Pflegetreff 27.04.2016 - Arzneimittelversorgung ...

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WernerSchell
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Pflegetreff 27.04.2016 - Arzneimittelversorgung ...

Beitrag von WernerSchell » 26.04.2016, 08:25

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Ankündigung / Einladung

zum (24.) Pflegetreff, 27.04.2016,
16:00 - 18:00 Uhr, im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal",
(großer Saal) Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal
.

Themen des Pflegetreffs am 27.04.2016:

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Arzneimittelversorgung - Arbeitstitel -

Es wird darüber zu sprechen sein, wie die Medikation bei den älteren Menschen, vor allem
in den Stationären Pflegeeinrichtungen, verbessert werden kann. Dabei werden Fragen der
aufsuchenden ärztlichen Diagnostik und Therapie eine Rolle spielen. - Inwieweit kann von
einer mangelhaften Versorgung gesprochen werden? - Dazu sind unten einige Verweisungen
angefügt! - Was gilt es zu verbessern? Lösungen sollen vorgestellt und eingefordert werden!


Die Veranstaltung ist geplant im Anschluss an den (17.) Pflegetreff am 14.11. 2012 mit dem Thema: "Arztbesuche zu Hause und im Heim
(Versorgungs- und Kommunikationsprobleme) - Wieviele Medikamente für ältere Menschen (Neben- und Wechselwirkungen)?
Die "Priscus-Liste“ beschreibt Gefährdungen! – Psychopharmaka, Bettgitter und Fixierungen (Freiheitsrechte in Gefahr?) …"
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =7&t=17341


+++

Ein Grußwort wird vorab sprechen:

-- Dirk Brügge, Kreisdirektor des Rhein-Kreises Neuss
Web: http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/index.html

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Foto: Dirk Brügge

Auf dem Podium (Statements und Diskussionsrunde):

-- Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
Web: http://www.mgepa.nrw.de/

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Foto: Barbara Steffens

-- Dr.med. Karlheinz Großgarten (M.san.), Stellvertretender Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (Hauptstelle Düsseldorf
Web: https://www.kvno.de/

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Foto: Dr.med. Karlheinz Großgarten (M.san.)

-- Dr. med. Hermann-Josef Verfürth, Praktischer Arzt in Neuss

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Foto: Dr. med. Hermann-Josef Verfürth

-- Margret Stolz, Beratungsapothekerin der AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse
Unternehmensbereich Ambulante Versorgung Geschäftsbereich Arzneimittel/Apotheken, Düsseldorf
Web: https://www.aok.de/rheinland-hamburg/index.php

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Foto: Margret Stolz

-- Sonja Laag, Leiterin Versorgungsprogramme BARMER GEK Hauptverwaltung, Wuppertal
Web: https://www.barmer-gek.de/

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Foto: Sonja Laag

Moderation:
-- Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der Landes-Alzheimergesellschaft NRW und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) a.D.
Web: http://www.alzheimer-nrw.de/about.asp

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Foto: Regina Schmidt-Zadel

Schirmherr des Pflegetreffs:
-- Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW von 2000 - 2010
Web: http://www.cdu-neuss.de/personen/heinz-sahnen/

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Foto: Heinz Sahnen

Organisation und Leitung:
-- Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk.

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Foto: Werner Schell

+++
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Die Veranstaltung am 27.04.2016 wird in Kooperation mit der Volkshochschule Neuss durchgeführt!

Eingeladen sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, Ärzte
bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle interessierten BürgerInnen!
- Der Eintritt ist frei!


Treff-Adresse: Kontakt Erfttal, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss- Erfttal

Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren.
Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station). Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt.
Erfttal ist mit dem Bus (öffentlicher Nahverkehr Linie 849) gut erreichbar. Von der Haltestelle sind es nur wenige Meter bis zum
Veranstaltungsort.
- Übersichtskarten (Lage und Anfahrt) finden Sie in der Erfttaler Homepage unter:
viewtopic.php?f=5&t=15

Parken im Umfeld des Veranstaltungsortes möglich; ggf. auch im Bereich 41469 Neuss (Norf),
Schellbergstraße (Bereich "Edeka") - Derikumer Hof >>>
Fußweg bis zum "Kontakt Erfttal" (8-10 Minuten in westlicher Richtung vorbei am Hotel Mercure).


Und so wird zur Veranstaltung plakatiert:

Bild

+++
Fortbildungsnachweis:
>>> Pflegekräften wird auf Wunsch eine Bescheinigung über die Teilnahme
an der o.a. Fachveranstaltung ausgestellt. Personen, die eine entsprechende Bescheinigung wünschen,
können nach dem Treff Name und Anschrift hinterlassen.
Die Teilnahmebescheinigung wird danach zugesandt. <<<<


Hinweis:
Wie bei den bisherigen Pflegetreffs, können Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für
öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden.

+++
Informationen
Im Zusammenhang mit dem Pflegetreff wird es - wie immer -
vielfältige Informationsmöglichkeiten geben.


Kurz nach 15.00 Uhr wird es Filmeinspielungen im großen Saal geben.
Die Probleme der Arzneimittelversorgung sollen anhand von Beispielen verdeutlicht werden.


