Mehr Bewegung mit der Kita-Check-App!

Moderator: WernerSchell

Gesperrt
WernerSchell
Administrator
Beiträge: 1993
Registriert: 09.12.2013, 08:22

Mehr Bewegung mit der Kita-Check-App!

Beitrag von WernerSchell » 17.05.2019, 07:03

Aus Forum:
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=23135

Bild

Mehr Bewegung mit der Kita-Check-App!
Per App die Bewegungsfreundlichkeit von Kitas überprüfen und weiterentwickeln


Berlin 27.03.2019 – Eine App unterstützt Kitas künftig dabei, Bewegungspotenziale zu identifizieren, um den Kita-Alltag bewegungsfreundlicher zu gestalten. Das digitale Angebot wurde von der Universität Bayreuth in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI Berlin) entwickelt und von der Techniker Krankenkasse finanziert. Die App orientiert sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Gestaltung von Kindertagesstätten als Orte für bewegtes Aufwachsen, Arbeiten und Zusammenleben.
Die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) hat zusammen mit weiteren Akt-euren die inhaltliche Entwicklung der Kita-Check-App begleitet. Im Rahmen des Kooperationsprojekts „QueB – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ wurde die App erfolgreich eingesetzt. Ziel von QueB ist es, Handlungsmöglichkeiten für aktive Lebensstile in Kitas aufzudecken und Kitas darin zu unterstützen, mehr Bewegung für Fachpersonal und Kinder in den Alltag zu integrieren.
„Viele Kitas wollen mehr Bewegung in den Alltag einbauen, sind sich aber nicht sicher, wie sie dieses Ziel erreichen können. Mit unserer App bieten wir jeder Einrichtung eine qualifizierte, individuelle und einfach zu handhabende Unterstützung in diesem Prozess an“, so die peb-Vorstandsvorsitzende Prof. Ulrike Ungerer-Röhrich. Im ersten Schritt unterstützt die App die Ist-Stand-Analyse und sorgt für ein gemeinsames Verständnis bezüglich möglicher Handlungsfelder im Team. So können die Nutzer*innen bewegungsfreundliche und bewegungshemmende Strukturen in ihrem Kita-Alltag besser erkennen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Bild

Die App testet neun Kita-Bereiche auf ihre Bewegungsfreundlichkeit:
Bereich 1: Räume innen
Bereich 2: Räume außen
Bereich 3: Materielle Ausstattung
Bereich 4: Kita-Kultur
Bereich 5: Bewegungsangebote
Bereich 6: Methodik & Didaktik
Bereich 7: Bildung & Bewegung
Bereich 8: Elternarbeit
Bereich 9: Qualifizierung & Konzeption

Im Fokus des Forschungsprojekts „QueB“ steht die Entwicklung eines Zertifizierungsverfahrens für Bewegungskitas. Das prozessorientierte Verfahren unterstützt Kitas durch einrichtungsübergreifende Workshops, Inhouse-Coaching sowie Selbstevaluationsinstrumente (Kita-Check-App, Zielerreichungsskalen) dabei, die Prozesse und Bewegungsangebote weiterzuentwickeln. Auf diese Weise lässt sich der Handlungsradius der pädagogischen Fachkräfte und der Kinder für einen aktiven Lebens-stil nachhaltig erweitern.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt QueB: https://www.pebonline.de/projekte/queb/
Die Kita Check App steht für Android im Google Play Store zum kostenfreien Download bereit: https://play.google.com/store/apps/deta ... .KitaCheck

Das Zertifizierungsverfahren „QueB“ wurde in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekt (Förderkennzeichen 01EL1421D) an der Universität Bayreuth (Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich) und an der Hochschule Coburg (Prof. Dr. Holger Hassel) entwickelt, erprobt und wissenschaftlich überprüft. Es ist eingebettet in den Forschungsverbund Capital4Health.

Die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) ist ein Zusammenschluss von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Zahlreiche Partner setzen sich aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein.

Quelle: Pressemitteilung vom 27.03.2019
Pressekontakt:
Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)
Wiebke Kottenkamp
E-Mail: w.kottenkamp@pebonline.de
Tel. 030 278797-65
Wallstraße 65
10179 Berlin
_______________________________________

Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)
Wallstraße 65, 10179 Berlin
Telefon 030 27 87 97 - 67
Telefax 030 27 87 97 - 69
plattform@pebonline.de
www.pebonline.de

WernerSchell
Administrator
Beiträge: 1993
Registriert: 09.12.2013, 08:22

Kinderarzt Dr. Gerhard Koch ist neuer Vorstandsvorsitzender der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)

