Klartext: Pflegesystem gehört auf den Prüfstand!

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Pflege mit Herz ...

Beitrag von WernerSchell » 22.07.2023, 07:05

"Vielen Angehörigen ist die Betreuung der alten Eltern oder eines anderen Pflegebedürftigen eine Herzensangelegenheit. Doch häufig fühlen sie sich im bürokratischen Wirrwarr alleingelassen und von Kostenproblemen belastet“ (Zitat aus Zeitschrift „test“, 10/2008 (Seite 87ff.). - Die Vernachlässigung der pflegenden Angehörigen ist ein seit langer Zeit bekanntes Problem, das offensichtlich bis heute von den politisch Verantwortlichen nicht wirklich wahrgenommen wird. …

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WernerSchell
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Neues Erklärvideo: So finden Pflegende Angehörige in NRW Unterstützung

Beitrag von WernerSchell » 31.07.2023, 07:31

Neues Erklärvideo:
So finden Pflegende Angehörige in NRW Unterstützung


Hier geht es zum Video. ….> https://www.youtube.com/watch?v=bZCyO19agwk

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Das Erklärvideo zu den Unterstützungsangeboten für Pflegende Angehörige in Nordrhein-Westfalen zeigt die Vielfalt der vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten in NRW für verschiedene Gruppen von Pflegenden Angehörigen auf.
Das Video ist in Zusammenarbeit mit dem Servicezentrum des Landesprogramms “Vereinbarkeit von Beruf & Pflege” und den Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz NRW entstanden.
Im Mittelpunkt der Inhalte zu den verschiedenen Gruppen Pflegender Angehöriger steht die Botschaft “Pflege geht uns alle an”. Diese Gruppen umfassen Kinder, Partner:innen, Eltern sowie Freund:innen und Nachbar:innen, die alle Pflegeverantwortung übernehmen.

Quelle: Newsletterhinweis vom 31.07.2023
Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz NRW
> https://alter-pflege-demenz-nrw.de/akte ... stuetzung/



+++
Aktuelle Beratungsstandpunkte der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz … > https://alter-pflege-demenz-nrw.de/akte ... andpunkte/

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Ein Kraftakt – Häusliche Pflege

Beitrag von WernerSchell » 02.08.2023, 06:38

Ein Kraftakt – Häusliche Pflege
Es ist eine beinahe unmögliche Aufgabe: häusliche Pflege von alten, kranken oder dementen Familienmitgliedern. Angehörige opfern sich auf und müssen ihr eigenes Leben komplett zurückstellen – dennoch fehlt der gesellschaftliche Rückhalt.

... (weiter unter) ... > https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendunge ... e-100.html

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Tag der Pflegenden Angehörigen am 08.09.2023 - Gesellschaft stärken. Pflege neu denken.

Beitrag von WernerSchell » 07.09.2023, 10:27

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Gesellschaft stärken. Pflege neu denken.
Zum Tag der Pflegenden Angehörigen am 8. September 2023 fordert der Bundesverband pflegender Angehöriger einen Paradigmenwechsel in der Pflege


Angesichts des rapide steigenden Pflegebedarfs und des anhaltenden Fachkräftemangels in der Pflege kann eine bedarfsdeckende Versorgung pflegebedürftiger Menschen in absehbarer Zeit nicht sichergestellt werden, ohne Familien mit zusätzlicher intensiver Pflegeverantwortung zu belasten. Daher braucht es einen Perspektiven- und Paradigmenwechsel in der Pflege.

Pflege muss mehr denn je zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe werden, zur Entlastung der pflegenden Familien und zur besseren menschlichen Fürsorge, argumentiert der Bundesverband wir pflegen e.V., Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger.

„Alte Wege öffnen keine neuen Türen. Veraltete Konzepte der Versorgung mit einer Bürokratie, der die Angehörigen oft hilflos ausgesetzt sind, müssen einer selbstbestimmteren Daseinsvorsorge weichen. Ein „Sockel-Spitze-Tausch“ als gesellschaftliches Konzept. Investitionen in kommunale Strukturen und zivilgesellschaftliche Angebote zur häuslichen und ambulanten Fürsorge müssen die marktwirtschaftlichen Interessen der institutionellen Pflege ablösen“, fordert Notburga Ott, Mitglied der Fachkommission Pflegepolitik wir pflegen e.V.