Bild

Geplante Infostände im Eingangsbereich - von 15:00 Uhr bis voraussichtlich 19:00 Uhr:

-- MDK Nordrhein - Beratungs- und Begutachtungszentrum Düsseldorf, Stresemannstraße 13-15,
40210 Düsseldorf
,
ist ein Dienstleistungsunternehmen, das im Auftrag der Gesetzlichen Kranken- und Sozialen Pflegekassen tätig ist und
steht u.a. für die Erstellung von Gutachten im Rahmen der Einstufung von pflegebedürftigen Menschen zur Verfügung
(§ 18 SGB XI). Vertreter des MDK Nordrhein werden als Ansprechpartner vor Ort sein.
Näheres unter > http://www.mdk-nordrhein.de/index.html

-- Bürgerhaus Neuss - Erfttal in Trägerschaft des Sozialdienstes Katholischer Männer e.V. (SKM)
mit dem Projekt "Altersgerechte Hilfen" mit Lotsenpunkt Bürgerhaus Erfttal.

Das Quartierskonzept in Neuss-Erfttal wurde am 18.01.2012 vereinbart und wird im Zusammenwirken verschiedener
Akteure stets weiter ausgebaut. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Lotsenpunkt - ein weiterer Baustein für die
altengerechten Quartiershilfen in Erfttal. Das Konzept sieht vor, einen Brückenschlag zwischen rat- und hilfesuchenden
älteren Menschen und den bereits vorhandenen und neu entstehenden Hilfs- und Beratungsangeboten für diesen
Personenkreis herzustellen. Das Bürgerhaus ist die Anlaufstelle.
Näheres u.a. unter > http://www.buergerhaus-erfttal.de/fnetzwerkerfttal.html

-- Runder Tisch Demenz Neuss, Sprecher: Manfred Steiner, Beratung St. Augustinus Memory-Zentrum,
Steinhausstraße 40 - 41462 Neuss
,
wird sich vorstellen. Der Runde Tisch Demenz Neuss versteht sich als ein Netzwerk für die Verbesserung der Situation von
Menschen mit Demenz in der Stadt Neuss.
Näheres z.B. unter > https://www.lokale-allianzen.de/lokale- ... b4a40289c2

-- Alzheimer Gesellschaft Kreis Neuss / Nordrhein e.V., Mohnstraße 48, 41466 Neuss,
setzt sich in vielfältiger Weise für die Verbesserung der Lebenssituation von demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen
im Rhein-Kreis Neuss ein und steht für entsprechende Informationen zur Verfügung.
Näheres unter > http://www.alzheimer-neuss.de/index.html#neuss

-- BIVA e.V., Siebenmorgenweg 6-8, 53229 Bonn,
wird sich als Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. , präsentieren und für Informationen zur Verfügung stehen.
Näheres unter > http://www.biva.de/

-- Omnicell GmbH, Robert-Bosch-Str. 7, 64293 Darmstadt,
mit dem Angebot: Medikationsmanagement aus der inhabergeführten Apotheke vor Ort.
Näheres unter > http://www.omnicell.de

+++
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Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wirbt seit Jahren für mehr Sorgfalt bei der Arzneimittelversorgung!
- Zahlreiche Beiträge informieren in diesem Forum - z.B. unter http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=20477


Krank durch zu viele Pillen!
Die meisten älteren Menschen sind auf Medikamente angewiesen. So nehmen mehr als die Hälfte aller Menschen über 65 täglich fünf verschiedene Medikamente ein,
zwölf Prozent sogar zehn verschiedene Arzneimittel. Die Mehrheit der verordneten Medikamente kommt aus der Gruppe der Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
(zum Beispiel Blutdrucksenker oder Blutverdünner), Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes sowie gegen Schmerzen und neuropsychiatrische Erkrankungen wie
Schlafstörungen oder Depressionen. Die "Visite", NDR-Fernsehen, machte am 23.06.2015 erneut auf die Problematik aufmerksam. - Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat sich
der Thematik bereits vor Jahren angenommen und in Pflegetreffs Verbesserungen der Arzneimittelversorgung, v.a. bei älteren Menschen, eingefordert. Frau Prof. Thürmann,
Mitverfasserin der Priscus-Liste, mahnte am 14.11.2012 beim Neusser Pflegetreff grundlegende Veränderungen im Verordnungsverhalten der Ärzte an. Pro Pflege -
Selbsthilfenetzwerk konnte erreichen, dass sich die Gesundheitskonferenz im Rhein-Kreis Neuss der Angelegenheit angenommen hat. Leider halten sich die bisherigen
Bemühungen, v.a. die Ärzte für eine Zurückführung der Polypharmazie zu gewinnen, in engen Grenzen. Es erscheint daher erforderlich, weiterhin auf die Fehlentwicklungen in
der Medikamentenversorgung aufmerksam zu machen nach dem Motto: "Weniger ist oft mehr"…

Quelle u.a.: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=20834

Weniger wäre tatsächlich mehr – die Arzneimittelversorgung alter Menschen
Vortrag Petra A. Thürmann - IQWiG Symposium 2012
Quelle: https://www.iqwig.de/download/12-11-24_ ... h_mehr.pdf

Veröffentlichungen zum Thema (Auswahl):

Arzneimittelversorgung von Heimbewohnern
Fachtagung Sozialpharmazie der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit
des Landes Nordrhein-Westfalen am 24. und 25. Mai 2011 in Düsseldorf