Beitrag von WernerSchell » 17.05.2019, 07:05

Kinderarzt Dr. Gerhard Koch ist neuer Vorstandsvorsitzender der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)
Langjährige Vorstandsvorsitzende Prof. Ulrike Ungerer-Röhrich übergibt den Staffelstab


Berlin, 16. Mai 2019 – Am 16. Mai wurde der ehemalige Chefarzt der Kinderklinik in Hagen Dr. Gerhard Koch zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Ulrike Ungerer-Röhrich an, die nach sechs erfolgreichen Amtsjahren an der Spitze das Amt übergeben hatte.
Zum Abschied betont die ausscheidende peb-Vorstandsvorsitzende: „Es war eine spannende Erfahrung diesem einzigartigen Netzwerk vorzustehen, das wie keine andere Institution die Themen Ernährung und Bewegung mit einer ursachengerechten Perspektive auf die kindliche Übergewichtsentwicklung verbindet. Das war sicherlich nicht immer einfach. Aber das multifaktorielle Problem des Übergewichts braucht entsprechende Lösungen – einfache Antworten werden nicht zum Erfolg führen. peb ist der richtige Weg, denn hier kommen alle Akteure unter dem Dach von peb an einen Tisch und arbeiten multidisziplinär zusammen.“ so Prof. Ungerer-Röhrich.
Neben ihrem Amt als Vorstandsvorsitzende hat Prof. Ungerer-Röhrich ihre Expertise stets auch in die Projektarbeit der Plattform Ernährung und Bewegung eingebracht und wichtige Impulse für die inhaltliche Arbeit gesetzt. Als Projektleitung des Forschungsprojekts „QueB – Qualität entwickeln mit und durch Bewegung“ bleibt sie der peb auch weiterhin treu.
Mit Dr. Gerd Koch konnte peb nun einen außerordentlich engagierten Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin gewinnen, dessen berufliches Schaffen stets im Zeichen der fortwährenden Weiterbildung für die Kindergesundheit lag. Zuletzt leitete Dr. Koch als Chefarzt die Kinderklinik im Allgemeinen Krankenhaus Hagen (AKH), die er in den letzten 25 Jahren u.a. mit spezialisierten Angeboten wie beispielsweise einer zertifizierten Diabetesambulanz, einem Schlaflabor oder einer ernährungsmedizinischen Schwerpunktpraxis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ausbaute. Dieses Spektrum zeigt, dass Koch über den Tellerrand der eigenen Expertise schaut und die interdisziplinäre Zusammenarbeit sucht.
Dr. Koch begründet sein weiteres Engagement für die Kindergesundheit und die Übernahme des peb-Vorstandsvorsitzes: „Meine Vorgängerin hat in den letzten Jahres Großartiges geleistet, daran möchte ich anknüpfen. Es ist herausragend, was die interdisziplinär aufgestellte Plattform Ernährung und Bewegung vorangebracht hat! Wie uns die aktuellen KIGGS-Daten zeigen, sind die Ziele nicht erreicht, denn noch immer sind zu viele Kinder und Jugendliche übergewichtig und zu viele leiden an täglichem Bewegungsmangel. Auch stehen wir vor Fragen, wie wir mit einem kindlichen Alltag voller digitaler Herausforderungen umgehen. Ich freue mich daher auf die große und verantwortungsvolle Aufgabe, die Plattformarbeit künftig mit meinen Erfahrungen als Kinderarzt zu unterstützen und weiter voranzubringen!“

Die Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb) ist ein Zusammenschluss von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Zahlreiche Partner setzen sich aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein.
_______________________________________

Quelle: Pressemitteilung vom 17.05.2019
Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb)
Wallstraße 65, 10179 Berlin
Telefon 030 27 87 97 - 67
Telefax 030 27 87 97 - 69
plattform@pebonline.de
www.pebonline.de

WernerSchell
Administrator
Beiträge: 1993
Registriert: 09.12.2013, 08:22

DGE empfiehlt die Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards in allen Kitas

Beitrag von WernerSchell » 13.10.2019, 06:42

Bild
Pressemitteilung vom 21.05.2019:

Bundesweiter Tag der Kitaverpflegung
DGE empfiehlt die Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards in allen Kitas


Bild
© BMEL

Zum ersten deutschlandweiten Tag der Kitaverpflegung am 21. Mai 2019 steht die Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder im Mittelpunkt (> https://www.dge-medienservice.de/dge-qu ... inder.html ). Es ist ein wichtiges Thema, denn mittlerweile essen mehr als 2,3 Millionen Kinder in den Kitas zu Mittag.