„Unsere Gesellschaft muss Pflege neu denken. Von unten nach oben", bestätigt Edeltraut Hütte-Schmitz, Mitglied des Bundesvorstands, die ihren Mann bis zu seinem Lebensende pflegte. „Unsere Gesellschaft benötigt eine massive Verlagerung der Planungsmacht, Entscheidungsmacht und Kontrollmacht sowie der Ressourcen hin zu pflegenden Familien, in denen bereits 84 Prozent der Pflege geleistet wird – und bald noch weit mehr der Pflege geleistet werden muss. Parallel dazu eine Verlagerung hin zu den Kommunen, die vor Ort die Entscheidungskraft zur Entwicklung und Finanzierung der Entlastungsstrukturen und -angebote benötigen.“

Ein Perspektiven- und Paradigmenwechsel in der Pflege muss mit realistischen Maßnahmen einhergehen, die vor Ort direkt die Lebensqualität einzelner Familien verbessern. Zur Entlastung der pflegenden Angehörigen und um eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu ermöglichen, fordert der Verband:
• Maßnahmen zum Wissens- und Fachlichkeitstransfer hin zu pflegenden An- und Zugehörigen, deren Betroffenenexpertise das Fachwissen beruflicher Pflegekräfte oft hervorragend ergänzt
• Mitspracherechte pflegender An- und Zugehöriger in allen Entscheidungs- und Planungsgremien der Pflege
• Den einklagbaren Rechtsanspruch auf Kurz-, Tages- und Nachtpflege, zur Initiierung eines bedarfsorientierten Ausbaus der Angebote auf kommunaler Ebene
• Die schnelle Einführung einer Pflegezeit mit Anspruch auf Lohnersatz für insgesamt 36 Monate je Pflegebedürftigen, analog zum Elterngeld, wie vom Unabhängigen Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf empfohlen

Diese Forderungen diskutiert der Bundesverband auf einem Fachtag am 15. September 2023 in Bonn unter dem Motto „Gesellschaft stärken. Pflege. Neu. Denken“ mit Maria Becker, Bundesministerium für Gesundheit, Maria Klein-Schmeink, MDB; Thorsten Klute, MDL NRW, Barbara Kahler, Vorstandsmitglied der Bagso und Angelika Hörter, Alzheimer Gesellschaft NRW sowie pflegenden Angehörigen und Mitgliedern des Vereins.
Weitere Informationen zum Programm des Fachtags entnehmen Sie dem Flyer im Anhang.
Anmeldelink: https://eveeno.com/fachtag23
Interviews, Fotos und Filmaufnahmen sind erlaubt.

Über wir pflegen e.V.
Die Selbsthilfe zu stärken und Angehörigen über den Austausch mit anderen Pflegenden mehr Anerkennung, Kontakt und Informationen zu geben, ist ein Ziel des Bundesverbandes wir pflegen e.V. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Interessenvertretung gegenüber der Länder- und der Bundespolitik. Der Verband setzt sich seit 2008 für nachhaltige Verbesserungen in der häuslichen Pflege ein.
Weitere Informationen zum Bundesverband: https://wir-pflegen.net

Quelle: Pressemitteilung vom 07.09.2023
Pressekontakt:
Lisa Thelen, Referentin für Kommunikation
E-Mail: medien@wir-pflegen.net
Telefon: 0174 3243404
wir pflegen e.V., Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
wir-pflegen.net

Attachments
wirpflegen_Programmflyer_2023.pdf > https://cache.pressmailing.net/content/ ... r_2023.pdf


+++

Siehe auch die hiesigen Statements zur Pflege / Pflegereform usw.
> https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... ?f=5&t=817
> https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... ?f=5&t=796
> https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... ?f=4&t=777
….


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Berufstätig und gleichzeitig Angehörige pflegen?