Quelle: https://www.lzg.nrw.de/_media/pdf/servi ... eldorf.pdf

Rheinische Post (28.01.2013) – Beitrag von Von EVA QUADBECK:
Kombinationen können gefährlich sein: Ärzte verschreiben millionenfach falschen Medikamenten-Mix
Berlin (RP). Bei jeder sechsten Arzneimittelverordnung besteht laut einer AOK-Studie das Risiko unerwünschter Wechselwirkungen mit anderen Mitteln,
die der Patient einnimmt. Vor allem Senioren sind gefährdet. …
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=16636

Götzsche, Prof. Peter C.:
Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität - Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=20734

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V.- Pressemitteilung vom 13.09.2013:
Zu viele und inadäquate Medikamente für ältere Patienten – und die fatalen Folgen
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=19582

Multimorbidität und Anforderungen an die Arzneimittelversorgung im Alter
Gutachten 2014 - Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen
Quelle: http://www.svr-gesundheit.de/index.php?id=184

Cornelia Stolze:
"Krank durch Medikamente", Piper Verlag, 2014
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=20774

Hilko J. Meyer / Stefanie Kortekamp (Herausgeber):
Medikationsmanagement in stationären Pflegeeinrichtungen: Teamarbeit der Solisten
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=20735

BARMER GEK Arzneimittelreport 2013 - Ein Drittel der über 65-Jährigen nimmt mehr als fünf Arzneimittelwirkstoffe täglich
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=19137

Presseinformation – 34/1/2015 Düsseldorf, 20. Januar 2015
Ministerin Steffens: Medikamente in größerer Menge sind gefährlich – Fünf Modellprojekte sorgen für mehr Sicherheit bei Arzneimitteltherapie
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=19137

Verantwortung gemeinsam tragen – die ärztliche Versorgung von Pflegeheimpatienten braucht eine Neuordnung
Sonja Laag, Thomas Müller, Michael Mruck in:
„BARMER GEK Gesundheitswesen aktuell 2014 – Beiträge und Analysen“, herausgegeben von Uwe Repschläger, Claudia Schulte und Nicole Osterkamp

Gefahr Multimedikation: „Der Löschwasserschaden ist oft größer als der Brandschaden“
Interview am 01.09.2015 Dr. Joachim Zeeh
Quelle: http://www.dggeriatrie.de/home-54/aktue ... ation.html

TK-Studie -Pressemitteilung vom 14.10.2015 - Pressestelle der Techniker Krankenkasse
Senioren bekommen häufig falsche Medikamente
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=21314

+++
"Wenn der Patient nicht zum Arzt kommt" = Ein Beitrag von Markus Förner, Geschäftsführer im Hufeland-Haus, Wilhelmshöher Str. 34, 60389 Frankfurt am Main, in der Zeitschrft des Hufeland-Hauses, April 2016: http://www.hufeland-haus.de/fileadmin/e ... _69_24.pdf - In dem Beitrag (Seite 14 ff.) wird verdeutlicht, dass die ärztliche Versorgung von Bewohnern in Pflegeeinrichtungen stark von der Einstellung und der Risikobereitschaft niedergelassener Ärzte abhängig ist. Den Ärzten wird in dem Beitrag eine hohe Verantwortung für die angemessene Versorgung der Versicherten zugeordnet. Zurecht! Nach Auffassung des Autors ist es höchste Zeit, dass sich die Ärzte der besonderen Bedürfnislage pflegebedürftiger Menschen stellen und Versorgungsstrukturen schaffen, die deren Bedürfnissen gerecht werden. Wichtig erscheinen dem Autor verbindliche Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten, die die Zusammenarbeit zwischen Pflegeeinrichtung, Versichertem und Arzt regelt.
Die Ausführungen von Markus Förner stimmen grundsätzlich mit dem umfänglichen Statement von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (über 60 Seiten) überein, dass zur Vorbereitung des Pflegetreffs am 27.04.2016 > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =7&t=21371 ausgefertigt wurde. Darin wird die vorrangige Verantwortlichkeit der Ärzte für eine angemessene bzw. gute Arzneimittelversorgung dargestellt. Dieses Statement wird als Printexemplar in begrenzter Zahl am 27.04.2016 für interessiertes Fachpersonal zur Verfügung stehen.

+++
Medikamente im Alter
Welche Wirkstoffe sind ungeeignet?
Medikamente können, insbesondere im hohen Alter und bei chronischen Erkrankungen, das alltägliche Leiden lindern. Jedoch können einige Wirkstoffe
im Alter spezielle Probleme auslösen. Welche das genau sind, hat ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt in der PRISCUS-Liste
zusammengestellt. Gegliedert nach Krankheitsbildern finden ältere Menschen, deren Angehörige und Pflegende allgemeinverständliche Hinweise zu Wirkungen und
Nebenwirkungen von Medikamenten.
44 Seiten / Broschüre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - Printexemplar vergriffen
Download (PDF, 6,99 MB, barrierefrei) > https://www.bmbf.de/pub/Medikamente_im_Alter.pdf
>>> Die Beachtung der Empfehlungen der Priscus-Liste verbessert bei älteren Patienten die Arzneimittelsicherheit (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=14576 ).
Dies wurde erneut wissenschaftlich bestätigt.


