
Rund 80.000 Menschen leben normalerweise in der kleinen Hafenstadt Ceuta an der nordafrikanischen Küste. Binnen 48 Stunden drangen jetzt Zehntausende Migranten in die spanische Exklave ein. Viele schwammen in der marokkanischen Stadt Fnideq los und kletterten nach fünf Kilometern in Ceuta an Land. Dutzende ertranken beim Versuch. Möglicher Auslöser für den massenhaften Aufbruch könnte ein Beschluss des Obersten Gerichts in Madrid sein. Dieses hatte verfügt, dass eine sofortige Zurückweisung von Migranten nur dann zulässig ist, wenn diese beim irregulären Grenzübertritt einen Zaun oder eine andere Sperre überwunden haben. Inzwischen scheint sich die Lage vor Ort zu entspannen, Tausende Menschen sind wieder zurück in Marokko. Die Bilder wecken jedoch Erinnerungen an die großen Flüchtlingsbewegungen im Jahr 2015 – entsprechend alarmiert reagieren europäische Regierungen. Italien setzt sogar das Schengenabkommen für einen Monat aus. Der Vorwurf: Madrid versage beim Schutz der Außengrenze In einem Kommentar geht Mey Dudin der Frage nach, welche Verantwortung die marokkanische Regierung für die humanitäre Katastrophe trägt (Quelle: Newsletter der Rheinischen Post vom 01.08.2026).
Zur Situation lässt sich im Übrigen feststellen: Die jungen Männer müssen ALLE zurück geschickt werden, wie auch immer. Sollte es insoweit rechtliche Hürden geben, müssen sie schnellstens behoben werden. Wenn eine Zurückweisung nicht gelingt, werden die jungen Männer bald in Deutschland sein und sich ins soziale Netz einklinken. Was sonst noch zu erwarten ist, kann man sich ausmalen. Alles: wie gehabt! Die Bundesregierung mit ihrem "Obermeister", der vorgibt, jetzt endlich verstanden zu haben, ist gefordert! Italien hat wohl schon abwehrend reagiert. - W.S.