblatt, 26.02.2018:
Jens Spahn soll Bundesgesund­heitsminister werden
CDU-Chefin Angela Merkel will Finanzstaatssekretär Jens Spahn zum Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter machen. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag offiziell mit. Er wird damit Nachfolger von Hermann Gröhe (CDU), der dem künftigen Bundeskabinett nicht mehr angehören wird.
„Ich halte Jens Spahn gerade als Vertreter der jüngeren Generation für sehr, sehr gut geeignet, im Sinne der Generationengerechtigkeit diese Themen anzugehen“, sagte Merkel. Das Ressort Gesundheit und Pflege sei von allergrößter Bedeutung für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Zudem habe er als gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CDU-Bundestagsfraktion von 2009 und 2015 Erfahrungen im Gesundheits­wesen gesammelt ... > https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... ter-werden

WernerSchell
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Pflegenotstand: Auflösung muss oberste Priorität haben

Beitrag von WernerSchell » 27.03.2018, 06:52

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Spahn02.jpg
Zitat der Woche in Zeitschrift "CAREkonkret" vom 23.03.2018:
"Ich kann Ihnen nicht das Paradies versprechen."
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einer seiner ersten öffentlichen Reden gegenüber Pflegekräften.

Dazu ergibt sich:
Weder Pflegekräfte noch pflegebedürftige Menschen haben paradiesische Pflegezustände gewünscht oder gar gefordert. Die seit Jahren formulierten Reformvorstellungen sind allein darauf gerichtet zu erreichen, dass ausreichend qualifizierte und angemessen vergütete Pflegekräfte zur Verfügung stehen, die für ihre anspruchsvolle und zuwendungsorientierte Arbeit mit Patienten und Pflegebedürftigen auch ausreichend Zeit haben!

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WernerSchell
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Pflegenotstand: Auflösung muss oberste Priorität haben

Beitrag von WernerSchell » 18.04.2018, 07:05

"Die große Überforderung: Wie lösen wir den Pflegenotstand?"
Diskussionsrunde bei "Maischberger" am 18.04.2018 > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =7&t=22604 - Anmerkung: Der Neusser Pflegetreff wird sich am 09.05.2018 ebenfalls mit den gebotenen pflegepolitischen Reformschritten befassen. Dabei geht es aber nicht nur um die systemischen Mängel in den Einrichtungen, sondern auch um die Gestaltung von kommunalen Quartiershilfen. Diese Quartiersarbeit - nach dem Grundsatz "ambulant vor stationär" ist alternativlos - wird in den meisten Diskussionsrunden unberücksichtigt gelassen. Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wird aber genau dieses Thema erneut in den Blick nehmen. Eine ganzheitliche Betrachtung aller Versorgungsstrukturen erscheint zwingend erforderlich! > http://www.wernerschell.de/aktuelles.php

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Geschenkementalität verletzt Generationengerechtigkeit

Beitrag von WernerSchell » 24.04.2018, 12:38

Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk nimmt wie folgt Stellung:

Wesentliche Vorhaben, v.a. die Rentenpläne, der GroKo sind offensichtlich unbezahlbar, so u.a. das Urteil führender Ökonomen. Es scheint so, dass die "Geschenkementalität" der beiden Koalitionspartner, die bereits in der zurückliegenden Legislaturperiode für eine Ausgabenflut gesorgt hat, fortgesetzt werden soll. Es sind Reformen, v.a. im Renten-, Gesundheits- und Pflegesystem, "mit Augenmaß" erforderlich, die die demografische Entwicklung und nicht das Werben um die Wählergunst (Parteiinteressen) im Blick haben. So muss die Rentenversicherung für die nachfolgenden Generationen eine auskömmliche Altersversorgung gewährleisten und das Gesundheits- und Pflegesystem muss nachhaltig die gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungsstrukturen, ambulant und stationär, sichern. Schwerpunktsetzungen erscheinen dringend geboten. Bevor die einzelnen Ministerien mit irgendwelchen Maßnahmen vorpreschen, sollte ein Masterplan mit einem soliden Finanzrahmen erstellt werden.
>>> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 435#p91020 / http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 07#p103107 / http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 77#p103277

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Ausmaß der Pflegemisere nicht verstanden