Aus Forum:
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=21608
Die F O R T A - Liste - “Fit for The Aged“
Expert Consensus Validation 2015

.... Klassifizierung der häufigsten, chronisch verwendeten Pharmaka nach Indikationsgebiet und nach der Alterstauglichkeit ...
>>> http://www.umm.uni-heidelberg.de/ag/for ... ersion.pdf

+++
Stand: 27.04.2016 - Siehe auch unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=21522

WernerSchell
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Pflegetreff 27.04.2016 - Arzneimittelversorgung ...

Beitrag von WernerSchell » 29.04.2016, 17:56

Weitere Hinweise zum Pflegetreff am 27.04.2016:

Ein einführendes Statement von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk - Stand 07.03.2016 -
zum Thema der Arzneimittelversorgung hier
:
> http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... tement.pdf

Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 29. April 2016:
Neuss
Warnung vor Medikamentenkocktail ...
Neuss. Experten diskutierten über Arzneimittelversorgung und die Gefahren durch zu viele Medikamente.
Von Rolf Hoppe
Patientenrechte und -autonomie, Pflegequalität und -reform - der Neusser Pflegetreff setzt sich für die Interessen von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen ein.
Bei der jüngsten Veranstaltung im Kontakt Erfttal wurde als Thema "Arzneimittelversorgung" angesprochen - denn genau die kann zum ernsthaften Problem werden.
Dies gilt vor allem dann, wenn viele Arzneimittel verschrieben werden. Ein "Medikamentenkocktail" kann kontraproduktiv - im schlimmsten Fall gar lebensbedrohlich -
sein. Darauf wurde beim Pflegetreff hingewiesen.
Quelle (und weiter lesen)…. http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... -1.5941348

Bild
Beim Pflegetreff sprachen sie über Arzneimittelversorung (v.l.): Sonja Laag, Margret Stolz, Regina Schmidt-Zadel, Hermann-Josef Verfürth, Ministerin Barbara Steffens, Werner Schell,
Dirk Brügge und Karl Heinz Großgarten. FOTO: Woi - Neuss-Grevenbroicher Zeitung


+++

Pflegetreff am 27.04.2016 - Thema: Arzneimittelversorgung - Filmdokumentationen:
Kurzes Statement hier:
https://youtu.be/LOnV_OY2j-A
Langfassung hier:
https://youtu.be/BtVjGv00e6U

+++

... Weitere Hinweise, Bilddatei folgen ....

WernerSchell
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Pflegetreff 27.04.2016 - Arzneimittelversorgung ...

Beitrag von WernerSchell » 29.04.2016, 17:59

Bild Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Harffer Straße 59 - 41469 Neuss


Ankündigung / Einladung

zum (24.) Pflegetreff, 27.04.2016,
16:00 - 18:00 Uhr, im Jugendzentrum "Kontakt Erfttal",
(großer Saal) Bedburger Straße 57, 41469 Neuss-Erfttal
.

Themen des Pflegetreffs am 27.04.2016:

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Arzneimittelversorgung - Arbeitstitel -

Es wird darüber zu sprechen sein, wie die Medikation bei den älteren Menschen, vor allem
in den Stationären Pflegeeinrichtungen, verbessert werden kann. Dabei werden Fragen der
aufsuchenden ärztlichen Diagnostik und Therapie eine Rolle spielen. - Inwieweit kann von
einer mangelhaften Versorgung gesprochen werden? - Dazu sind unten einige Verweisungen
angefügt! - Was gilt es zu verbessern? Lösungen sollen vorgestellt und eingefordert werden!


Die Veranstaltung ist geplant im Anschluss an den (17.) Pflegetreff am 14.11. 2012 mit dem Thema: "Arztbesuche zu Hause und im Heim
(Versorgungs- und Kommunikationsprobleme) - Wieviele Medikamente für ältere Menschen (Neben- und Wechselwirkungen)?
Die "Priscus-Liste“ beschreibt Gefährdungen! – Psychopharmaka, Bettgitter und Fixierungen (Freiheitsrechte in Gefahr?) …"
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =7&t=17341


Bild
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Ein Grußwort wird vorab sprechen:

-- Dirk Brügge, Kreisdirektor des Rhein-Kreises Neuss
Web: http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/index.html

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Foto: Dirk Brügge

Auf dem Podium (Statements und Diskussionsrunde):

-- Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
Web: http://www.mgepa.nrw.de/

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Foto: Barbara Steffens

-- Dr.med. Karlheinz Großgarten (M.san.), Stellvertretender Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (Hauptstelle Düsseldorf
Web: https://www.kvno.de/

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Foto: Dr.med. Karlheinz Großgarten (M.san.)