Der DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder optimiert das Speisenangebot. Er hilft dabei ein gesundheitsförderndes Verpflegungsangebot zu gestalten und beantwortet Fragen wie diese: Wie oft sollte es Fleisch geben? Sind Süßigkeiten okay? Was sollten Kinder trinken? Kriterien zu Lebensmittelqualitäten und deren Einsatz unterstützen Kitas und Essensanbieter beim Angebot einer ausgewogenen Verpflegung. Dabei ist auch der Blick über den Tellerrand wichtig. Damit es allen schmeckt, spielt zum Beispiel auch die Essatmosphäre eine bedeutende Rolle. „Essen ist im Rahmen der Ganztagsbetreuung keine Nebensache und benötigt die entsprechende Aufmerksamkeit. Es sind die kleinen Schritte der Optimierung, die am Ende zum großen Erfolg führen,“ erklärt Sonja Fahmy von der DGE. Denn ein ausgewogenes Verpflegungsangebot in der Kita legt den Grundstein für eine gesundheitsfördernde Ernährung ein ganzes Leben lang.

Die Studie Verpflegung in Kindertageseinrichtungen (VeKiTa > https://www.dge.de/presse/pm/dge-qualit ... n-kindern/ ) zeigte, dass in Kitas, in denen der DGE-Qualitätsstandard umgesetzt wird, sich die Qualität des Mittagessens verbessert, der Speiseplan abwechslungsreicher wird und die Zufriedenheit mit der Verpflegung steigt. Je häufiger Gemüse, Obst oder Fisch serviert werden, desto besser akzeptieren Kinder diese Lebensmittel. Der DGE-Qualitätsstandard sorgt dafür, dass ihnen mehr gesundheitsfördernde Speisen angeboten werden und sie bereits in jungen Jahren die große Lebensmittelvielfalt kennenlernen.

Die Studie zeigte allerdings auch, dass bisher nur knapp 30 % der Kitas den DGE-Qualitätsstandard als Basis für die Verpflegung nutzen. Ziel ist es, dies zu verbessern und den DGE-Qualitätsstandard in allen Kitas einzuführen. Kindertagesstätten haben die Möglichkeit, sich für das Angebot einer vollwertigen Verpflegung durch die FIT KID (> https://www.fitkid-aktion.de/ ) -Zertifizierung der DGE auszeichnen zu lassen. Die zwölf Vernetzungsstellen für Kitaverpflegung in den Bundesländern bieten länderspezifische Hilfen und Beratungen zur ausgewogenen Kitaverpflegung sowie zur Einführung des DGE-Qualitätsstandards an.

Der DGE-Qualitätsstandard steht zum Download sowie als Broschüre kostenfrei zur Verfügung. Des Weiteren unterstützt „FIT KID – Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas“ mit zahlreichen Informationen, Tipps und Rezepten (> https://www.fitkid-aktion.de/fachinformationen/medien/ ) die Verantwortlichen bei der Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards.
________________________________________

Bild
© DGE/FIT KID

• Naschen und Knabbern - Maßvoll mit Genuss > https://www.dge-medienservice.de/nasche ... enuss.html
• Essen und Trinken in Tageseinrichtungen für Kinder > https://www.dge-medienservice.de/e-u-t- ... inder.html
• Rezeptreihe Kita International – Lecker … Schmecker …. Weltentdecker! > https://www.dge-medienservice.de/lecker ... ecker.html
• Flyer Ernährungsbildung in der Familie > https://www.dge-medienservice.de/ernahr ... milie.html
• FIT KID Frühstücksplan > https://www.dge-medienservice.de/fit-ki ... splan.html
• Der DGE-Qualitätsstandard – Warum sich der Einsatz in Kitas lohnt (pdf, 1.9MB) > https://www.fitkid-aktion.de/fileadmin/ ... FitKid.pdf
-----
URL: https://www.dge.de/nachrichten/detail/b ... rpflegung/
-----

Quelle und weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Doreen Krüger
Tel.: +49 228/37 76 646
Fax: +49 228/37 76 800
E-Mail: mailto:krueger@dge.de
Web: https://www.dge.de
---
Herausgeber:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 18
53175 Bonn
Telefon: +49 228 / 3776-600
Telefax: +49 228 / 3776-800
Geschäftsführerin: Dr. Kiran Virmani
Sitz der Gesellschaft: Bonn
Eingetragen im Vereinsregister Bonn unter Nr. VR 008114
UStIdNr: DE 114234841

WernerSchell
Administrator
Beiträge: 1993
Registriert: 09.12.2013, 08:22

Sechs Komponenten einer gesunden Familienmahlzeit

Beitrag von WernerSchell » 19.10.2019, 06:50

Aus Forum:
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 47#p110847

Bild

Sechs Komponenten einer gesunden Familienmahlzeit

Fernseher aus, sich Zeit lassen beim Essen, kein Streit bei Tisch: Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Mannheim haben Studien zur Qualität von Familienmahlzeiten ausgewertet. Ihre Ergebnisse können Eltern und Erziehungsberechtigten als Leitfaden dienen, um die Ernährungsgesundheit ihrer Kinder zu fördern. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Health Psychology erschienen.

