Fast 20 Millionen Erwerbstätige erreichen bis 2036 das Renteneintrittsalter

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Fast 20 Millionen Erwerbstätige erreichen bis 2036 das Renteneintrittsalter

Beitrag von WernerSchell » 03.11.2024, 07:44

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Philipp Deschermeier / Holger Schäfer Pressemitteilung 14. Oktober 2024
https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_u ... boomer.pdf

Arbeitsmarkt: Fast 20 Millionen Erwerbstätige erreichen bis 2036 das Renteneintrittsalter

Bis 2036 erreichen die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge das gesetzliche Renteneintrittsalter und zu wenige junge Erwerbstätige kommen auf den Arbeitsmarkt nach, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Es drohen Verteilungskonflikte. Was die Politik tun muss.

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Jahrzehntelang hat der deutsche Arbeitsmarkt von den geburtenstarken Jahrgängen zwischen 1954 und 1969 profitiert. Nun sind die ersten Babyboomer im Rentenalter angekommen. Im Jahr 2022 erreichten bereits mehr als drei Millionen Babyboomer das gesetzliche Renteneintrittsalter. Neue Auswertungen aus der IW-Bevölkerungsprognose zeigen jetzt, wie es in den kommenden Jahren weitergeht: Bis 2036 überschreiten demzufolge weitere 16,5 Millionen Babyboomer die Altersschwelle.

Es drohen verschärfte Verteilungskonflikte
Das hat empfindliche Folgen – für den Arbeitsmarkt genauso wie für die Sozialversicherung. Denn im gleichen Zeitraum strömen nur etwa 12,5 Millionen erwerbsfähige Personen auf den Arbeitsmarkt nach. Kamen im Jahr 2022 auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter nur knapp 30 Menschen über 67 Jahren, werden es nach IW-Berechnungen im Jahr 2040 etwa 41 sein. Deutschland drohen damit verschärfte Konflikte, etwa hinsichtlich der Verteilung von sozialen Leistungen. Auch das potenzielle Wirtschaftswachstum könnte für lange Zeit einbrechen, sofern nichts passiert.

Die Politik muss dringend handeln
Die Politik muss die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland intensivieren und stärken – etwa durch eine schnellere Visavergabe und einer leichteren Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen. Zudem sollte die Bundesregierung Anreize schaffen, damit mehr erwerbstätige Personen über das Renteneintrittsalter hinaus im Job bleiben. Auch die individuelle Arbeitszeit von Erwerbstätigen sollte erhöht werden, um das bestehende Potenzial besser auszuschöpfen.

„Die anstehende Welle der in Rente gehenden Babyboomer wird zu Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt führen“, sagt IW-Ökonom Holger Schäfer. Die Folgen seien womöglich nur schwer beherrschbar. „Die Politik muss nun Prioritäten setzen und geltende sowie neue Gesetze hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf das Arbeitskräfteangebot prüfen.“

Zur Methodik: Die IW-Bevölkerungsprognose stellt die Entwicklung der Bevölkerung Deutschlands und seiner Bundesländer bis zum Jahr 2040 dar. Dazu wurden die demografischen Raten (Fertilitäts- und Mortalitätsraten) sowie der alters- und geschlechtsdifferenzierte Wanderungssaldo durch Zeitreihenmodelle analysiert und bis 2040 prognostiziert. Die Berechnungen basieren auf dem Zensus 2022 und somit auf den neusten statistischen Bevölkerungsdaten.


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Quelle und weitere Informationen > https://www.iwkoeln.de/presse/pressemit ... rente.html


Mehr zum Thema
- Die Baby-Bommer gehen in Rente > https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_u ... boomer.pdf
- Arbeits- und sozialrechtliche Vorschriften stehen Arbeiten im Ruhestand vielerorts im Weg > https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_u ... estand.pdf


+++
Nach dem aktuellen DAK-Pflegereport werden die Baby-Boomer-Effekte die Personalnot in NRW deutlich verschärften (darauf wird von hier seit längerer Zeit aufmerksam gemacht). … > https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... f=4&t=1235
• Pflege-Fachkräfte: Arbeitsmarktreserve sinkt auf 1,0 Prozent
• In zehn Jahren müssen in NRW 20,4 Prozent des Pflegepersonals ersetzt werden
• DAK-Landeschef Klaus Overdiek fordert neue Versorgungsmodelle


Siehe auch:

Buchtipp!