-- Dr. med. Hermann-Josef Verfürth, Praktischer Arzt in Neuss

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Foto: Dr. med. Hermann-Josef Verfürth

-- Margret Stolz, Beratungsapothekerin der AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse
Unternehmensbereich Ambulante Versorgung Geschäftsbereich Arzneimittel/Apotheken, Düsseldorf
Web: https://www.aok.de/rheinland-hamburg/index.php

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Foto: Margret Stolz

-- Sonja Laag, Leiterin Versorgungsprogramme BARMER GEK Hauptverwaltung, Wuppertal
Web: https://www.barmer-gek.de/

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Foto: Sonja Laag

Moderation:
-- Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der Landes-Alzheimergesellschaft NRW und Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) a.D.
Web: http://www.alzheimer-nrw.de/about.asp

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Foto: Regina Schmidt-Zadel

Schirmherr des Pflegetreffs:
-- Heinz Sahnen, Stadtverordneter im Rat der Stadt Neuss und Mitglied des Landtages (MdL) von NRW von 2000 - 2010
Web: http://www.cdu-neuss.de/personen/heinz-sahnen/

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Foto: Heinz Sahnen

Organisation und Leitung:
-- Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk.

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Foto: Werner Schell

+++
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Die Veranstaltung am 27.04.2016 wird in Kooperation mit der Volkshochschule Neuss durchgeführt!

Eingeladen sind Patienten, pflegebedürftige Menschen und Angehörige, Ärzte
bzw. sonstige Leistungsanbieter im Gesundheitswesen sowie alle interessierten BürgerInnen!
- Der Eintritt ist frei!


Treff-Adresse: Kontakt Erfttal, Bedburger Straße 57, 41469 Neuss- Erfttal

Wegbeschreibung: Mit dem Auto die A 57, Ausfahrt Neuss-Norf - Richtung Erfttal (Wegstrecke beschildert) fahren.
Bahnreisende fahren bis Neuss-Norf (S-Bahn-Station). Der Bahnhof ist vom Veranstaltungsort etwa 10 Minuten Fußweg entfernt.
Erfttal ist mit dem Bus (öffentlicher Nahverkehr Linie 849) gut erreichbar. Von der Haltestelle sind es nur wenige Meter bis zum
Veranstaltungsort.
- Übersichtskarten (Lage und Anfahrt) finden Sie in der Erfttaler Homepage unter:
viewtopic.php?f=5&t=15

Parken im Umfeld des Veranstaltungsortes möglich; ggf. auch im Bereich 41469 Neuss (Norf),
Schellbergstraße (Bereich "Edeka") - Derikumer Hof >>>
Fußweg bis zum "Kontakt Erfttal" (8-10 Minuten in westlicher Richtung vorbei am Hotel Mercure).


Und so wird zur Veranstaltung plakatiert:

Bild

+++
Fortbildungsnachweis:
>>> Pflegekräften wird auf Wunsch eine Bescheinigung über die Teilnahme
an der o.a. Fachveranstaltung ausgestellt. Personen, die eine entsprechende Bescheinigung wünschen,
können nach dem Treff Name und Anschrift hinterlassen.
Die Teilnahmebescheinigung wird danach zugesandt. <<<<


Hinweis:
Wie bei den bisherigen Pflegetreffs, können Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für
öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden.

+++
Informationen
Im Zusammenhang mit dem Pflegetreff wird es - wie immer -
vielfältige Informationsmöglichkeiten geben.


Kurz nach 15.00 Uhr wird es Filmeinspielungen im großen Saal geben.
Die Probleme der Arzneimittelversorgung sollen anhand von Beispielen verdeutlicht werden.


Bild

Geplante Infostände im Eingangsbereich - von 15:00 Uhr bis voraussichtlich 19:00 Uhr:

-- MDK Nordrhein - Beratungs- und Begutachtungszentrum Düsseldorf, Stresemannstraße 13-15,
40210 Düsseldorf
,
ist ein Dienstleistungsunternehmen, das im Auftrag der Gesetzlichen Kranken- und Sozialen Pflegekassen tätig ist und
steht u.a. für die Erstellung von Gutachten im Rahmen der Einstufung von pflegebedürftigen Menschen zur Verfügung
(§ 18 SGB XI). Vertreter des MDK Nordrhein werden als Ansprechpartner vor Ort sein.
Näheres unter > http://www.mdk-nordrhein.de/index.html

-- Bürgerhaus Neuss - Erfttal in Trägerschaft des Sozialdienstes Katholischer Männer e.V. (SKM)
mit dem Projekt "Altersgerechte Hilfen" mit Lotsenpunkt Bürgerhaus Erfttal.

Das Quartierskonzept in Neuss-Erfttal wurde am 18.01.2012 vereinbart und wird im Zusammenwirken verschiedener
Akteure stets weiter ausgebaut. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Lotsenpunkt - ein weiterer Baustein für die
altengerechten Quartiershilfen in Erfttal. Das Konzept sieht vor, einen Brückenschlag zwischen rat- und hilfesuchenden
älteren Menschen und den bereits vorhandenen und neu entstehenden Hilfs- und Beratungsangeboten für diesen
Personenkreis herzustellen. Das Bürgerhaus ist die Anlaufstelle.
Näheres u.a. unter > http://www.buergerhaus-erfttal.de/fnetzwerkerfttal.html

-- Runder Tisch Demenz Neuss, Sprecher: Manfred Steiner, Beratung St. Augustinus Memory-Zentrum,
Steinhausstraße 40 - 41462 Neuss
,
wird sich vorstellen. Der Runde Tisch Demenz Neuss versteht sich als ein Netzwerk für die Verbesserung der Situation von
Menschen mit Demenz in der Stadt Neuss.
Näheres z.B. unter > https://www.lokale-allianzen.de/lokale- ... b4a40289c2

