(31.) Pflegetreff am 27.11.2019 - Themen: Anerkennung der Pflegebedürftigkeit durch Pflegegrad und neuer "Pflege-TÜV

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(31.) Pflegetreff am 27.11.2019 - Themen: Anerkennung der Pflegebedürftigkeit durch Pflegegrad und neuer "Pflege-TÜV

Beitrag von WernerSchell » 27.11.2019, 07:34

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Ankündigung / Einladung

zum (31.) Pflegetreff am 27.11.2019,
15:00 - 17:00 Uhr, im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal",
(großer Saal) Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal

Infostände stehen in der Zeit von 14.00 - 18.00 Uhr zur Verfügung
.


Themen des Pflegetreffs am 27.11.2019:

Pflegeberatung im Fokus - Pflegebedürftigkeit - was nun?

• Pflegegrade und Begutachtungsverfahren
• Entlassmanagement im Krankenhaus
• Qualitätsprüfverfahren für stationäre Pflegeeinrichtungen
• Angehörigenförderung durch Pflegeselbsthilfe-Kontaktbüro und Quartiershilfen


>>> 60% der Deutschen wissen offensichtlich nicht, dass sie einen rechtlichen Anspruch auf Pflegeberatung haben. - Entsprechende Aufklärung erscheint daher geboten! <<<
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=23353

Pflegeberatung ist wichtig. Darüber wird einführend von Frau Prof. Dr. Tanja Segmüller in einem kurzen Statement informiert. Frau Dr. Segmüller ist als Sprecherin der Sektion Beraten, Informieren und Schulen in der Pflege der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft mit dem Thema Pflegeberatung besonders vertraut.

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Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wiss ... iert-13318

(1) Die früher für die Anerkennung einer Pflegebedürftigkeit maßgeblichen drei Pflegestufen wurden mit Wirkung vom 01.01.2017 durch fünf Pflegegrade ersetzt. Damit soll dem Pflegebedarf der Menschen mit Demenz besser Rechnung getragen werden. Beim Neusser Pflegetreff am 21.10.2015 hat Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS, über das neue Begutachtungsverfahren informiert. Der Film über den Treff ist komplett anschaubar unter https://www.youtube.com/watch?v=4cy5Ey-cBNg (= Kurzfassung mit Statement Werner Schell unter https://www.youtube.com/watch?v=qbyHRxX9ikk ). - Dr. Pick hat auch beim Niederrheinischen Pflegekongress am 17.09.2015 zum Thema referiert. Dazu sind wie folgt Beiträge anschaubar: https://www.youtube.com/watch?v=n9n3v4u62fs --- https://www.youtube.com/watch?v=BXazOFt2glU ). Beim Pflegetreff am 26.10.2016 wurden die neuen Pflegegrade von Ulrike Kissels, MDK Nordrhein, nochmals näher erläutert: > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =7&t=21512
Siehe auch die Beiträge unter folgender Adresse > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=21742

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Die neuen Regeln für die Anerkennung einer Pflegebedürftigkeit sind bedauerlicherweise recht kompliziert, so dass ein Nachvollziehen der Entscheidungen im Zusammenhang mit dem nunmehr geltenden Verfahren oft kaum möglich ist. Dies gibt Veranlassung, über das nunmehr anzuwendende Begutachtungsverfahren näher zu informieren. (2) Dabei wird auch auf das Entlassmanagement beim Übergang in die Versorgung nach Krankenhausbehandlung nach § 39 Abs. 1a S. 9 SGB V einzugehen sein. Im Übrigen informiert der "Rahmenvertrag Entlassmanagement" (>
> http://www.kbv.de/media/sp/Rahmenvertra ... gement.pdf ).

Für eine gute Versorgung im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt ist es häufig notwendig, für Patientinnen und Patienten einen Pflegegrad zu beantragen. Um eine Pflegebegutachtung durch den MDK bei Bedarf schnell und einfach organisieren zu können, stellen wir Ihnen hier den Antrag und einen Überleitungsbogen als Vordruck zum Download zur Verfügung.