Stefan Schulz (Autor):

Die Altenrepublik
Wie der demographische Wandel unsere Zukunft gefährdet

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Hoffmann und Campe, 1. Auflage 2023
224 Seiten
Coverdownload
ISBN: 978-3-455-01468-6
Preis: 23,00 Euro inkl. MwSt_


Die Renten sind sicher? Daran glaubt kaum noch jemand. Ab 2023 aber gehen die Boomer in Rente, ab dann geht es um mehr als Geld. Es beginnt ein neues Spiel: Demokratie vs. Demographie.

Bundesweit zählen wir bald jährlich eine halbe Million mehr Neu-Rentner als Menschen, die die Volljährigkeit erreichen. Und das die nächsten 20 Jahre lang! In manchen Bundesländern wird es mehr Menschen mit Pflegestufe geben als Wähler unter 30. Die Konsequenzen sind verheerend: Für den Geldbeutel der Jungen wie für die Wirtschaft. Die Verschiebung der Alterspyramide bedroht unsere Innovationsfähigkeit, unseren Wohlstand und unsere Lebensfreude.

Während die Rentner finanziell so gut gestellt sind wie noch nie und politisch an Einfluss gewinnen, werden die Jungen gegen die Auswirkungen von Klimawandel und Armut kämpfen, und lernen müssen, völlig neu zu wirtschaften: Sie müssen Deutschland gesund schrumpfen. Es droht ein großer Generationenkonflikt. Stefan Schulz analysiert, welche Auswirkungen der Renteneintritt der Boomer für unsere Gesellschaft haben wird, und was geschehen muss. Es ist höchste Zeit!


Quelle und weitere Informationen > https://hoffmann-und-campe.de/products/ ... 8827438307

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Unsere Gesellschaft altert unaufhaltsam. Es droht ein Ressourcenkampf ...

Beitrag von WernerSchell » 03.11.2024, 17:36

Unsere Gesellschaft altert unaufhaltsam. Es droht ein Ressourcenkampf ...


Unsere Gesellschaft altert unaufhaltsam. Diese Entwicklung birgt Sprengstoff, nicht nur für unsere Versorgungssysteme, sondern für den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt. … Es droht ein Ressourcenkampf, der nicht nur die Solidarität zwischen Jung und Alt, sondern auch die Lebens- und Überlebenschancen alter Menschen massiv bedrohen könnte (Quelle; Johannes Pantel in „Der Krieg der Generationen – Wie wir die Solidarität zwischen Jung und Alt erhalten“, Herder / Sonderausgabe ZpB, 2022).

Die Leistungsfähigkeit des bundesdeutschen Sozialstaates hat Grenzen! Die deutliche Alterung der Bevölkerung bringt den Staat immer mehr in finanzielle Not (Deutschland hat nach Japan die zweitälteste Bevölkerung der Welt!). Mit dem jetzt beginnenden Übergang der Baby-Boomer-Generation in die Rente verschlechtert sich das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentner nochmals dramatisch.
Die Alterung der Bevölkerung wird folglich zu einer gefährlichen Belastungsprobe für Staatsfinanzen und Sozialsysteme. Um diese Entwicklungen zumindest abzuschwächen, stehen mehrere Hebel zur Verfügung. Die immens verlängerte Lebenserwartung der Menschen ist begrüßenswert, aber mit Blick auf die Finanzierung des Rentensystems kann eine Anhebung des Renteneintrittsalters nicht mehr ausgeschlossen werden. Obwohl eine solche Maßnahme vielstimmig kritisiert und gerne als nicht machbar bezeichnet wird, ist sie nach Ansicht zahlreicher Experten alternativlos.
Die Rheinische Post berichtete dazu bereits am 09.06.2021: "Wenn die Babyboomer in den Ruhestand gehen, bekommt die Rentenkasse ein Problem. Entweder muss die Rente gekürzt, der Steuerzuschuss aufgepumpt oder länger gearbeitet werden. Die Frage ist, wie man das organisiert. - Die Rente mit 68 ist erst der Anfang …". … > https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... 6955#p6955
Im Übrigen informieren aktuell zahlreiche Buchveröffentlichungen zum Thema – z.B.: Johannes Pantel: „Der kalte Krieg der Generationen …“ > https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... ?f=5&t=595 bzw. Stefan Schulz: „Die Altenrepublik - Wie der demographische Wandel unsere Zukunft gefährdet“ … > https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... ?f=5&t=593
Im Gefolge all der demografischen Entwicklungen ist, wie seit Jahren ausführlich dargestellt wird, auch die Pflegeversicherung mehr als dringlich reformbedürftig. Angesichts der älter werdenden Boomer bahnt sich u.a. wegen fehlender Pflegefachkräfte und massiver Kostensteigerungen eine Pflegekatastrophe an ... > https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... ?f=5&t=817 bzw. > https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... f=5&t=1137
Weitere ungelöste Probleme in der Wirtschaft, z.B. aktuell in der Autoindustrie mit zahlreichen Zuliefererfirmen, verdeutlichen, dass die zerstrittene links-grüne Ampel nicht in der Lage ist, hilfreich zu agieren und daher schnellstmöglich aufgelöst gehört. Mehr als 3/4 der Bundesdeutschen sind der Meinung, dass Neuwahlen mit einer Neuausrichtung der Politik dringend geboten sind.