-- Alzheimer Gesellschaft Kreis Neuss / Nordrhein e.V., Mohnstraße 48, 41466 Neuss,
setzt sich in vielfältiger Weise für die Verbesserung der Lebenssituation von demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen
im Rhein-Kreis Neuss ein und steht für entsprechende Informationen zur Verfügung.
Näheres unter > http://www.alzheimer-neuss.de/index.html#neuss

-- BIVA e.V., Siebenmorgenweg 6-8, 53229 Bonn,
wird sich als Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. , präsentieren und für Informationen zur Verfügung stehen.
Näheres unter > http://www.biva.de/

-- Omnicell GmbH, Robert-Bosch-Str. 7, 64293 Darmstadt,
mit dem Angebot: Medikationsmanagement aus der inhabergeführten Apotheke vor Ort.
Näheres unter > http://www.omnicell.de

+++
Bild
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk wirbt seit Jahren für mehr Sorgfalt bei der Arzneimittelversorgung!
- Zahlreiche Beiträge informieren in diesem Forum - z.B. unter http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=20477


Krank durch zu viele Pillen!
Die meisten älteren Menschen sind auf Medikamente angewiesen. So nehmen mehr als die Hälfte aller Menschen über 65 täglich fünf verschiedene Medikamente ein,
zwölf Prozent sogar zehn verschiedene Arzneimittel. Die Mehrheit der verordneten Medikamente kommt aus der Gruppe der Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
(zum Beispiel Blutdrucksenker oder Blutverdünner), Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes sowie gegen Schmerzen und neuropsychiatrische Erkrankungen wie
Schlafstörungen oder Depressionen. Die "Visite", NDR-Fernsehen, machte am 23.06.2015 erneut auf die Problematik aufmerksam. - Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat sich
der Thematik bereits vor Jahren angenommen und in Pflegetreffs Verbesserungen der Arzneimittelversorgung, v.a. bei älteren Menschen, eingefordert. Frau Prof. Thürmann,
Mitverfasserin der Priscus-Liste, mahnte am 14.11.2012 beim Neusser Pflegetreff grundlegende Veränderungen im Verordnungsverhalten der Ärzte an. Pro Pflege -
Selbsthilfenetzwerk konnte erreichen, dass sich die Gesundheitskonferenz im Rhein-Kreis Neuss der Angelegenheit angenommen hat. Leider halten sich die bisherigen
Bemühungen, v.a. die Ärzte für eine Zurückführung der Polypharmazie zu gewinnen, in engen Grenzen. Es erscheint daher erforderlich, weiterhin auf die Fehlentwicklungen in
der Medikamentenversorgung aufmerksam zu machen nach dem Motto: "Weniger ist oft mehr"…

Quelle u.a.: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=20834

Weniger wäre tatsächlich mehr – die Arzneimittelversorgung alter Menschen
Vortrag Petra A. Thürmann - IQWiG Symposium 2012
Quelle: https://www.iqwig.de/download/12-11-24_ ... h_mehr.pdf

Veröffentlichungen zum Thema (Auswahl):

Arzneimittelversorgung von Heimbewohnern
Fachtagung Sozialpharmazie der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit
des Landes Nordrhein-Westfalen am 24. und 25. Mai 2011 in Düsseldorf

Quelle: https://www.lzg.nrw.de/_media/pdf/servi ... eldorf.pdf

Rheinische Post (28.01.2013) – Beitrag von Von EVA QUADBECK:
Kombinationen können gefährlich sein: Ärzte verschreiben millionenfach falschen Medikamenten-Mix
Berlin (RP). Bei jeder sechsten Arzneimittelverordnung besteht laut einer AOK-Studie das Risiko unerwünschter Wechselwirkungen mit anderen Mitteln,
die der Patient einnimmt. Vor allem Senioren sind gefährdet. …
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=16636

Götzsche, Prof. Peter C.:
Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität - Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=20734

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V.- Pressemitteilung vom 13.09.2013:
Zu viele und inadäquate Medikamente für ältere Patienten – und die fatalen Folgen
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=19582

Multimorbidität und Anforderungen an die Arzneimittelversorgung im Alter
Gutachten 2014 - Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen
Quelle: http://www.svr-gesundheit.de/index.php?id=184

Cornelia Stolze:
"Krank durch Medikamente", Piper Verlag, 2014
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=20774

Hilko J. Meyer / Stefanie Kortekamp (Herausgeber):
Medikationsmanagement in stationären Pflegeeinrichtungen: Teamarbeit der Solisten
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=20735

BARMER GEK Arzneimittelreport 2013 - Ein Drittel der über 65-Jährigen nimmt mehr als fünf Arzneimittelwirkstoffe täglich
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=19137

Presseinformation – 34/1/2015 Düsseldorf, 20. Januar 2015
Ministerin Steffens: Medikamente in größerer Menge sind gefährlich – Fünf Modellprojekte sorgen für mehr Sicherheit bei Arzneimitteltherapie
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=19137

Verantwortung gemeinsam tragen – die ärztliche Versorgung von Pflegeheimpatienten braucht eine Neuordnung
Sonja Laag, Thomas Müller, Michael Mruck in:
„BARMER GEK Gesundheitswesen aktuell 2014 – Beiträge und Analysen“, herausgegeben von Uwe Repschläger, Claudia Schulte und Nicole Osterkamp

