Grundschulkinder mit erheblichen Problemen - Lehrerfortbildung die Lösung?

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Grundschulkinder mit erheblichen Problemen - Lehrerfortbildung die Lösung?

Beitrag von WernerSchell » 30.08.2026, 10:17

Grundschulkinder mit erheblichen Problemen - Lehrerfortbildung die Lösung?


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Seit vielen Jahren wird über die Probleme im bundesdeutschen Bildungssystem gesprochen. Zahlreihe "Pisa"-Berichte und andere Veröffentlichungen verdeutlichen die Lücken und Handlungserfordernisse. Leider wird dabei aber nur unzureichend darüber informiert, dass die vielen migrantischen Kinder nicht oder nur unzureichend der deutschen Sprache mächtig sind. Damit ergeben sich Belastungen im Schulalltag, die nur unzureichend durch Fördermaßnahmen ausgeglichen werden können. Sprachprobleme an (Grund(schulen belasten alle, den gesamten Schulbetrieb und führen letztlich auch im Übermaß zu dem Erfordernis, ein Schuljahr zu wiederholen. Auch vermehrtes Verlassen der Schule ohne Abschluss ist die Folge. Wie lange kann die bundesdeutsche Gesellschaft diesen Zustand tolerieren? - Die NGZ / RP hat am 29.08.2026 zu diesem Thema einige Schwierigkeiten angesprochen und getitelt "Grundschüler sollen besser schreiben lernen". In einem dazu verfassten Leitartikel wurde gefolgert: "Was fehlt, ist die echte Fortbildungspflicht" (für Lehrerinnen und Lehrer). Beide Beiträge sind nachfolgend angefügt.

Grundschüler - besser Schreiben NGZ 29082026.jpg
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Forbildungspflicht für Lehrer NGZ 29082026.jpg
Forbildungspflicht für Lehrer NGZ 29082026.jpg (313.42 KiB) 75 mal betrachtet

Wer sich näher mit den schulischen Problemen, v.a. an den Grundschulen, befasst, wird erkennen, dass die große Zahl von Kindern, die der deutschen Sprache nicht oder nur unzureichend mächtig sind, die zielgerichtete Durchführung eines geordneten Lernens erheblich erschweren, und zwar für alle. Insoweit muss an Problemlösungen gearbeitet werden, sofort ohne Zögern. Intensive Sprachförderung - bereits in den Kitas - ist das Gebot der Stunde. Dabei müssen auch die Eltern in den Blick genommen werden. Denn diese beherrschen meist die deutsche Sprache auch nicht oder nicht ausreichend mit der Folge, dass in den Elternhäusern möglicherweise überwiegend in einer Fremdsprache miteinander kommuniziert werde.

Allgemein und ergänzend ist anzumerken:

Von den rund 170.000 Schulanfängern in Nordrhein-Westfalen haben statistisch gesehen etwa 78.700 Kinder einen Migrationshintergrund. Das Statistische Landesamt IT.NRW weist für allgemeinbildende Schulen in NRW eine aktuelle Quote von 46,3 Prozent Schulkinder mit Migrationshintergrund aus. Der landesweite Durchschnitt spiegelt jedoch nicht die Realität vor Ort wider, da die Verteilung extrem variiert: In Großstädten wie Duisburg, Gelsenkirchen oder Wuppertal liegt die Quote an den Schulen deutlich höher. In bestimmten Stadtvierteln besitzen an vielen Grundschulen bereits 75 % bis über 90 % der Kinder eine Zuwanderungsgeschichte. In Nordrhein-Westfalen verfügen schätzungsweise rund 30 Prozent der Kinder bei der Einschulung nicht über ausreichende Deutschkenntnisse, um dem regulären Unterricht problemlos folgen zu können. Um gegenzusteuern, hat die Landesregierung die Einführung verpflichtender „ABC-Klassen“ im Jahr vor der Einschulung beschlossen, wie im Landesportal NRW nachzulesen ist (siehe auch > https://www.neuss-erfttal.de/forum/view ... ?f=6&t=952 ). Dafür sollen ab 2028 die Schuleingangsuntersuchungen von Herbst auf Frühjahr vorgezogen werden. In solchen Tests soll dann ermittelt werden, ob die Kinder ausreichend Deutsch sprechen. Wenn nicht, werden sie verpflichtet, "ABC-Klassen" zu besuchen. Das sind verpflichtende schulische Vorkurse, in denen Kinder gezielt auf die sprachlichen Anforderungen des Unterrichts vorbereitet werden. Monika Maraun leitet die Paulusschule in Düsseldorf und ist ehrenamtliche Expertin bei der Gewerkschaft Erziehung und Bildung NRW. Im Interview mit dem WDR sagt sie: Die Idee ist richtig, die Umsetzung wird aber schwer.
(Quelle: https://www.land.nrw/pressemitteilung/m ... nt-unserem / https://www1.wdr.de/politik/politik-in- ... f-100.html / KI). - Und wie sieht es im Rahmen der gebotenen Integration mit der Sprachkompetenz der Eltern aus? - Muss es nicht insoweit auch verpflichtende Sprachkurse geben? - Allein die Kinder zu fördern, reicht möglicherweise nicht aus! – Und was noch bedeutsam ist: In NRW müssen ungewöhnlich viele Grundschulkinder die erste oder zweite Klasse wiederholen. Im laufenden Schuljahr hängen gerade 23.924 Kinder ein Extra-Jahr an diese „Schuleingangsphase“. Das sind 6,5 Prozent der Schüler. Der längere Verbleib von so vielen Kindern ist nämlich eigentlich nicht vorgesehen. – Die NGZ berichtet dazu in ihrer Ausgabe vom 23.03.2026 und schildert die daraus entstehenden Probleme für Schulen (> https://www.neuss-erfttal.de/forum/view ... ?f=6&t=952 =-

In Westdeutschland hatte im Jahr 2025 gut jede dritte Person einen Migrationshintergrund, in Ostdeutschland galt dies etwa für jede achte Person (34,4 bzw. 12,1 Prozent). Ein Viertel aller Personen mit Migrationshintergrund lebt in Nordrhein-Westfalen. Ihr Anteil an der Bevölkerung ist in Bremen am höchsten (2025: 46,0 Prozent). 63 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund sind selbst eingewandert, 37 Prozent sind in Deutschland geboren. 2025 hatten 42,7 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren einen Migrationshintergrund (Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-un ... ntergrund/ ).



+++ Bei all dem ist auch zu bedenken: +++
Soziale Medien bieten Kindern Chancen zur Kommunikation und Kreativität, bergen jedoch auch erhebliche Risiken für die mentale und körperliche Gesundheit. Dabei kommt hinzu, dass die Gesundheitskompetenz von Schulkindern als völlig unzureichend eingeschätzt wird. Das alles ist wohl krankmachend mit der Folge, dass die psychischen Probleme von Kindern und Jugendlichen deutlich zunehmen.

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