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Datenangebot zur Rentendebatte

Beitrag von WernerSchell » 22.05.2026, 08:39

Mitteilung Nr. 03 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 21. Mai 2026

Datenangebot zur Rentendebatte

WIESBADEN – Angesichts der aktuellen Debatte über die Reform des Rentensystems weist das Statistische Bundesamt (Destatis) auf seine Sonderseite zum Thema Rente (www.destatis.de/rente) im eigenen Webangebot hin. Dort sind relevante Ergebnisse zu den Bereichen Demografie, Erwerbstätigkeit, Einkommen und Staatsaushalt gebündelt, unter anderem mit diesen Inhalten:

Bevölkerung im Rentenalter nimmt zu

16,7 Millionen Personen im Rentenalter ab 67 Jahren gab es im Jahr 2024 in Deutschland. Nach der 16. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung wächst diese Zahl – je nach Entwicklung der Lebenserwartung – bis Ende der 2030er- Jahre um weitere vier bis fünf Millionen auf mindestens 20,5 Millionen. Der Anteil der Personen im Rentenalter an der Gesamtbevölkerung wird je nach Berechnungsvariante in diesem Zeitraum von 20 % auf 25 bis 27 % zunehmen. Ein Grund dafür ist der Übergang der Generation der Babyboomer vom Erwerbsleben in den Ruhestand. Auf sie folgen deutlich kleinere Jahrgänge.
Mit Hilfe der animierten Bevölkerungspyramide lässt sich zudem ablesen, wie viele Menschen der Vorausberechnung zufolge beispielsweise im Jahr 2060 im Erwerbsalter sein werden – und wie viele mindestens 70 Jahre alt.
(https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/#!)

Ältere Menschen sind häufiger erwerbstätig

Ältere Menschen sind häufiger erwerbstätig als früher. 2025 waren nach Erstergebnissen des Mikrozensus 19,9 % der 67-Jährigen erwerbstätig, 2015 lag die Quote in der Altersgruppe bei 13,3 %. Nach wie vor gehen viele von ihnen vorzeitig in den Ruhestand: 2025 waren 60,9 % der 63-Jährigen erwerbstätig.
Allerdings ist die Quote in der Altersgruppe gestiegen: 2015 lag sie noch bei
38,9 %. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von gesundheitlichen Einschränkungen über versicherungsrechtliche Besonderheiten wie langjährige Beitragszahlungen oder Frühverrentungsangeboten von Unternehmen bis hin zum Wunsch nach mehr Freizeit.

18 % der Staatsausgaben für die gesetzliche Rentenversicherung

Für die Geldleistungen der gesetzlichen Rentenversicherung gab der Staat im Jahr 2024 knapp 394,7 Milliarden Euro aus. Das waren 18,4 % der Staatsausgaben insgesamt. Der Anteil ist im Zehn-Jahres-Vergleich gesunken: 2014 hatte er noch bei 19,7 % gelegen (261,2 Milliarden Euro).

Weitere Auskünfte:
Pressestelle
Telefon: +49 611 75 3444
www.destatis.de/kontakt

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

Herausgeber:
DESTATIS | Statistisches Bundesamt
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Mehr als die Hälfte der älteren Beschäftigten will vorzeitig in Rente

Beitrag von WernerSchell » 22.06.2026, 14:16

Presseteam der DAK-Gesundheit

Mehr als die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahre will früher in Rente gehen. Bei denjenigen, die mit ihrer Gesundheit unzufrieden sind, sind es sogar 60 Prozent. Das sind zentrale Ergebnisse des DAK-Gesundheitsreports 2026 mit dem Schwerpunktthema „Arbeiten ab 50: langfristig gesund und zufrieden“. Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. DAK-Chef Storm sieht Schlüssel für längeres Erwerbsleben in einem starken Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Lesen Sie mehr in unserer Pressemitteilung.