Gefahr Multimedikation: „Der Löschwasserschaden ist oft größer als der Brandschaden“
Interview am 01.09.2015 Dr. Joachim Zeeh
Quelle: http://www.dggeriatrie.de/home-54/aktue ... ation.html

TK-Studie -Pressemitteilung vom 14.10.2015 - Pressestelle der Techniker Krankenkasse
Senioren bekommen häufig falsche Medikamente
Quelle: http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=21314

+++
"Wenn der Patient nicht zum Arzt kommt" = Ein Beitrag von Markus Förner, Geschäftsführer im Hufeland-Haus, Wilhelmshöher Str. 34, 60389 Frankfurt am Main, in der Zeitschrft des Hufeland-Hauses, April 2016: http://www.hufeland-haus.de/fileadmin/e ... _69_24.pdf - In dem Beitrag (Seite 14 ff.) wird verdeutlicht, dass die ärztliche Versorgung von Bewohnern in Pflegeeinrichtungen stark von der Einstellung und der Risikobereitschaft niedergelassener Ärzte abhängig ist. Den Ärzten wird in dem Beitrag eine hohe Verantwortung für die angemessene Versorgung der Versicherten zugeordnet. Zurecht! Nach Auffassung des Autors ist es höchste Zeit, dass sich die Ärzte der besonderen Bedürfnislage pflegebedürftiger Menschen stellen und Versorgungsstrukturen schaffen, die deren Bedürfnissen gerecht werden. Wichtig erscheinen dem Autor verbindliche Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten, die die Zusammenarbeit zwischen Pflegeeinrichtung, Versichertem und Arzt regelt.
Die Ausführungen von Markus Förner stimmen grundsätzlich mit dem umfänglichen Statement von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk (über 60 Seiten) überein, dass zur Vorbereitung des Pflegetreffs am 27.04.2016 > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =7&t=21371 ausgefertigt wurde. Darin wird die vorrangige Verantwortlichkeit der Ärzte für eine angemessene bzw. gute Arzneimittelversorgung dargestellt. Dieses Statement wird als Printexemplar in begrenzter Zahl am 27.04.2016 für interessiertes Fachpersonal zur Verfügung stehen.

+++
Medikamente im Alter
Welche Wirkstoffe sind ungeeignet?
Medikamente können, insbesondere im hohen Alter und bei chronischen Erkrankungen, das alltägliche Leiden lindern. Jedoch können einige Wirkstoffe
im Alter spezielle Probleme auslösen. Welche das genau sind, hat ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt in der PRISCUS-Liste
zusammengestellt. Gegliedert nach Krankheitsbildern finden ältere Menschen, deren Angehörige und Pflegende allgemeinverständliche Hinweise zu Wirkungen und
Nebenwirkungen von Medikamenten.
44 Seiten / Broschüre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - Printexemplar vergriffen
Download (PDF, 6,99 MB, barrierefrei) > https://www.bmbf.de/pub/Medikamente_im_Alter.pdf
>>> Die Beachtung der Empfehlungen der Priscus-Liste verbessert bei älteren Patienten die Arzneimittelsicherheit (> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=14576 ).
Dies wurde erneut wissenschaftlich bestätigt.


Aus Forum:
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=21608
Die F O R T A - Liste - “Fit for The Aged“
Expert Consensus Validation 2015

.... Klassifizierung der häufigsten, chronisch verwendeten Pharmaka nach Indikationsgebiet und nach der Alterstauglichkeit ...
>>> http://www.umm.uni-heidelberg.de/ag/for ... ersion.pdf

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Stand: 27.04.2016 - Siehe auch unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=21522

WernerSchell
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Pflegetreff 27.04.2016 - Arzneimittelversorgung ...

Beitrag von WernerSchell » 29.04.2016, 18:02

Weitere Hinweise zum Pflegetreff am 27.04.2016:

Ein einführendes Statement von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk - Stand 07.03.2016 -
zum Thema der Arzneimittelversorgung hier
:
> http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... tement.pdf

Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 29. April 2016:
Neuss
Warnung vor Medikamentenkocktail ...
Neuss. Experten diskutierten über Arzneimittelversorgung und die Gefahren durch zu viele Medikamente.
Von Rolf Hoppe
Patientenrechte und -autonomie, Pflegequalität und -reform - der Neusser Pflegetreff setzt sich für die Interessen von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen ein.
Bei der jüngsten Veranstaltung im Kontakt Erfttal wurde als Thema "Arzneimittelversorgung" angesprochen - denn genau die kann zum ernsthaften Problem werden.
Dies gilt vor allem dann, wenn viele Arzneimittel verschrieben werden. Ein "Medikamentenkocktail" kann kontraproduktiv - im schlimmsten Fall gar lebensbedrohlich -
sein. Darauf wurde beim Pflegetreff hingewiesen.
Quelle (und weiter lesen)…. http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neu ... -1.5941348

Bild
Beim Pflegetreff sprachen sie über Arzneimittelversorung (v.l.): Sonja Laag, Margret Stolz, Regina Schmidt-Zadel, Hermann-Josef Verfürth, Ministerin Barbara Steffens, Werner Schell,
Dirk Brügge und Karl Heinz Großgarten. FOTO: Woi - Neuss-Grevenbroicher Zeitung


+++

Pflegetreff am 27.04.2016 - Thema: Arzneimittelversorgung - Filmdokumentationen:
Kurzes Statement hier:
https://youtu.be/LOnV_OY2j-A
Langfassung hier:
https://youtu.be/BtVjGv00e6U

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... Weitere Hinweise, Bilddatei folgen ....

