Senioren: Raubüberfälle in den Wohnungen ...

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Täter nutzen aktuelle Situation aus - Gerade Senioren sind oft das Ziel von Trickbetrügern

Beitrag von WernerSchell » 29.08.2020, 07:11

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Vorsicht vor Betrügern!
Täter nutzen aktuelle Situation aus - Gerade Senioren sind oft das Ziel von Trickbetrügern


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Bild LKA NRW

Ob per Telefon oder an der Wohnungstür, Betrüger versuchen auf verschiedenen Wegen und in vielfältigen Formen, an Geld und Wertsachen ihrer Opfer zu kommen. Gerade Senioren sind oft das Ziel der Täter.

Weiterführende Informationen:

Präventionshinweis Corona Enkeltrick - PDF 183.99 KB >>> http://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/si ... NA_RKN.pdf
Präventionstipps Corona (fakeshops) - PDF 405.09 KB >>> http://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/si ... rona_0.pdf
Präventionstipps Corona ("Phishing") - PDF 415.94 KB >>> http://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/si ... rona_0.pdf


Quelle und weitere Informationen: >>> https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/a ... betruegern

WernerSchell
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Seniorin fällt nicht auf "Enkeltrick" herein ...

Beitrag von WernerSchell » 29.08.2020, 07:12

POL-NE:
Seniorin fällt nicht auf "Enkeltrick" herein

Neuss-Reuschenberg (ots) - Am Donnerstagvormittag (27.08.) hatte der angebliche "Enkel" einer Seniorin aus Neuss-Reuschenberg das Nachsehen - die 78-Jährige fiel nicht auf den Betrugsversuch herein.

Gegen 10:15 Uhr klingelte ihr Telefon und es meldete sich ein Mann, der sich als ihr Enkel ausgab. Er sei in einen Unfall verwickelt und man habe sich vor Ort mit dem Unfallgegner auf die Zahlung einer hohen Summe geeinigt. Nun benötige er finanzielle Hilfe von seiner Großmutter und wolle das Geld später bei ihr abholen.

Die Seniorin sagte, sie wolle bei der Bank in Erfahrung bringen, ob ihr so viel Geld zur Verfügung stünde, und beendete das Gespräch. Da ihr Zweifel kamen, rief sie jedoch erst einmal ihren Sohn an und erkundigte sich nach ihrem Enkel.
Dieser war wohlbehalten zu Hause, es hatte gar keinen Unfall gegeben. Die Neusserin erstattete Anzeige bei der Polizei.

Das Kriminalkommissariat 12 hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

In diesem Fall hatten die Betrüger kein Glück, denn die Seniorin handelte völlig
richtig: Sie rief selbst ihre Angehörigen an und wählte dazu die Nummer (nach Beendigung des vorherigen Gesprächs) auch selbst. Somit lief der Betrugsversuch ins Leere. Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss erlebt trotz aller Berichterstattung immer noch Fälle, bei denen gerade Senioren Opfer von Betrügern werden. "Das kann mir nicht passieren!" ist leicht gesagt. Es kann jeden treffen, denn die Betrüger gehen sehr geschickt vor, überrumpeln ihre Opfer oder setzen sie gezielt unter Druck - mit unterschiedlichen Maschen. Eines ist ihnen jedoch
gemein: das Opfer soll gar nicht dazu kommen, nachzudenken. Aber ein gesundes Misstrauen ist ein guter Ratgeber! Hinterfragen Sie die Informationen, die Sie am Telefon erhalten - von Unfällen, spontanen Gerichtsverhandlungen oder kurzfristigen Wohnungskäufen, bei denen Enkel, Neffen oder Nichten ganz plötzlich Geld von Ihnen verlangen - um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die Geschichten sind vielfältig, denn die Betrüger sind kreativ. Am Ende steht jedoch immer die finanzielle "Unterstützung".

Generell gilt: Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt oder Sie Opfer eines Betruges geworden sind, entweder über 02131/300-0 oder über den Notruf 110.

