Konsumistenwelt: …. immer mehr, höher, weiter, schneller, bunter (usw.) … Wachstum (und Müll) ...

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WernerSchell
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Müll in Neuss und kein Ende!

Beitrag von WernerSchell » 29.11.2019, 18:10

Heute, 29.11.2019, wurde u.a. der Bürgermeister der Stadt Neuss wie angeschrieben:

Müll in Neuss und kein Ende!

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich mache seit geraumer Zeit - auch mit Bildmaterial - auf die massive Vermüllung in Erftttal - und darüber hinaus - aufmerksam. Dabei habe ich immer wieder angemerkt, dass es nicht damit getan sein kann, den Müll auf Zuruf zu beseitigen. Nein, es muss endlich gegen die Verursacher, die Umweltsünder, vorgegangen werden, und zwar mittels "Müllpolizei" bzw. "Mülldetektive".
Heute, 29.11.2019, berichtet die Rheinische Post erneut über entsprechende erfolgreiche Aktivitäten in der Stadt Mönchengladbach und titelt "Müllsündern auf der Spur". Was in Mönchengladbach - und auch anderen Städten - erfolgreich praktiziert wird, muss auch in Neuss möglich sein.
Es wird tagtäglich in Fensterreden die Rechtsstaatsordnung strapaziert. Wenn es aber darauf ankommt, konsequent das Recht durchzusetzen, werden die geeigneten Maßnahmen nicht oder nur unzureichend zur Geltung gebracht. Das darf man dann Behördenversagen nennen. Zu allem Übel bezahlen alle BürgerInnen das jetzt praktizierte Müllentsorgungssystem, und ein Ende der Vermüllung ist nicht in Sicht.
Ich stelle hiermit nochmals den Antrag, entsprechend meinen Anregungen gegen die Müllverursacher vorzugehen. Übrigens liegen im Moment an der Lechenicher Straße wieder Kartons, die unschwer zu den Störern führen.
Angefügt nochmals einige bereits übermittelte Zuschriften.
Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell

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Corona-Krise ist ein Weckruf an die Menschheit, mit Natur und Umwelt anders umzugehen

Beitrag von WernerSchell » 02.05.2020, 07:17

Statement zum Klima- und Umweltschutz vom 02.05.2020:

Die Corona-Krise ist ein Weckruf an die Menschheit, mit Natur und Umwelt anders umzugehen und die bisherige Art zu wirtschaften zu beenden. … Klima- und Umweltschutz ist bekanntlich ein Thema, dass die Politik seit Jahrzehnten nur unzureichend in den Blick genommen hat. Es war und ist daher dringend geboten, auf weniger Wachstum zu setzen und damit die klima- und umweltschädlichen Einflüsse spürbar zu reduzieren. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat die deutsche Wirtschaft folgerichtig aufgefordert, zur Rettung des Klimas vom traditionellen Kapitalismus abzukehren. Müller u.a.: „Der Immer-Weiter-Schneller-Mehr-Kapitalismus der letzten 30 Jahren muss aufhören“. - Recht hat er! … Entsprechende Reformen sind wirklich alternativlos. …Werner Schell

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Klage über den Zustand eines bislang unbebauten Grundstücks an der Lechenicher Straße in Neuss-Erfttal

Beitrag von WernerSchell » 16.05.2020, 06:28

Neuss hat ein „tierisches Problem“: Eigentlich ist der Bereich rund um den Hauptbahnhof für seine Taubenproblematik bekannt. Doch wer in diesen Tagen dort unterwegs ist, der wird womöglich auch über die eine oder andere tote Ratte „stolpern“. Anwohner berichten derzeit von regelmäßigen Sichtungen – auch lebender Exemplare. Doch nicht nur am Hauptbahnhof bereiten die Nager Sorgen. Mehrere Anwohner, darunter Werner Schell, Sprecher des Arbeitskreises Sicherheit und Ordnung der Stadtteilkonferenz Neuss-Erfttal, beklagen sich über den Zustand eines bislang unbebauten Grundstücks an der Lechenicher Straße. Ein Fall für unseren „Bürgermonitor“ – lesen Sie hier weiter. > https://rdir.inxmail.com/rponline/d?o0b ... okal-neuss (Quelle: Newsletter der Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 16.05.2020)

+++
.... und hier das Schreiben an den Bürgermeister der Stadt Neuss vom 14.05.2020. Es werden mehrere Probleme, über die zum Teil seit Jahren Schriftwechsel geführt wird, angesprochen:

Werner Schell - Harffer Straße 59 - 41469 Neuss
Sprecher des Arbeitskreises Sicherheit und Ordnung
der Stadtteilkonferenz Neuss-Erfttal
Telefon: 02131 / 150779
Internet: http://www.wernerschell.de


Neuss, den 14.05.2020

An den
Bürgermeister der Stadt Neuss
An die Kreispolizeibehörde
An den Sozialdienst Katholischer Männer e.V.