Antrag Pflegebegutachtung Krankenhaus PDF > https://www.mdk-nordrhein.de/fileadmin/ ... sbogen.pdf
Anlage: Überleitungsbogen PDF > https://www.mdk-nordrhein.de/fileadmin/ ... sbogen.pdf

Siehe auch die - zum Teil kritischen - Beiträge zum Entlassmanagement unter folgenden Adressen
> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=20578
> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=12146

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Quelle: https://www.vdek.com/magazin/ausgaben/2 ... euser.html

Informationen zur Begutachtung bzw. zu den Pflegegraden:
- Das Begutachtungsinstrument - Informationen des MDS > https://www.mds-ev.de/themen/pflegebedu ... ument.html
- Selbsteinschätzungsbogen der Deutschen Alzheimergesellschaft >
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 47#p102089
- Erklärfilme > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 47#p106118
- Buchveröffentlichungen > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=22914 / > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... ng#p108944
- Online-Ratgeber Pflege des Bundesgesundheitsministeriums > https://www.bundesgesundheitsministeriu ... grade.html
- Der Weg zum Pflegegrad - Informationen der Verbraucherzentrale Bundesverband > https://www.verbraucherzentrale.de/wiss ... grad-35491
- Das aktuelle Handbuch der Pflegegrade > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=17216
- 100 Fehler bei der Einstufung von Pflegebedürftigen > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=21976
- DBfK-Hinweisblatt zur Pflegebegutachtung > https://www.dbfk.de/media/docs/download ... e_2019.pdf

Zu beklagen ist im Übrigen, dass der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff den Pflegenotstand und die damit einher gehenden systemischen Mängel nicht aufgelöst hat. Die personelle Unterversorgung hat - wie erwartet - durch die ab 2017 größer werdende Zahl der pflegebedürftigen Menschen zugenommen. Dies hat Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk Veranlassung gegeben, mehrfach systemische Korrekturen im Pflegesystem einzufordern. Entsprechende Vorschläge wurden u.a. am 06.07.2018 (> http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 072018.pdf ) und 17.07.2019 (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 98#p109698 ) dem Bundesgesundheitsministerium übermittelt.

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(3) Der "Pflege-TÜV" für die Pflegeeinrichtungen ist in den zurückliegenden Jahren heftig kritisiert worden. Der GKV-Spitzenverband hat daraufhin am 17.12. 2018 aktualisierte Qualitätsprüfungs-Richtlinien für die vollstationäre Pflege (QPR vollstationär) beschlossen. Diese bilden ab dem 01.11 2019 die Grundlage für die Qualitätsprüfungen der Medizinischen Dienste in vollstationären Pflegeeinrichtungen (> https://www.mds-ev.de/fileadmin/dokumen ... r_2019.pdf - Fachinformationen dazu > https://www.mds-ev.de/fileadmin/dokumen ... PDF_UA.pdf und http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 84#p110784 ). - Über das neue Prüfverfahren soll in Grundzügen informiert werden. Dies macht auch deshalb Sinn, weil die neuen Qualitätsprüfregelungen teilweise den Modulstrukturen folgen, die bei der Pflegebegutachtung maßgeblich sind.
Im Übrigen: Der neue Pflege-TÜV wird strenger und komplizierter. Tatsache ist aber auch, dass durch das neue Prüfsystem der Pflegenotstand nicht aufgelöst werden kann. Die Anforderungen an das bereits jetzt überlastete und gestresste Pflegepersonal werden zunehmen (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=22862 ).

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(4) Der Landesförderplan "Alter und Pflege" NRW sieht u.a. die Einrichtung von Pflege-Selbsthilfekontaktbüros zur Unterstützung durch Angehörigen-Selbsthilfe vor. Es ist eine Unterrichtung über die diesbezüglichen Planungen im Rhein-Kreis vorgesehen. Durch entsprechende Initiativen sollen die kommunalen Quartiershilfen unterstützt und gestärkt werden! - Grundlage für die Pflege-Selbsthilfe-Förderung in NRW ist der 2. Landesförderplan „Alter und Pflege“ (2. LFP) des Landes Nordrhein-Westfalen 2018 – 2023 gemäß § 19 APG NRW > https://www.mags.nrw/sites/default/file ... n_2018.pdf - Weitere Informationen unter > https://www.mags.nrw/landesfoerderplan