Beitrag von WernerSchell » 06.12.2023, 14:38

Institut Arbeit und Technik
der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen – Bocholt – Recklinghausen
Pressemitteilung vom 6. Dezember 2023


Berufstätig und gleichzeitig Angehörige pflegen?
IAT-Studie untersucht, wie Unternehmen damit umgehen


Viele Berufstätige üben den Spagat zwischen Job und Pflege. Kleine Kinder müssen betreut, die Eltern versorgt werden – und der Beruf stellt auch seine Anforderungen. Wegen der individuellen Belastungen werden Arbeitszeiten reduziert, Arbeit im Betrieb auf Kolleginnen und Kollegen umverteilt, auf Fort- und Weiterbildung und letztlich auch auf Laufbahnperspektiven wird verzichtet. Unternehmen kennen die Probleme, unterstützen die Pflegevereinbarkeit aber sehr unterschiedlich: Es gibt „Informierte Allrounder“, „Solide Kümmerer“ und „Unspezifische Soforthelfer“, wie eine aktuelle Studie des Instituts Arbeit und Technik (IAT/Westfälische Hochschule) zeigt.

Die IAT-Forscherinnen Silke Völz und Michaela Evans haben zusammen mit Uwe Borchers und Jan Hendrik Schnecke vom ZIG – Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL, Bielefeld, basierend auf einer Unternehmensbefragung eine explorative Typologie von Unternehmen entwickelt. Diese liefert Hinweise für gezieltere Informations- und Maßnahmenstrategien, um Vereinbarkeitskompetenz auf individueller, betrieblicher und regionaler Ebene zu stärken.

Die Analysen zeigen deutliche Unterschiede: Die „Informierten Allrounder“ messen der Vereinbarkeitsthematik eine hohe Relevanz bei. Es handelt sich oftmals um sensibilisierte und informierte Unternehmen, informelle Pflege- und Sorgetätigkeiten der eigenen Mitarbeitenden haben hier Einfluss auf die Implementierung von Maßnahmen, die über gesetzliche Vorgaben und individuell ausgerichtete Flexibilisierungsmaßnahmen hinausgehen. Diese Unternehmen haben größtenteils die unmittelbare Erfahrung gemacht, dass eine fehlende Pflegevereinbarkeit über die individuellen Folgen hinaus für den Betrieb selbst von struktureller Bedeutung ist.

Die „Soliden Kümmerer“ zeigen sich hinsichtlich der Bewertung der Vereinbarkeitsrelevanz für ihre Organisation eher als unsicher. Die Unternehmen möchten sich um pflegende Mitarbeitende kümmern, da sie zumindest einzelne negative Erfahrungen gesammelt haben, die auch für den Betrieb insgesamt als relevant erlebt wurden. Allerdings sind die Aktivitäten und Unterstützungsinstrumente dieser Unternehmen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus nicht spezifisch auf die Bedürfnisse von pflegenden An- und Zugehörigen ausgerichtet. Vor allem flexible Arbeitszeit- und Arbeitsortgestaltung sowie Informationsangebote über gesetzlich verankerte Unterstützungsmaßnahmen stehen im Fokus.
Den „Unspezifischen Soforthelfern“ ist die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege für die eigene Organisation bislang eher unwichtig. Sie haben zwar negative Erfahrungen mit mangelnder Vereinbarkeit gemacht, die Folgen werden jedoch eher auf der individuellen Ebene der pflegenden Erwerbstätigen selbst adressiert. Bei individuellen Bedarfsfällen werden sie zwar über Flexibilisierungsangebote aktiv, halten jedoch insgesamt nur wenige pflegespezifische Unterstützungsmaßnahmen vor.

„Angesichts des in vielen Branchen und Berufen akuten Fach- und Arbeitskräftemangels gehören die Themen „Pflegevereinbarkeit“ und „Vereinbarkeitskompetenz“ auf die Agenda einer trans-formationsorientierten Arbeits(markt)- und Wirtschaftspolitik,“ fordert Michaela Evans, Direktorin des IAT-Forschungsschwerpunkts Arbeit und Wandel. Den Unternehmen gelingt es nur teilweise, passgenaue Angebote und Maßnahmen zur Pflegevereinbarkeit umzusetzen und diese auch strukturell zu verankern. Unterschiedliche Ausgangslagen, Kapazitäten und betriebliche Entwicklungspfade in der Förderung von Vereinbarkeitsstrukturen erfordern differenziertere Sensibilisierungs-, Informations- und Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen. Hierzu bietet die explorative Typologie, die aus der Unternehmensbefragung work & care entwickelt wurde, eine Grundlage sowohl für vereinbarkeits-förderliche Maßnahmenportfolios der Unternehmen als auch für regionale Unterstützungsstrategien: Wie können Unternehmen in ihrer jeweiligen Ausgangslage erfolgreich für die Förderung von Pflegevereinbarkeit aktiviert und wirksam unterstützt werden?