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Gute Pflege nur mit genügend Pflegekräften möglich ...

Beitrag von WernerSchell » 12.05.2016, 08:15

Bild

Am 12.05.2016 bei Facebook gepostet:
Zum Tag der Pflegenden am 12.05.2016: Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk tritt seit vielen Jahren
für deutlich mehr Wertschätzung und Anerkennung der Pflegeberufe ein und fordert verbesserte
Stellenschlüssel und höhere Vergütungen. Darüber informieren beispielhaft einige kurze Filme:


https://www.youtube.com/watch?v=XYqs_-kZtgE (2012)
https://www.youtube.com/watch?v=dGm3gF9p_Rs (2013)
https://www.youtube.com/watch?v=KXX7VYoJIuQ (2014)
https://youtu.be/VzliA0ss-A8 (NPK 2015)
https://youtu.be/qbyHRxX9ikk (21.10.2015)
https://youtu.be/LOnV_OY2j-A (27.04.2016)


Im Forum wird mit zahlreichen Statements ergänzend informiert > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =3&t=21510

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Arzneitests an Demenzkranken in der Kritik

Beitrag von WernerSchell » 22.05.2016, 17:22

Teilnahme von Demenzkranken an Arzneimitteltests bzw. klinischen Studien: Dazu finden Sie Hinweise im Forum von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=21640
Daraus ergibt sich zunächst, dass der Patientenwille maßgeblich bzw. bestimmend ist (vgl. auch § 40ff. AMG). Pro Pflege … hat das BMG angeschrieben
und gebeten, die geplanten Änderungen näher darzustellen. Erst dann werden sich weitere Erkenntnisse und ggf. Korrekturerfordernisse ergeben.


Bild

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Arzneimittelversorgung älterer Menschen - mehr Sorgfalt

Beitrag von WernerSchell » 15.07.2016, 15:48

Am 15.07.2016 bei Facebook gepostet:

„Arzneimittelversorgung der älteren Menschen“ - Thema beim Neusser Pflegetreff am 27.04.2016. Es wurden zahlreiche Handlungserfordernisse deutlich!
Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk informiert in einem Statement vom 15.07.2016 hier: > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 072016.pdf
Die Ärzteschaft ist vorrangig gefordert! Die Filmdokumentation vom Pflegetreff mahnt mehr Sorgfalt an: > https://youtu.be/BtVjGv00e6U

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Medikationssicherheit dringend geboten

Beitrag von WernerSchell » 16.09.2016, 07:09

Am 16.09.2016 wurde bei Facebook gepostet:
Tag der Patientensicherheit am 17.09.2016 im Zeichen der Medikationssicherheit!
Der Neusser Pflegetreff am 27.04.2016 hat die Arzneimittelversorgung, v.a. der
älteren Menschen, bereits kritisch beleuchtet und die Pflichten der Ärzte aufgezeigt.
Es ist allerhöchste Sorgfalt angezeigt nach dem Motto: Weniger ist oft mehr!
Eine Filmdokumentation und ein umfangreiches Statement informieren!
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =2&t=21794

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Patientenautonomie ... VHS-Vortrag am 10.10.2016

Beitrag von WernerSchell » 06.10.2016, 06:39

Am 06.10.2016 bei Facebook gepostet:
Patientenautonomie Lebensende! - Vortrag mit Diskussion in der Volkshochschule Neuss am 10.10.2016, 17.30 - 19.00 Uhr. Werner Schell, Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk und Dozent für Pflegerecht, referiert über Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung. - Der Eintritt ist frei! - Bei der Veranstaltung wird auch auf den Beschluss des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 06.07.2016 - XII ZB 61/16 - eingegangen. Dieser Beschluss befasst sich mit den Anforderungen an Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung im Zusammenhang mit dem Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen und verdeutlicht die notwendigen textlichen Erfordernisse. Da der BGH deutliche Textformulieren als erforderlich erachtet, scheinen zahlreiche Patientenverfügungen dem nicht gerecht zu werden. Sie sind unwirksam. - Grund genug, sich aktuell zu informieren.
> http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =7&t=21736

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Arzneimittelversorgung: Weniger ist oft mehr

Beitrag von WernerSchell » 15.10.2016, 12:51

Am 15.10.2016 bei Facebook gepostet:
Die Medikation, v.a. der älteren Menschen, muss, so hat der Neusser Pflegetreff am 27.04.2016 verdeutlicht, schnellstmöglich verbessert werden. Mehr Zuwendung durch sprechende Medizin und sorgsam abgewogene Arzneimittelverordnungen der Ärzte sind geboten. Der nunmehr vorgesehene Medikationsplan ist eine Ergänzung, wird aber die Arzneimittelversorgung allein nicht verbessern. Es gilt umzusetzen: "Weniger ist oft mehr". - Näheres ergibt sich aus einem umfangreichen Statement von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk > http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwe ... 072016.pdf

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