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Grußwort:

-- Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss
> https://www.rhein-kreis-neuss.de/

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Foto: Hans-Jürgen Petrauschke

Statements:

-- Dr. rer. medic. Tanja Segmüller, Professorin für Alterswissenschaften - Department of Community Health, Hochschule für Gesundheit in Bochum
> https://www.hs-gesundheit.de/de/thema/d ... egmueller/

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Foto: Dr. rer. medic. Tanja Segmüller

-- Roswitha Katharina Teloh, Pflege- und Gesundheitsberaterin nach § 7a SGB XI
> http://www.pflegeberatung-teloh.de/

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Foto: Roswitha Katharina Teloh

-- Ulrike Kissels, Leiterin Fachbereich Pflege Einzelfallbegutachtung des Medizinischen Dienstes (MDK) Nordrhein
> http://www.mdk-nordrhein.de/

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Foto: Ulrike Kissels

Schirmherr des Pflegetreffs:

-- Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW von 2000 - 2010 (CDU)
http://www.cdu-neuss.de/personen/heinz-sahnen/

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Foto: Heinz Sahnen

Organisation und Leitung:

-- Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk


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Foto: Werner Schell

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Eingeladen zum Pflegetreff sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, Ärzte, PflegemitarbeiterInnen, Leitungskräfte in Pflegeeinrichtungen bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle interessierten BürgerInnen! - Der Eintritt ist frei!

Treff-Adresse: Kontakt Erfttal, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss- Erfttal

Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren.
Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station). Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt.
Erfttal ist mit dem Bus (öffentlicher Nahverkehr Linie 849) gut erreichbar. Von der Haltestelle sind es nur wenige Meter bis zum
Veranstaltungsort.
- Übersichtskarten (Lage und Anfahrt) finden Sie in der Erfttaler Homepage unter:
viewtopic.php?f=5&t=15
Parken im Umfeld des Veranstaltungsortes möglich; ggf. auch im Bereich 41469 Neuss (Norf),
Schellbergstraße (Bereich "Edeka") - Derikumer Hof >>>
Fußweg bis zum "Kontakt Erfttal" (8-10 Minuten in westlicher Richtung vorbei am Hotel Mercure).


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Fortbildungsnachweis:
>>> Pflegekräften wird auf Wunsch eine Bescheinigung über die Teilnahme
an der o.a. Fachveranstaltung ausgestellt. Personen, die eine entsprechende Bescheinigung wünschen,
können nach dem Treff Name und Anschrift hinterlassen.
Die Teilnahmebescheinigung wird danach zugesandt. <<<


Hinweis:
Wie bei den bisherigen Pflegetreffs können Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden.

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Geplante Informationen / Infostände, u.a. im Eingangsbereich - von 14:00 Uhr bis voraussichtlich 18:00 Uhr:

--- Bürgerhaus Neuss - Erfttal in Trägerschaft des Sozialdienstes Katholischer Männer e.V. (SKM) mit dem Projekt "Altersgerechte Hilfen" mit Lotsenpunkt Bürgerhaus Erfttal. Das Quartierskonzept in Neuss-Erfttal wurde am 18.01.2012 vereinbart und wird im Zusammenwirken verschiedener Akteure stets weiter ausgebaut. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Lotsenpunkt - ein weiterer Baustein für die altengerechten Quartiershilfen in Erfttal. Das Konzept sieht vor, einen Brückenschlag zwischen rat- und hilfesuchenden älteren Menschen und den bereits vorhandenen und neu entstehenden Hilfs- und Beratungsangeboten für diesen Personenkreis herzustellen. Das Bürgerhaus ist die Anlaufstelle. Näheres u.a. unter > http://www.buergerhaus-erfttal.de/.

