Pflegetreff 22.11.2017 ... "Vorbeugen ist besser als heilen"

Moderator: WernerSchell

WernerSchell
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Allgemeine Hinweise zum Präventionsgesetz und zum Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen

Beitrag von WernerSchell » 07.01.2019, 07:24

Allgemeine Hinweise zum Präventionsgesetz und zum Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen …. >>>>
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=17756
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =6&t=21942
http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... 47&p=98434


"CAREkonkret" berichtet in der Ausgabe vom 04.01.2019 zum Thema und titelt: "Präventionsbericht des GKV-Spitzenverbandes - Erwartungen nicht erfüllt". Dies ist eine Erkenntnis, die nach den Erfahrungen von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk zutrifft. - Nachfolgend weitere Hinweise zum Thema:

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Leitfaden Prävention

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Mit dem GKV-Leitfaden Prävention legt der GKV-Spitzenverband in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene die inhaltlichen Handlungsfelder und qualitativen Kriterien für die Leistungen der Krankenkassen in der Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung fest, die für die Leistungserbringung vor Ort verbindlich gelten.
Die von diesem Leitfaden abgedeckten Leistungsarten umfassen die individuelle verhaltensbezogene Prävention nach § 20 Abs. 4 Nr. 1 und Abs. 5 SGB V, die Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten nach § 20a SGB V sowie die betriebliche Gesundheitsförderung nach § 20b und 20c SGB V.
Maßnahmen, die nicht den in diesem Leitfaden dargestellten Handlungsfeldern und Kriterien entsprechen, dürfen von den Krankenkassen nicht durchgeführt oder gefördert werden.
Die vorliegende Fassung des Leitfadens wurde unter Einbeziehung unabhängigen wissenschaftlichen Sachverstandes sowie des Sachverstandes der Menschen mit Behinderungen (Beratende Kommission des GKV-Spitzenverbandes für Primärprävention und Gesundheitsförderung) erarbeitet und erfüllt die im Präventionsgesetz vom 25. Juli 2015 enthaltenden Aufträge. Sie enthält darüber hinaus die Präventions- und Gesundheitsförderungsziele der GKV für die Jahre 2019 bis 2024 sowie neugefasste Voraussetzungen für die Anbieterqualifikation in der individuellen verhaltensbezogenen Prävention (s. u. „Informationen für Anbieterinnen und Anbieter von Präventionskursen“).
Für die Umsetzung von Maßnahmen der individuellen verhaltensbezogenen Primärprävention, der Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten sowie der betrieblichen Gesundheitsförderung sind im Rahmen des GKV-Leitfadens Prävention ausschließlich die Krankenkassen vor Ort und nicht der GKV-Spitzenverband zuständig.
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Dokumente und Links
• Leitfaden Prävention und Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen (PDF, 2,0 MB)vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 1. Oktober 2018 > https://www.gkv-spitzenverband.de/media ... refrei.pdf

Quelle und weitere Informationen:
https://www.gkv-spitzenverband.de/krank ... ention.jsp

Präventionsbericht

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Die Leistungen der Krankenkassen in der primären Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung werden jährlich in einem Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung und des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) dokumentiert. Der Präventionsbericht schafft bundesweit Transparenz über die Inanspruchnahme von primärpräventiven Kursangeboten der Krankenkassen, zu den Aktivitäten der GKV in der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie in nichtbetrieblichen Lebenswelten wie Schulen und Gemeinden.

Die Krankenkassen erreichten 2017 mit ihren primärpräventiven und gesundheitsfördernden Angeboten ca. 8,1 Millionen Menschen. Sie schöpften den gesetzlich vorgesehenen Gesamtbetrag voll aus.

Quelle und weitere Informationen:
https://www.gkv-spitzenverband.de/krank ... ericht.jsp

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Gesundheit fördern durch Prävention!

Beitrag von WernerSchell » 14.05.2020, 07:06

Am 14.05.2020 wurden in den sozialen Medien folgender Text gepostet:

"Ärzte bekämpfen vor allem Krankheiten. Doch Gesundheit ist nicht die Abwesenheit von Krankheit. Sie ist ein kontinuierlicher Prozess. Die Gesundheit ihrer Mitglieder fördert eine Gesellschaft vor allem durch Prävention" (Zitat "Peter Spork" in "GESUNDHEIT IST KEIN ZUFALL"). - In diesem Sinne befasste sich der Neusser Pflegetreff am 22.11.2017 mit dem Thema "Prävention und Gesundheitsförderung". > Eine Filmdokumentation informiert > https://www.youtube.com/watch?v=ukP2Nj9 ... e=youtu.be - Weitere Infos u.a. unter > http://www.wernerschell.de/forum/neu/vi ... =4&t=22147 - Ein Pflegetreff zum Thema "Gesunde Ernährung" ist angedacht.

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Bewegungsmangel – Ein gesundheitlicher Risikofakto

Beitrag von WernerSchell » 28.08.2020, 06:49

Aus Forum:
https://www.wernerschell.de/forum/neu/v ... 35#p114935

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Bewegungsmangel – Ein gesundheitlicher Risikofaktor

Prof. Dr. habil. Michael Tiemann publiziert Beitrag in Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit.


