Armut - Alleinerziehende und Geringqualifizierte ...

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Gesundheitsbildung in der Schule

Beitrag von WernerSchell » 20.07.2019, 15:24

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Gesundheitsbildung in der Schule

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Das Gesundheitsverhalten im Kindes- und Jugendalter wirkt sich auch auf die Gesundheit im Erwachsenenalter aus. Um einen Beitrag zur Stärkung der Gesundheitskompetenz bei Jugendlichen zu leisten, startet die Stiftung Gesundheitswissen das Schulprojekt „Pausenlos gesund“.
>>> https://www.stiftung-gesundheitswissen. ... nlosgesund

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Alte Menschen leben zu lange und es ist ein Risiko für die Weltwirtschaft, etwas muss getan werden

Beitrag von WernerSchell » 30.09.2019, 08:07

Christine Lagarde: „Alte Menschen leben zu lange und es ist ein Risiko für die Weltwirtschaft, etwas muss getan werden“. - Das Altern der Bevölkerung ist eine bekannte Herausforderung. Der Internationale Währungsfonds führt bei jeder vierteljährlichen Sitzung eine umfassende Analyse durch. Was Aufmerksamkeit erregt, ist die Aggressivität und Grausamkeit, mit der es das Problem hervorhebt. Der Fonds fordert unter anderem, die Leistungen zu kürzen und das Rentenalter zu verlängern, weil „das Risiko besteht, länger als erwartet zu leben“. … (weiter lesen unter) … > https://snap4face.com/christine-lagarde ... 22i9km_mDQ

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„Soforthilfen für die Armen – jetzt!“ - DBfK unterstützt gemeinsamen Aufruf

Beitrag von WernerSchell » 27.01.2021, 17:50

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„Soforthilfen für die Armen – jetzt!“
DBfK unterstützt gemeinsamen Aufruf


Gemeinsam mit 36 bundesweiten Gewerkschaften und Verbänden fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) die zügige Anhebung der Regelsätze in Hartz IV und Altersgrundsicherung auf mindestens 600 Euro sowie sofortige zusätzliche Corona-Hilfen für arme Menschen.

„Die Covid-19-Pandemie mit all ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Sie lässt niemanden unberührt, und wir werden sie nur dann erfolgreich bewältigen, wenn wir gemeinsam füreinander einstehen. Solidarität ist das Gebot der Stunde – besonders gegenüber jenen Menschen, die ohnehin zu den Ärmsten in dieser Gesellschaft zu zählen sind“, heißt es in dem gemeinsamen Aufruf.

„Ohne Solidarität werden wir diese Pandemie nicht erfolgreich beenden. Das gilt für den Infektionsschutz genauso wie für das Miteinander unserer Gesellschaft. Gerade diejenigen, die schon vorher wirtschaftlich abgehängt waren, sind auch den Folgen der Pandemie am stärksten ausgeliefert“, so DBfK-Präsidentin Christel Bienstein.

Das breite Bündnis der Unterzeichnenden appelliert an die Bundesregierung, den Bezieher/innen von Hartz IV sowie der Grundsicherung für Alte und Erwerbsgeminderte die Regelsätze auf mindestens 600 Euro anzuheben. Außerdem soll für die Dauer der Pandemie ein pauschaler Mehrbedarfszuschlag von 100 Euro gezahlt werden. Darüber hinaus sei die Finanzierung der Anschaffung eines internetfähigen Computers sowie notwendiger Software für arme Schüler/innen als einmalige Leistung sicherzustellen. Schließlich sei eine Erneuerung der Miet- und Kreditmoratorien dringend notwendig, um Mieter/innen bei andauernder Pandemie vor Wohnungsverlust zu schützen.