Beitrag von WernerSchell » 02.06.2018, 06:14

Pflegenotstand auflösen und kommunale Quartiershilfen gestalten - entsprechende Maßnahmen müssen in einem „Masterplan Pflege“ gebündelt werden. Dies verdeutlicht Pro Pflege … in einer Pressemitteilung vom 01.06.2018 und macht damit in Richtung Politik Druck. Entgegen den bisherigen öffentlichen Bekundungen hat die GroKo das wirkliche Ausmaß der Pflegemisere in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nicht verstanden. Es müssen grundlegende Verbesserungen eingeleitet und umgesetzt werden. Dazu ganz einfach der Hinweis: "Mit zwei kleinen Schritten kommt man nicht über einen Abgrund".
Siehe u.a. unter http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 25#p103825 bzw. http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 27#p103827


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„Es ist gefährlich, Recht zu haben,
wenn die Regierung Unrecht hat.“

― Voltaire

WernerSchell
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Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege - reicht hinten und vorne nicht

Beitrag von WernerSchell » 02.06.2018, 13:00

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Die Vereinbarungen der GroKo werden von hier seit Monaten als völlig unzureichend bezeichnet. Mittlerweile haben sich zahlreiche Pflegeexperten und Sozialverbände dieser Kritik angeschlossen. Und das ist auch gut so! Das "Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege" (von Jens Spahn) löst die bekannten Pflegemängel nicht einmal ansatzweise. Ein aktuelles Zitat bringt alles auf den Punkt:

"Dieser Aktionsplan ist leider ein Witz, Mit diesen 13.000 Symbolstellen gewinnen wir nichts in diesem Land".
Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie, gegenüber den Zeitungen der Funke Gruppe ("Zitat der Woche" in "CAREkonkret" vom 01.06.2018)
>>> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 25#p103825

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Masterplan für die Pflege erforderlich ...

Beitrag von WernerSchell » 07.06.2018, 06:45

Aus Forum:
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 38#p103938

Neuss-Grevenbroicher Zeitung am 07.06.2018:

Pflege im Rhein-Kreis: Kreis setzt Prioritäten für die Pflege

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Quelle: NGZ - Foto: dpa/Gregor Fischer

Rhein-Kreis Mehr Pflegepersonal und Kurzzeitpflegeplätze, der Ausbau der Heimfinder-App zu einer Datenbank, Quartiersarbeit – all das soll helfen, der wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen in den kommenden Jahren Herr zu werden.
Von Anneli Goebels
Es ist eine Mammutaufgabe und eine, die den Rhein-Kreis in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen wird – die Pflege. Seit Dezember 2017 liegt der Pflegebedarfsplan des Hamburger Instituts für Wohnen und Stadtentwicklung (APL) vor, der seitdem in allen Fraktionen vorgestellt und diskutiert wurde. Und dabei überrascht eine Aussage niemanden, nämlich, dass angesichts der demografischen Entwicklung die Zahl der Pflegebedürftigen steigen wird. So ist laut Berechnungen des Instituts von 2017 bis 2030 mit einem Anstieg von rund 20 Prozent zu rechnen, bis 2040 sogar mit 25 Prozent. Auch wenn die Zeitspanne groß scheint, entsprechende Vorbereitungen müssen jetzt in Gang gesetzt werden.
… (weiter lesen unter) … https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/ ... d-23253043

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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat wiederholt zu den Pflegeheimplanungen des Rhein-Kreises Neuss Stellung genommen und auch beim Pflegetreff am 09.05.2018 zum Thema informiert. Es wurde ein Masterplan Pflege gefordert. Darin sollten alle erforderlichen Vorgaben für eine gute Pflege im Rhein-Kreis Neuss unter Beteiligung aller insoweit wichtigen Akteure ausgeführt werden. Siehe insoweit unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=22618

Solche Planungserwägungen sollten auch landes- und bundesweit aufgegriffen werden. Dazu wurde angemerkt:

Pflegenotstand auflösen und kommunale Quartiershilfen gestalten - entsprechende Maßnahmen müssen in einem „Masterplan Pflege“ gebündelt werden. Dies verdeutlicht Pro Pflege … in einer Pressemitteilung vom 01.06.2018 und macht damit in Richtung Politik Druck. Entgegen den bisherigen öffentlichen Bekundungen hat die GroKo das wirkliche Ausmaß der Pflegemisere in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen nicht verstanden. Es müssen grundlegende Verbesserungen eingeleitet und umgesetzt werden. Dazu ganz einfach der Hinweis: "Mit zwei kleinen Schritten kommt man nicht über einen Abgrund".
Siehe u.a. unter http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 25#p103825 bzw. http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 27#p103827

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