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-- MDK Nordrhein - Beratungs- und Begutachtungszentrum Düsseldorf, Stresemannstraße 13 - 15, 40210 Düsseldorf, ist ein Dienstleistungsunternehmen, das im Auftrag der Gesetzlichen Kranken- und Sozialen Pflegekassen tätig ist und steht u.a. für die Erstellung von Gutachten im Rahmen der Einstufung von pflegebedürftigen Menschen zur Verfügung (§ 18 SGB XI). Vertreter des MDK Nordrhein werden als Ansprechpartner vor Ort sein. Näheres > http://www.mdk-nordrhein.de/index.html,


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--- Alzheimer Gesellschaft Kreis Neuss / Nordrhein e.V., Mohnstraße 48, 41466 Neuss, setzt sich in vielfältiger Weise für die Verbesserung der Lebenssituation von demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen im Rhein-Kreis Neuss ein und steht für entsprechende Informationen zur Verfügung. Näheres unter > http://www.alzheimer-neuss.de

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--- Runder Tisch Demenz Neuss, Sprecher: Manfred Steiner, Beratung St. Augustinus Memory-Zentrum, Steinhausstraße 40, 41462 Neuss, versteht sich als ein Netzwerk für die Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz in der Stadt Neuss und wird sich mit seinen Angeboten vorstellen. Näheres z.B. unter > http://www.st-augustinus-memory-zentrum ... ch-demenz/

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--- Katharina Reinhold, Macherscheider Straße 86, 41468 Neuss (Tel.: +49 (0) 176 / 433 90 543, E-Mail: info@mediation-reinhold.eu - Internet: http://www.mediation-reinhold.eu ) - steht für Informationen zur Verfügung. Katharina Reinhold ist Mediatorin & Rechtsanwältin sowie 2. Vorsitzende Integrierte Mediation e.V. Sie vertritt im Übrigen den von ihr geleiteten FB "Mediation bei Behinderung und in der Pflege" > http://www.in-mediation.eu/Behinderung - Siehe auch unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =2&t=22387

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Foto: Katharina Reinhold

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Darüber hinaus werden voraussichtlich Pflegekräfte vor Ort sein, die auf den Pflegenotstand aufmerksam machen und Verbesserungen der Pflege-Rahmenbedingungen fordern – Personalbemessungssysteme und angemessene Vergütungen. Denn ohne ausreichende Personalausstattungen wird es keinen Abbau der gesundheitlichen Belastungen des Personals geben können.

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Chronikbild bei Facebook:

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Einladung zum Pflegetreff am 27.11.2019 - auch als Plakat verwendbar:

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Siehe auch:
"31. öffentlicher Pflegetreff in Neuss - Schell über den Rechtsanspruch auf Pflegeberatung" - Bericht der NGZ am 27.11.2019!
https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/ ... d-47433245


Stand: 27.11.2019

WernerSchell
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31. öffentlicher Pflegetreff in Neuss - Schell über den Rechtsanspruch auf Pflegeberatung

Beitrag von WernerSchell » 27.11.2019, 07:35

31. öffentlicher Pflegetreff in Neuss
Schell über den Rechtsanspruch auf Pflegeberatung


Erfttal Der 31. Erfttaler Pflegetreff beginnt am Mittwoch um 15 Uhr. Konkrete Tipps für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige.

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Werner Schell und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Foto: Woitschützke, Andreas (woi)

Von Ludger Baten

Viele mögen im Alter von 65 Jahren und ein paar Monaten in den Ruhestand gehen, ein Werner Schell zieht sich nicht aufs Altenteil zurück – auch wenn ihm seine Gesundheit ab und zu ein etwas geringeres Tempo diktiert. Auch als 80-Jähriger geht Werner Schell energisch ins Geschirr. Unbeirrt und voller Tatendrang. Heute ist er Gastgeber seines 31. öffentlichen Pflegetreffs. Dabei nimmt der Organisator gemeinsam mit seinen Experten am Podium die Pflegeberatung unter die Lupe. Die Liste der Stichworte ist lang: Pflegegrade und Begutachtungsverfahren, Entlassmanagement im Krankenhaus oder auch Qualitätsprüfung stationärer Einrichtungen.