Den Volltext des Aufrufs sowie eine Auswahl weiterer Zitate der Unterzeichnenden finden Sie hier: https://www.der-paritaetische.de/presse ... fuer-arme/
Der Aufruf “Soforthilfen für die Armen - jetzt!! Solidarisch für sozialen Zusammenhalt und gegen die Krise” ist unterzeichnet von:
Marlis Tepe, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft / Frank Werneke, ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft / Prof. Dr. Jens Schubert, AWO Bundesverband e.V. / Dr. Ulrich Schneider, Der Paritätische Wohlfahrtsverband Gesamtverband e.V. / Maria Loheide, Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. / Adolf Bauer, Sozialverband Deutschland e.V. / Verena Bentele, Sozialverband VdK e.V. / Susanna Karawanskij, Volkssolidarität Bundesverband e.V. / Aron Schuster, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. / Heinz Hilgers, Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V. / Holger Hofmann, Deutsches Kinderhilfswerk e.V. / Olaf Bandt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland/ Friends of the Earth Germany / Olaf Zimmermann, Deutscher Kulturrat e.V. / Dr. Melanie Weber-Moritz, Deutscher Mieterbund e.V. / Jochen Brühl, Tafel Deutschland e.V. / Martin Rücker, foodwatch e.V. / Georg Grohmann, BAG Streetwork/ Mobile Jugendarbeit e.V. / Benjamin Andrae, Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen e.V. / Birgit Görres, Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. / Dr. Klaus-Dieter Warz, DEUTSCHE DIABETES FÖDERATION e.V. / Wolfgang Schreck und Oliver Kunz, Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) e.V. / Christel Achberger, Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. / Herbert Temmes, Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. / Prof. Christel Bienstein, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - DBfK Bundesverband e.V. / Gunter Erbe, Deutscher Wohlfahrtsverband für Gehör- und Sprachgeschädigte GSW e.V. / Georg Roth, Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren (BISS e.V.) / Uwe Weppler, PARITÄTisches Bildungswerk Bundesverband e.V. / Christian Molke, ADRA Deutschland e.V. / Andreas Luttmer-Bensmann, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) / Uwe Hiksch, NaturFreunde Deutschlands / Volkmar Proschwitz, Advent Wohlfahrtswerk e.V. / Carmen Thiele, PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e.V. / Helena Steinhaus, Sanktionsfrei e.V. / Annegret Gabelin, Sozialwerk des dfb (Dachverband) e.V. / Heiko Frost, Verband Deutscher Schullandheime e.V. / Britta Altenkamp, Zukunftsforum Familie e.V.

Quelle: Pressemitteilung vom 25.01.2021
Anja Kathrin Hild | Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - Bundesverband e. V.
hild@dbfk.de | www.dbfk.de | Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin | Fon 030-219157- 0 | Fax 030-219157-77

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Was die Pläne der Parteien für die Rente bedeuten

Beitrag von WernerSchell » 11.06.2021, 06:08

Institut der deutschen Wirtschaft



Was die Pläne der Parteien für die Rente bedeuten
Downlaod Studie > https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_u ... g-INSM.pdf


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Die Babyboomer-Generation könnte die Rentenversicherung in die Knie zwingen: Bis 2060 steigt der Beitragssatz ohne Reform auf 23,6 Prozent. Die Wahlversprechen einiger Parteien würden die Beiträge weiter in die Höhe schnellen lassen, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

JOCHEN PIMPERTZ ·IW-NACHRICHT · 7. JUNI 2021

Die gesetzliche Rentenversicherung steht vor großen Herausforderungen. Die Babyboomer gehen in den nächsten Jahren in Rente, die Zahl der Beitragszahler schrumpft, das treibt die Beiträge in die Höhe. Ohne Reformen steigt der Beitragssatz bis 2040 auf mehr als 22 Prozent, zeigt eine neue IW-Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Bis 2060 droht sogar ein Anstieg auf 23,6 Prozent. Die zukünftige Bundesregierung muss sich also neben den Folgen der Coronapandemie und strikten Klimaschutzzielen um drängende Lösungen in der Sozialpolitik bemühen.

... (weiter lesen unter) ... > https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachri ... euten.html



GUTACHTEN IM AUFTRAG DER INSM - INITIATIVE NEUE SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT
Jochen Pimpertz / Ruth Maria Schüler: Nachhaltigkeit in der Gesetzlichen Rentenversicherung – Simulation im Generationencheck
DOWNLOAD > https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_u ... g-INSM.pdf

Jochen Pimpertz / Ruth Maria Schüler: Langfristige Sicherung des Rentenniveaus? Die Wahlprogramme von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Die Linke und FDP im Generationencheck
DOWNLOAD > https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_u ... e-INSM.pdf


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Die Aussage "Die Rente ist sicher" gerät mehr und mehr in Schieflage: Die Bevölkerungsentwicklung (immer mehr langlebende ältere Menschen und weniger Jüngere) und die erheblichen Leistungsausweitungen in den letzten Jahren bewirken, dass eine grundlegende Reform der Rentenversicherung unausweichlich ist. Jedes weitere Hinauszögern einer solchen Reform wird die Situation verschlimmern. Es sind aber "weit und breit" keine Reformvorschläge erkennbar, die in absehbarer Zeit mit ausreichender parlamentarischer Mehrheit umsetzbar erscheinen! … Die Medien haben das Thema, auch mit Blick auf die Bundestagswahl im September 2021, umfänglich in den Blick genommen. So berichtet z.B. die Rheinische Post am 09.06.2021: "Wenn die Babyboomer in den Ruhestand gehen, bekommt die Rentenkasse ein Problem. Entweder muss die Rente gekürzt, der Steuerzuschuss aufgepumpt oder länger gearbeitet werden. Die Frage ist, wie man das organisiert. - Die Rente mit 68 ist erst der Anfang …. ".

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