Nachrichtlich:
An die
Neuss-Grevenbroicher Zeitung



Sehr geehrter Herr Breuer, sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Veranlassung, mich erneut zur Situation in Neuss-Erfttal zu Wort zu melden:

(1) Das bislang unbebaute Grundstück Lechenicher Straße gibt weiterhin Anlass zu vielfältigen Beschwerden. Es geht dabei nicht nur um den ungepflegten Zustand des Grundstückes, sondern auch um gesundheitlichen Gefahren, die offensichtlich von dort ausgehen. Heute früh wurde ich nämlich erneut darüber unterrichtet, dass auf dem Grundstück Ratten gesichtet worden sind. Weiter zu beklagen: Abgestellte Wagen, neuerdings ein alter Tisch mit Stühlen, Abfall usw. Dann werden auch Lebensmittel auf dem Grundstück entsorgt, so dass die vielfach beklagten Tauben angezogen werden. - Das Thema wird nun seit Jahren diskutiert, war auch mehrfach Thema in der Stadtteilkonferenz. Verbesserungen haben sich aber nicht ergeben. Ich mache daher erneut auf die Zustände aufmerksam und bitte dringend um Abhilfe, wie auch immer. Herr Blaschke hat sich bekanntlich ebenfalls wiederholt zu Wort gemeldet und behördliches Einschreiten gebeten.

(2) Neben dem unbebauten Grundstück wird eine Art Gaststätte betrieben, deren Angebote immer wieder zu Fragen Anlass gegeben haben. Neuerdings scheinen auch die Kellerräume renoviert und einer Nutzung zugeführt worden zu sein. Es erscheint aus hiesiger Sicht sinnvoll, die Korrektheit aller Angebote in dieser Einrichtung zu überprüfen.

(3) Hinter den Garagen Nähe Harffer Straße 67 und im weiteren Verlauf in Richtung Norfbach werden immer wieder Personen beobachtet, die sich dort zum Teil nur kurz treffen, irgendetwas austauschen und dann wieder verschwinden. Es liegt nahe, an Drogenhandel zu denken. Einige Jugendliche sitzen manchmal auch länger hinter dem Haus Harffer Straße und hinterlassen dann ihren Müll. Darauf habe ich auch schon aufmerksam gemacht. Vielleicht eine Aufgabe für die Streetworker?

(4) Das Parken in Erfttal wird seit Jahren als zum Teil rechtswidrig beschrieben. Dazu habe ich dem Amt für Verkehrslenkung wiederholt Angaben gemacht und u.a. gebeten, am Haus Harffer Straße 69 Straßenmarkierungen vorzunehmen, die aufzeigen, dass dort nicht geparkt werden darf. Die jetzigen Zustände des verkehrswidrigen Abstellens von Fahrzeugen ist völlig inakzeptabel. Vor einigen Wochen bin ich, vom Wendehammer kommend, ohne ordentliche Sicht durch Falschparker, fast mit einem Polizeifahrzeug kollidiert. Herr Tschiche wird dies bestätigen können. Erst wenige Tage vor diesem Zusammentreffen ergab sich eine ähnliche Situation. Muss eigentlich so lange gewartet werden, bis es zu einem schweren Unfall kommt?

(5) Bei einer zurückliegenden Betrachtung ist festzustellen, dass es im hinteren Teil der Euskirchener Straße zu erheblichen Missachtungen der durch Corona bedingten behördlichen Maßnahmen gekommen ist. Ich habe mich dazu bereits am 29.03.2020 mit einer Eingabe gemeldet, dann aber nichts weiter unternommen. Man hätte jeden Tag eine passende Wortmeldung abgeben können. Die rechtswidrigen Verhältnisse an der Euskirchener Straße haben letztlich auch dazu geführt, dass ich am 22.04.2020 durch einen Radfahrer - auf dem Bürgersteig gehend - angefahren und an der rechten Hand bzw. am rechten Arm nicht unerheblich verletzt worden bin. - Sie werden verstehen, dass ich die vielfach gepriesene Solidarität und das vorbildliche Verhalten der Bevölkerung differenziert sehe. Was die augenblickliche Situation angeht, haben wir vielleicht nur ein wenig Glück gehabt.

(6) Erfreulich ist, dass nach der augenblicklichen Beschlusslage im Rat der Stadt Neuss, von einer Ausweitung der Gewerbeflächen im Neusser Süden Abstand genommen worden ist (so mehrere NGZ-Berichte). Damit bleiben dem Stadtteil Neuss-Erfttal einige zusätzlichen Belastungen, u.a. durch mehr Verkehr auf der L 142, erspart.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Schell

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