Auch als Angehörige sollten Sie sich der Problematik bewusst werden. Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Schwiegereltern, Großeltern und anderen Senioren in der Verwandtschaft. Gerade in der derzeitigen Situation sind lebensältere Menschen noch öfter allein; rufen Sie sie regelmäßig an, sprechen Sie mit ihnen über diese Betrugsversuche am Telefon. Wenn Ihre Eltern wissen, dass sie bei solchen Anrufen Rücksprache mit ihren Verwandten halten sollten und diese selbst anrufen, ist schon viel gewonnen - wie dieser Fall zeigt. Weitere Informationen und Hinweise zu den aktuellen Maschen finden Sie im Internet:
https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/a ... betruegern

Rückfragen von Pressevertretern bitte an:

Der Landrat des
Rhein-Kreises Neuss als
Kreispolizeibehörde
-Pressestelle-
Jülicher Landstraße 178
41464 Neuss
Telefon: 02131/300-14000
02131/300-14011
02131/300-14013
02131/300-14014
Telefax: 02131/300-14009
Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de
Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/65851/4691463
OTS: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

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Raub auf Kiosk - Täter flüchtet ohne Beute

Beitrag von WernerSchell » 08.09.2020, 06:20

Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss


POL-NE:
Raub auf Kiosk - Täter flüchtet ohne Beute

Neuss (ots) - Am Montagabend (07.09.) erhielt die Polizei Kenntnis über einen versuchten Raubüberfall auf ein Kiosk im Erfttal. Gegen 21:30 Uhr erschien eine männliche Person am Kiosk an der Harffer Straße und forderte die Angestellte unter Vorhalt einer Pistole auf, das Geld herauszugeben. Geistesgegenwärtig flüchtete die Angestellte in die hinteren Räumlichkeiten, ohne weiter auf die Forderungen des Täters einzugehen. Der Räuber ließ darauhfin von seinem Vorhaben ab und flüchtete ohne Beute in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung, an der sich mehrere Streifenwagen beteiligten, verlief erfolglos. Der Polizei liegt folgende Beschreibung des Täters vor: männlich, dunkle Stimme, auffällig lange Beine. Er trug eine dunkle Kappe und ein blaues Halstuch als Maskierung. Wer Hinweise auf den Täter geben kann oder zur Tatzeit im Umfeld des Kiosk verdächtige Beobachtungen gemacht hat wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Neuss unter der Rufnummer 02131-3000 in Verbindung zu
setzen.(Th.)

Quelle: Mitteilung vom 08.09.2020
Der Landrat des
Rhein-Kreises Neuss als
Kreispolizeibehörde
-Leitstelle-
Jülicher Landstraße 178
41464 Neuss
Telefon: 02131/300-0
Telefax: 02131/300-14009
Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de
Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/65851/4700183
OTS: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

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Sprachförderung in Kita - Jedes 5. Kind spricht zu Hause kaum Deutsch

Beitrag von WernerSchell » 08.09.2020, 07:30

ZDF
Mitteilung vom 05.09.2020:

Sprachförderung in Kita - Jedes 5. Kind spricht zu Hause kaum Deutsch

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Rund 675.000 Kita-Kinder leben in Familien, in denen vorrangig nicht Deutsch gesprochen wird. Obwohl ihr Anteil steigt, sollen die Mittel zur Sprachförderung unverändert bleiben.
Bei jedem fünften Kita-Kind wird zu Hause kaum Deutsch gesprochen. Unter den rund 3,2 Millionen Kindern in Kindertagesstätten habe es zuletzt rund 675.000 Kinder gegeben, in deren Familien vorrangig nicht Deutsch gesprochen werde.
Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben) und berufen sich auf eine Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion.
Anteil der Kinder aus nicht-deutschsprachigen Haushalten steigt
Dies entspreche einem Anteil von 21,4 Prozent. Damit sei der Anteil von Kita-Kindern aus nicht oder kaum Deutsch sprechenden Haushalten weiter gestiegen, heißt es in dem Bericht. 2017 lag ihr Anteil demnach bei 18,7 Prozent, 2018 seien es 19,4 Prozent gewesen.


Sprache entscheidet, welche Chancen ein Kind im Leben hat.
Katja Suding, FDP-Fraktionsvorsitzende

Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding zeigte sich besorgt. Der gestiegene Anteil von Kindern aus Familien, in denen nicht Deutsch gesprochen wird, verlange eine bessere Sprachförderung.
… (weiter lesen unter) … > https://www.zdf.de/nachrichten/panorama ... h-100.html - Siehe auch unter > https://www.welt.de/politik/deutschland ... utsch.html


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Anmerkung der Moderation:
Das Thema Sprachbildung kann nicht mehr schön geredet werden. Da die Sprachkompentenz nicht nur bei Kindergartenkinder im Sinkflug ist, kann ernsthaft von befriedigenden oder gar gelungenen Integrationsmaßnahmen keine Rede sein.

Gesperrt