„Das ist auch Standortpolitik“, meinen die IAT-Forscherinnen. „Denn gerade dort, wo informelle und familiäre Sorgenetzwerke erodieren oder fehlen, entstehen Bedarfslagen, die weder von den pflegenden Erwerbstätigen noch von den Betrieben allein hinreichend aufgefangen werden können“, so die IAT-Forscherin Silke Völz. Dies erfordere eine bessere und gezieltere Einbettung von Betrieben in regionale, strukturpolitische Strategien und Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Hier gebe es bislang nicht ausgeschöpfte Potenziale. Dies betrifft u. a. die Vernetzung mit Selbsthilfeorganisationen, lokalen Gesundheits- oder Rehabilitationseinrichtungen oder dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement wie auch eine digitale Weiterentwicklung der Unterstützungsmaßnahmen.

Ihre Ansprechpartnerinnen: Silke Völz, Tel.: 0209/1707-131, voelz@iat.eu; Michaela Evans, Tel.: 0209/1707-121, evans@iat.eu
Publikation:
Völz, S., Evans, M., Borchers, U. & Schnecke, J.H. (2023): Wie unterstützen Unternehmen die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege? Eine explorative Typologie. Forschung Aktuell, 2023 (12). Gelsenkirchen: Institut Arbeit und Technik, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen. https://doi.org/10.53190/fa/202312

Quelle: Pressemitteilung vom 06.12.2023
Claudia Braczko
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut Arbeit und Technik
Zentrale wissenschaftliche Einrichtung der
Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Telefon: 0209/1707-176
E-Mail: braczko@iat.eu
Web: www.iat.eu

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Zahl der Pflegebedürftigen steigt - Lange Wartelisten für Dormagener Altenheime

Beitrag von WernerSchell » 05.01.2024, 07:57

Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtet am 05.01.2024:

Zahl der Pflegebedürftigen steigt
Lange Wartelisten für Dormagener Altenheime

Dormagen · Die Lebenserwartung steigt, das Thema Pflege wird immer wichtiger. Auch in Dormagen ist das zu spüren, die Wartelisten in den Heimen werden immer länger. Wie die Altenheime damit umgehen und was helfen könnte.
... (weiter lesen unter) ... > https://rp-online.de/nrw/staedte/dormag ... 1704428676


Dazu wurde bei Facebook gepostet:

Die Probleme / Mängel im Pflegesystem bestehen seit vielen Jahren, und zwar mit zunehmender Tendenz. Darauf wurde in über 30 Neusser Pflegetreffs aufmerksam gemacht, gleichzeitig wurden hilfreiche Handlungsanforderungen aufgezeigt. Leider gab und gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Politik angemessen auf die Notstandssituation reagiert. Fehlende Pflegefachkräfte führen mittlerweile dazu, dass Betten "stillgelegt" werden müssen. Nicht nur in Dormagen, sondern bundesweit, sind die Unzulänglichkeiten im Pflegesystem offensichtlich. Und die "Ampel" hat mit einem Pflegereförmchen reagiert, völlig unzureichend (> https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... 9292#p9292 ). Es liegt auf der Hand, dass grundlegende Verbesserungen bei der Unterstützung und Versorgung der alten / pflegebedürftigen Menschen erforderlich sind. Dazu wurde u.a. von hier ausgeführt:
"Pflegeversicherung - eine komplette Neuaufstellung ist wohl unvermeidlich" (> https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... ?f=5&t=817 ).