Als Expertinnen machen die Pflege- und Gesundheitsberaterin Roswitha Teloh sowie Ulrike Kissels, Fachbereichsleiterin des MDK Nordrhein, mit. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke spricht ein Grußwort, Schirmherr Heinz Sahnen diskutiert mit. Der Eintritt ist frei. Los geht es um 15 Uhr im Kontakt Erfttal an der Bedburger Straße. An den Informationsständen stehen kompetente Gesprächspartner bereits ab 14 Uhr zur Verfügung.

Keine Frage, Werner Schell beherrscht das Thema Pflege wie nur wenige. Von Erfttal aus, dem kleinen Stadtteil im Neusser Süden, wird er nicht müde, seine Stimme im Allgemeinen zu erheben und sich um Einzelfälle im Besonderen zu kümmern. Dazu hat er vor Jahren den Verein „Pro Pflege“ gegründet, ein Selbsthilfnetzwerk, das pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige anspricht, das aber auch im konstruktiv-kritischen Dialog mit Vertretern der Pflegeberufe und der Pflegeeinrichtungen steht.

Offenbar, so sagt Schell, wissen 60 Prozent der Deutschen nicht, dass sie einen rechtlichen Anspruch auf Pflegeberatung haben. An diesem Punkt setzt Schell an: „Aufklärung ist daher geboten.“ Mit seinem bekannten und anerkannten Erfttaler Pflegetreff will er einen Beitrag leisten. Einen Baustein will Werner Schell vorstellen: Der Rhein-Kreis plane auf Grundlage des Landesförderplans „Alter und Pflege“ NRW ein Pflege-Selbsthilfe-Kontaktbüro einzurichten und die pflegebedürftigen Menschen beziehungsweise ihre Angehörigen zielgerichtet zu unterstützen. Eine Fragerunde, in die das Auditorium eingebunden ist, rundet das Programm ab.

Quelle: BNeuss-Grevenbroicher Zeitung vom 27.11.2019
https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/ ... d-47433245


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Zum Pflegetreff wurde von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk u.a. wie folgt informiert:
Der 31. Neusser Pflegetreff wird am 27.11.2019 stattfinden. Themen: Pflegeberatung im Fokus - Pflegebedürftigkeit - was nun? Es wird über die neuen Pflegegrade und das Begutachtungsverfahren informiert. Im Übrigen sind ergänzende Hinweise zum Entlassmanagement im Krankenhaus und zum neuen Qualitätsprüfverfahren für stationäre Pflegeeinrichtungen vorgesehen. Eintritt ist frei. Informationen unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =7&t=23347 bzw. http://www.wernerschell.de/aktuelles.php

Weitere Informationen zum Pflegetreff im Übrigen unter > https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/ ... d-47433245

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WernerSchell
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Neusser Pflegetreff am 27.11.2019 erfolgreich durchgeführt - Informationen

Beitrag von WernerSchell » 01.12.2019, 07:19

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Der (31.) Neusser Pflegetreff am 27.11.2019 mit den Themen :
Pflegeberatung im Fokus - Pflegebedürftigkeit - was nun?
• Pflegegrade und Begutachtungsverfahren
• Entlassmanagement im Krankenhaus
• Qualitätsprüfverfahren für stationäre Pflegeeinrichtungen
• Angehörigenförderung durch Pflegeselbsthilfe-Kontaktbüro und Quartiershilfen
konnte erfolgreich durchgeführt werden.


Für eine Nachbetrachtung stehen folgende Informationen zur Verfügung:

Filmdokumentation bei Youtube > https://www.youtube.com/watch?v=VrA91nZALR4
Dazu ergänzend:
Power-Point Prof. Dr. Segmüller mit grundsätzlichen Hinweisen zur Pflegeberatung > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 92#p111392
Power-Point Roswitha Teloh mit Informationen über die eigene Qualifizierung und mit Hinweisen zur Pflegeberatungspraxis > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 92#p111392
Statement Werner Schell zum Krankenhaus-Entlassmanagement und zur Kurzzeitpflege (mit ergänzenden Anmerkungen zum Pflegenotstand) > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 93#p111393
Hinweise zum Pflege-Selbsthilfe-Konktakbüro im Rhein-Kreis Neuss > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 94#p111394
Power-Point Ulrike Kissels zur Pflegebedürftigkeit und Ermittlung der Pflegegrade > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 92#p111392
Power-Point Tanja Färber zu den neuen Qualitätsprüfregelungen für die Pflegeeinrichtungen > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 92#p111392