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„Mangelnde körperliche Aktivität zählt global und national zu den bedeutendsten gesundheitlichen Risikofaktoren überhaupt und rückt zunehmend mehr in den gesundheitlichen und gesundheitspolitischen Fokus“, weiß Prof. Dr. habil. Michael Tiemann, Professor für Sportwissenschaften an der SRH Hochschule für Gesundheit. Er publiziert zum Thema „Mangelnde körperliche Aktivität – Prävalenz, Bedeutung und Implikationen für die Prävention und Gesundheitsförderung“ aktuell im Springer Reference Pflege – Therapie – Gesundheit. Der Beitrag gibt LeserInnen einen zusammenfassenden Überblick über die Prävalenz körperlicher bzw. mangelnder körperlicher Aktivität in Deutschland, deren Bedeutung für die individuelle und öffentliche Gesundheit (Public Health), damit verbundene wirtschaftliche Kosten sowie entsprechende Implikationen für die Prävention und Gesundheitsförderung.

Bewegungsmangel ist einer der wichtigsten gesundheitlichen Risikofaktoren, der zu einer Verringerung der Lebenserwartung und der Lebensqualität sowie einer deutlichen Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit wichtiger nicht-übertragbarer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 sowie Brust- und Darmkrebs führt. Somit betrifft der Risikofaktor Bewegungsmangel sowohl die individuelle als auch die öffentliche Gesundheit (Public Health).

In der Veröffentlichung wird deutlich, dass es systematischer Strategien und Interventionen bedarf, um die durch mangelnde körperliche Aktivität verursachten Kosten sowie das Gesundheitsrisiko für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland zu reduzieren. Prof. Dr. habil. Michael Tiemann ergänzt: „Dabei kommt es insbesondere auch darauf an, Menschen, die bislang wenig körperlich aktiv waren, für Bewegung und einen aktiven Lebensstil zu begeistern und ihnen den Zugang zu entsprechenden Maßnahmen zu erleichtern.“

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. habil. Michael Tiemann
Professor für Sportwissenschaften,
Studiengang Physiotherapie, B. Sc.

E-Mail: michael.tiemann@srh.de
Campus Leverkusen
Telefon: + 49 2171 74382-01

Quelle: Pressemitteilung vom 21.08.2020
SRH Hochschule für Gesundheit Marketing / PR
SRH Hochschule für Gesundheit
https://idw-online.de/de/news752849



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Der Beitrag „Mangelnde körperliche Aktivität – Prävalenz, Bedeutung und Implikationen für die Prävention und Gesundheitsförderung“ ist folgender Adresse nachlesbar >>> https://link.springer.com/referencework ... 793-8_29-1

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COVID-19: Regelmäßiger Sport kann vor schwerem Krankheitsverlauf schützen

Beitrag von WernerSchell » 15.04.2021, 06:34

Deutsches Ärzteblatt vom 14.04.2021:

Medizin
COVID-19: Regelmäßiger Sport kann vor schwerem Krankheitsverlauf schützen
Los Angeles – Mitglieder einer US-Kran­ken­ver­siche­rung, die bei den regelmäßigen Befragungen bei Arztterminen eine geringe körperliche Aktivität angegeben hatten, erkrankten im Fall einer Infektion mit SARS-CoV-2 häufiger schwer an COVID-19. Auch das Sterberisiko war laut einer Studie im British Journal of Sports Medicine (2021; DOI: 10.1136/ bjsports-2021-104080) deutlich erhöht.
Neben einem höheren Alter sind Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigsten Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von COVID-19. Bewegungsmangel gehört bisher nicht dazu. Dabei ist bekannt, dass Bewegungsmangel die Entwicklung von Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt. Ein Bewegungsmangel wird allerdings selten in den Krankenakten vermerkt, so dass sich der Einfluss schwer beurteilen lässt.
... (weiter lesen unter) ... > https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... 7ac2e8834e

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Behinderung und Teilhabe

Beitrag von WernerSchell » 13.06.2021, 06:03

Buchtipp!

Karl-Friedrich Ernst (Autor):

Behinderung und Teilhabe
Alle Leistungen und Rechte

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Verbraucherzentrale NRW, Düsseldorf, 2. akualisierte Auflage 2021
Ratgeber - Recht
179 Seiten
ISBN 978-3-86336-648-3
Preis: 14,90 Euro


Orientierungshilfe zu Ihren Rechten

Ende 2016 hat der Bundestag das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. Es soll mehr Unterstützungsmöglichkeiten und mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen schaffen. Die wesentlichen Änderungen des Behindertenrechts treten zu Beginn des Jahres 2018 in Kraft.
Dieser Ratgeber leistet Orientierungshilfe und liefert behinderten Menschen die Informationen, die sie brauchen, um ihre Rechte gegenüber Behörden und am Arbeitsplatz wahrzunehmen.

In der Neuauflage Juni 2021:
- Alles über den Schwerbehindertenausweis und die Einstufung
- Leistungen zur Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft
- Angebote für behinderte Kinder und Jugendliche
- Hilfe bei Streitigkeiten mit Behörden und Arbeitgeber
- Mit allen wichtigen Neuregelungen des Bundesteilhabegesetzes zum 1. Januar 2018

Der Autor Karl-Friedrich Ernst ist Dezernent des Integrationsamts des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg und war viele Jahre Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen. Er ist Herausgeber und Autor von vielen Publikationen zum Behindertenrecht.

Quelle und weitere Informationen > https://www.ratgeber-verbraucherzentral ... g-46007128

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