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24 % der Teilzeitbeschäftigten arbeiten aufgrund der Betreuung von Angehörigen reduziert

Beitrag von WernerSchell » 16.01.2024, 08:12

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) „Zahl der Woche“ vom 16.01.2024

24 % der Teilzeitbeschäftigten arbeiten aufgrund der Betreuung von Angehörigen reduziert
Großteil von ihnen möchte Betreuung selbst übernehmen


WIESBADEN – Die Betreuung von Angehörigen ist einer der Hauptgründe für Teilzeittätigkeit in Deutschland. Im Jahr 2022 arbeitete knapp ein Viertel (24 %) der rund 12,6 Millionen Teilzeitbeschäftigten in reduziertem Umfang, um Kinder, Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftige Personen zu betreuen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, üben Frauen deshalb deutlich häufiger eine Teilzeitbeschäftigung aus als Männer: 29 % der Frauen in Teilzeit gaben die Betreuung von Angehörigen als Grund für ihre Teilzeitarbeit an. Bei den Männern waren es 7 %.

+++

Die vollständige „Zahl der Woche“ sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Herausgeber:
DESTATIS | Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
www.destatis.de/kontakt

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Pflegeversicherung - Reformerwägungen zur Finanzierung der Pflege

Beitrag von WernerSchell » 05.02.2024, 07:49

Pflegeversicherung - Reformerwägungen zur Finanzierung der Pflege: Auf dem Pflegegipfel 2024 wurden am 01.02.2024 verschiedene Konzepte zur Finanzierung der Pflege diskutiert. Wer mehr über die spannende Debatte erfahren möchte, kann sich die Aufzeichnung ansehen. ... > https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... ?f=5&t=994 - "Minister Besserwisser" Karl Lauterbach enttäuscht. "Die akuten Probleme löst er nicht, legalisiert aber Cannabis" (so Rh.Post am 05.02.2024). - Von hier wird eine komplette Neuaufstellung des Pflegesystem für geboten erachtet!

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Rechtsanspruch auf Homeoffice für pflegende Angehörige gefordert

Beitrag von WernerSchell » 07.02.2024, 17:47

Ärzte Zeitung vom 07.02.2024:

„Pflege und Beruf besser vereinbaren“
Pflegebevollmächtige fordert Rechtsanspruch auf Homeoffice für pflegende Angehörige

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Damit sie Beruf und Pflege besser unter einen Hut bringen können, sollte Pflege-Angehörigen das Recht auf Homeoffice eingeräumt werden, fordert die Pflegebevollmächtige der Bundesregierung, Claudia Moll.

Berlin. Die Pflegebevollmächtige der Bundesregierung, Claudia Moll, fordert einen Rechtsanspruch auf Homeoffice für pflegende Angehörige. Dadurch ließen sich „Pflege und Beruf besser vereinbaren“, schreibt die SPD-Politikerin in einer am Mittwoch verschickten Online-News. Pflegenden Angehörigen solle die Arbeit in den eigenen Wänden gestattet sein, wo immer es betrieblich möglich sei.
In Deutschland werden aktuell rund fünf Millionen pflegende An- und Zugehörige gezählt – zwei Drittel von ihnen sind laut Familienministerium berufstätig. Die Pflege eines Familienmitglieds, Verwandten oder Freundes gilt in der Regel als körperlich und seelisch sehr herausfordernd.
… (weiter lesen unter) … > https://www.aerztezeitung.de/Politik/Mo ... rundate%5D

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Neues Video-Portal für pflegende Angehörige

Beitrag von WernerSchell » 19.02.2024, 13:41

Übernahme aus Forum > https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... f=4&t=1012


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Dr. Johannes Wimmer hat sein Herzensprojekt gestartet – und davon können jetzt Millionen Menschen profitieren!
Foto: Pflege ABC GmbH


Neues Video-Portal für pflegende Angehörige - GKV-Kassen übernehmen die Kosten

Fast fünf Millionen Pflegebedürftige gibt es laut Statistischem Bundesamt derzeit in Deutschland, 84 Prozent von ihnen werden zu Hause gepflegt. Für die Angehörigen ein alltäglicher Kraftakt. Sie haben 1000 Fragen wie etwa „Wie soll ich das nur schaffen?“, „Mache ich alles richtig?“ oder „Wird das Geld ausreichen?“ - Dr. Johannes Wimmer (40, „NDR Talk Show“) möchte genau diesen Menschen helfen. 2023 machte er Schluss beim NDR. Der Grund ist ein Herzensprojekt: das Pflege ABC – ein Online-Portal, auf dem pflegende Angehörige alle Antworten auf ihre Fragen bekommen.
... (weitere Informationen) … > https://www.bild.de/partner/brandstudio ... .bild.html


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