Bericht der Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 29.11.2019 zum Pflegetreff:

Neusser Pflegetreff:
Kampf gegen Unkenntnis beim Thema Pflege


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Beim 31. Erfttaler Pflegetreff (v.l.): Karin Benning, Ulrike Kissels, Werner Schell, Tanja Färber und Tanja Segmüller. Foto: Woitschützke/Andreas Woitschützke

Der jüngste Neusser Pflegetreff sollte die Frage beantworten: „Pflegebedürftigkeit – was nun?“
(ho-) Alternativen bei der Ausbildung, bessere Bezahlung und sozialere Arbeitsbedingungen, einfach verbesserte strukturelle Rahmenbedingungen schaffen: Das sind die Forderungen, geht es um den vieldiskutierten Pflegenotstand in den Pflegeeinrichtungen. Der jüngste Neusser Pflegetreff im Kontakt Erfttal zeigte ein weiteres Thema auf, mit dem er unter dem Titel „Pflegebedürftigkeit – was nun?“ die Pflegeberatung in den Fokus stellte. Denn es betrifft nicht nur die hauptberuflichen Kräfte, sondern auch den nicht zu unterschätzenden Teil pflegender Angehöriger. Gerade in diesem Bereich herrscht oft Unkenntnis vor allem über Rechte und Pflichten.
Treff-Initiator Werner Schell: „3,41 Millionen Menschen waren zum Jahresende 2017 in Deutschland pflegebedürftig im Rahmen des Pflegeversicherungsgesetzes. Davon wurden 76 Prozent zu Hause versorgt (2,59 Millionen). Weitere 0,83 Millionen dabei durch ambulante Pflegedienste.“
„Pflegebedürftigkeit ist“, so Referentin Tanja Segmüller, „vielfältig und entsteht nicht von heute auf morgen. Man rutscht hinein.“ Seien es Unfall, Alter oder Krankheit. Letzten Endes meist überraschend auch für die Angehörigen. Die der Pflege bedürfen, können sich meist nicht selbst helfen und etwa 60 Prozent der Angehörigen ist oft nicht bekannt, dass jeder Pflegebedürftige und seine Angehörigen nach dem Gesetz ein Recht auf eine kostenlose professionelle Pflegeberatung haben.
Roswitha Katharina Teloh, unabhängige Pflegeberaterin: „Gute und präzise Pflegeberatung ist der Schlüssel für eine bessere und leichtere Pflege in der Familie. Die ja immer noch Favorit in der Betreuung ist.“ Im übrigen sieht der NRW-Landesförderplan „Alter und Pflege“ unter anderem die Einrichtung von Pflegeselbsthilfe-Kontakbüros vor. Ein derartiges Büro könnte, so Schell, im Kontakt Erfttal etabliert werden. „Wir sind dazu mit dem Rhein-Kreis Neuss im Gespräch.“
Auch das bisherige Entlassungsmanagement der Krankenhäuser hat neue gesetzliche Vorschriften. Werner Schell: „Patienten kehren bei schnellen Entlassungen in zum Teil schwierige häusliche Verhältnisse zurück. Sie werden zum Teil mit hohem Pflegebedarf beziehungsweise Hilfsnotwendigkeiten entlassen, ohne dass geregelt ist, wie die Versorgungslücke geschossen wird. Nunmehr soll das jetzt auf eine patientenfreundliche Basis gestellt werden.“
Quelle: https://rp-online.de/nrw/staedte/neuss/ ... d-47142163


Anmerkung: Zum NGZ-Bericht gab es von Pro Pflege-Selbsthilfenetzwerk eine korrigierende Mitteilung. Die Einrichtung eines Kontaktbüros im "Kontakt Erfttal" war nämlich nie Gegenstand irgendwelcher Planungen bzw. Erklärungen.

Angefügt einige Fotos, die ergänzend für optische Eindrücke sorgen!

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