Mehr als die Hälfte der älteren Beschäftigten will vorzeitig in Rente
• DAK-Gesundheitsreport untersucht Situation älterer Beschäftigter in Deutschland: Rentenpläne und Krankenstand
• Krankenstand steigt mit zunehmendem Alter deutlich: Mit 66 Jahren liegt er im Schnitt bei 11 Prozent
• DAK-Chef Storm sieht Schlüssel für längeres Erwerbsleben in einem starken Betrieblichen Gesundheitsmanagement


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Mehr als die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahren will früher in Rente gehen. Bei denjenigen, die ihre Gesundheit als weniger gut beschreiben, sind es sogar 60 Prozent. Das geht aus einer Befragung von rund 7.000 Beschäftigten hervor, die das IGES Institut für den DAK-Gesundheitsreport 2026 im Auftrag der DAK-Gesundheit ausgewertet hat. IGES hat auch den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten analysiert und dabei einen besonderen Fokus auf die älteren gelegt: Sie sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 ist eine Dynamik zu erkennen und es kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent. DAK-Chef Andreas Storm sieht großen Handlungsbedarf, denn Firmen können es sich nicht leisten, ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zeiten des demografischen Wandels zu verlieren.

„Der Schlüssel für ein längeres Erwerbsle
ben sind ein nachhaltiges betriebliches Gesundheitsmanagement und eine Unternehmenskultur, die die Erfahrung älterer Beschäftigter wertschätzt. Wenn jeder zweite Beschäftigte ab 50 Jahren heute über einen vorzeitigen Renteneintritt nachdenkt, verdeutlicht dies den großen Handlungsdruck. Darüber hinaus liegt der Krankenstand mit 66 Jahren im Durchschnitt doppelt so hoch wie mit 50“, kommentiert Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit, die Ergebnisse. „Unternehmen müssen Gesundheitsangebote verstärken, denn sie können es sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels nicht mehr leisten, ältere Beschäftigte und deren Kompetenzen zu verlieren.“

Die repräsentative Befragung zeigt, wie verbreitet der Wunsch ist, früher in Rente zu gehen. Über alle Altersgruppen hinweg geben 44 Prozent an, über einen vorzeitigen Renteneintritt nachzudenken, 35 Prozent möchten bis zum Rentenalter arbeiten und neun Prozent planen darüber hinaus weiterzuarbeiten. Bei den Beschäftigten ab 50 Jahren fällt der Wunsch nach einem früheren Renteneintritt besonders stark aus: Mehr als die Hälfte (52 Prozent) will vorzeitig in den Ruhestand gehen. Entscheidend ist dabei die Gesundheit. 49 Prozent der Beschäftigten ab 50, die über eine gute Gesundheit verfügen, wollen vorzeitig gehen. Bei denjenigen, die ihre Gesundheit negativ bewerten, sind es hingegen 60 Prozent.

Der Report zeigt: Wertschätzung ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Menschen länger arbeiten. Um „so lange wie möglich gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten“ zu können, forderten 40 Prozent der Befragten ab 50: „mehr Wertschätzung für meine Arbeitsleistung“. Und für 36 Prozent wäre entscheidend, dass ihr Erfahrungswissen stärker anerkannt und genutzt wird. Die Ergebnisse zeigen, was passiert, wenn Beschäftigte sich nicht ausreichend anerkannt fühlen. So planen Beschäftigte ab 50 Jahren, die wenig Anerkennung für ihr Erfahrungswissen erfahren, häufiger einen vorzeitigen Renteneintritt als Beschäftigte, die viel Anerkennung erhalten (55 gegenüber 49 Prozent).

Entgegen dem gängigen Vorurteil eines geistigen und körperlichen Abbaus zeigt der Report, dass die selbstberichtete Leistungsfähigkeit der älteren Beschäftigten im Durchschnitt kaum anders ist als die der jüngeren. Auch bei den Krankschreibungen zeigt sich ein differenziertes Bild: Beschäftigte ab 50 Jahren haben deutlich weniger Krankschreibungen als jüngere Kolleginnen und Kollegen. So kamen im Jahr 2025 auf 100 ältere Beschäftigte 165 Krankschreibungen, bei den unter 50-Jährigen waren es mit 213 Fällen deutlich mehr. Allerdings sind die Erkrankungen der Älteren in der Regel gravierender und die Krankschreibungen entsprechend länger. Ein Krankheitsfall ist bei ihnen im Mittel mit einem doppelt so langen Ausfall verbunden. Insgesamt hatten die Beschäftigten ab 50 im Jahr 2025 durchschnittlich 26,9 Fehltage pro Kopf. Zum Vergleich: Bei den unter 50-Jährigen waren es pro Kopf 17,4 Fehltage.