Häufige Familienmahlzeiten sind gut für eine gesunde Ernährung von Kindern. So konnten die Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Mannheim bereits in der Vergangenheit zeigen, dass Kinder, in deren Familien häufiger zusammen gegessen wird, einen geringeren Body Mass Index (BMI) haben und sich insgesamt gesünder ernähren. Ungeklärt war jedoch bislang, was Familienmahlzeiten so besonders für die kindliche Ernährung macht. „Familienmahlzeiten führen nicht per se zu einem besseren Essverhalten. Soziale, psychologische und Verhaltensaspekte spielen eine wichtige Rolle“, sagt Erstautorin Mattea Dallacker vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Dazu legen die Wissenschaftler*innen nun eine Metaanalyse von Studien vor, die sich mit den qualitativen Aspekten von Familienmahlzeiten beschäftigen. Insgesamt sechs Komponenten stehen in korrelativem Zusammenhang mit einer besseren Ernährungsgesundheit von Kindern: Eine gute Atmosphäre bei den Mahlzeiten zählt ebenso dazu wie gesunde Lebensmittel. Auch ernähren sich diejenigen Kinder gesünder, die bei der Zubereitung der Mahlzeiten mit einbezogen werden oder deren Eltern durch ihr eigenes Ernährungsverhalten mit gutem Beispiel vorangehen. Darüber hinaus sind die Dauer der Mahlzeit sowie das Ausschalten des Fernsehers weitere wichtige Komponenten. „Wie eine Familie gemeinsam isst, ist genauso wichtig oder sogar wichtiger als die Häufigkeit der gemeinsamen Mahlzeiten“, kommentiert Co-Autor Ralph Hertwig, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, die Ergebnisse. Das Alter der Kinder – ob Kleinkind oder bereits Heranwachsende*r – sowie der soziale und ökonomische Hintergrund der Familie hatten keinen Einfluss auf die Ergebnisse.

Die Metaanalyse untersuchte insgesamt 50 Studien mit über 29.000 Proband*innen aus aller Welt, die sich mit dem Zusammenhang eines oder mehrerer Komponenten von Familienmahlzeiten und der Ernährungsgesundheit von Kindern beschäftigen. Als Indikatoren für die Ernährungsgesundheit wurden der BMI als indirektes Maß für Körperfett und Übergewicht sowie die Ernährungsqualität herangezogen, gemessen an den pro Tag konsumierten Portionen an gesunden und ungesunden Lebensmitteln.

Der berichtete Zusammenhang zwischen Familienmahlzeiten und der Ernährungsgesundheit ist klein. Dennoch spielen Familienmahlzeiten nach Ansicht der Wissenschaftler*innen eine wichtige Rolle in der Adipositasprävention. „Um Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen zu bekämpfen sind vielfältigste Maßnahmen notwendig. Familienmahlzeiten sind eine Möglichkeit. Sie bieten die Chance, auf kindliche Essgewohnheiten unmittelbar und frühzeitig einzuwirken“, sagt Jutta Mata, Professorin für Gesundheitspsychologie an der Universität Mannheim. Im Hinblick auf die vielfältigen Familienmodelle, die es in modernen Gesellschaften gibt, erscheinen die Ergebnisse unabhängig von spezifischen Konstellationen. Beispielsweise mache es keinen Unterschied, ob nur ein oder zwei Elternteile bei den Familienmahlzeiten anwesend sind.

In weiteren Studien gilt es herauszufinden, ob sich die Aussagen beispielsweise mit Blick auf die Nutzung von Smartphones oder Tablets während Mahlzeiten oder auf andere Kontexte wie Schulessen verallgemeinern lassen.

Originalpublikation:
Dallacker, M., Hertwig, R., & Mata, J. (2019). Quality matters: A meta-analysis on components of healthy family meals. Health Psychology. Advance online publication. doi:10.1037/hea0000801

Dallacker, M., Hertwig, R., & Mata, J. (2018). The frequency of family meals and nutritional health in children: A meta-analysis. Obesity Reviews, 19(5), 638–653. doi:10.1111/obr.12659

Weitere Informationen:
https://www.mpib-berlin.mpg.de/de/press ... enmahlzeit

Quelle: Pressemitteilung vom 15.10.2019
Nicole Siller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
Nicole Siller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Gesperrt