Mit zunehmendem Alter steigt der Krankenstand kontinuierlich an. Der Krankenstand liegt bei den 50-Jährigen bei 5,8 Prozent. Er steigt danach langsam und schrittweise an und erreicht mit 60 Jahren 7,7 Prozent. Anschließend nimmt er nochmals deutlich zu und liegt mit 66 Jahren bei elf Prozent. Ein Krankenstand von elf Prozent bedeutet, dass an jedem Tag durchschnittlich elf von 100 Beschäftigten arbeitsunfähig sind.
Die Befragung zeigt auch: Gegenüber der neuen Aktivrente sind viele Beschäftigte ab 50 grundsätzlich offen (65 Prozent), allerdings gibt es keine Mehrheit mit klarer Nutzungsabsicht. Knapp ein Viertel der Befragten (24 Prozent) kann sich die Nutzung einer Aktivrente gut vorstellen. Weitere 41 Prozent schließen dies nicht aus. Gleichzeitig lehnen 35 Prozent die Aktivrente klar ab. Insbesondere Frauen nennen als Hauptgrund gesundheitliche Einschränkungen und befürchten, nicht über das Rentenalter hinaus arbeiten zu können. Frauen haben zudem noch stärker als Männer (32 Prozent gegenüber 27 Prozent) Zweifel daran, überhaupt ein entsprechendes Arbeitsangebot für die Aktivrente zu finden, und gehen davon aus, dass ältere Beschäftigte nicht so gern genommen werden.

Für den DAK-Gesundheitsreport mit dem Schwerpunkt „Arbeiten ab 50: langfristig gesund und zufrieden“ wurden unter anderem die Krankschreibungen von 2,4 Mio. erwerbstätige Versicherte der DAK-Gesundheit analysiert. Die Krankenkasse berät Unternehmen dabei, die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu fördern. Sie informiert über geeignete Instrumente, damit gutes Arbeiten auch für ältere Beschäftigte und generationsübergreifend gelingen kann. Weitere Informationen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit: www.dak.de/bgm


Pressemeldung zum Download > https://www.dak.de/presse/bundesthemen/ ... nte_220624

Quelle: Pressemitteilung vom 222.06.202
DAK-Gesundheit
Pressestelle
Telefon: 040-2364 855 9411
E-Mail: presse@dak.de


Attachments
Pressemeldung - 20260622_PM_DAK_Gesundheits... > https://cache.pressmailing.net/content/ ... _final.pdf
Report - 20260622_DAK-Gesundheitsrep... > https://cache.pressmailing.net/content/ ... -Gesundh~t 2026_Bund_neu.pdf


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Babyboomer in Rente: Bis 2036 fehlen 4,3 Millionen Arbeitskräfte … > https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... f=5&t=1647

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Re: Fast 20 Millionen Erwerbstätige erreichen bis 2036 das Renteneintrittsalter

Beitrag von WernerSchell » 23.06.2026, 08:06

PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) Nr. N039 vom 23.06.2026

13,3 Millionen Erwerbspersonen erreichen in den nächsten 15 Jahren das gesetzliche Rentenalter

• Mit dem Ausscheiden der Babyboomer geht dem Arbeitsmarkt bis 2040 rund 30,0 % der heutigen Erwerbspersonen verloren
• Jüngere Altersgruppen werden ältere zahlenmäßig nicht ersetzen
• Erwerbsbeteiligung älterer Menschen steigt


WIESBADEN – Die Generation der Babyboomer spielt im Zusammenhang mit der Entwicklung des Arbeitskräfteangebots in Deutschland eine wichtige Rolle. Innerhalb von 15 Jahren werden die zahlenmäßig stärksten Jahrgänge in den Ruhestand gegangen sein. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt, werden bis 2040 rund 13,3 Millionen Erwerbspersonen das gesetzliche Renteneintrittsalter von 67 Jahren überschritten haben. Das entspricht 30,0 % aller Erwerbspersonen, die dem Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr zur Verfügung standen.

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Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.


Herausgeber:
DESTATIS | Statistisches Bundesamt
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Telefon: +49 611 75 3444
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Datenangebot zur Rentendebatte

Beitrag von WernerSchell » 23.06.2026, 08:22

Mitteilung Nr. 04 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 23. Juni 2026 Datenangebot zur Rentendebatte

WIESBADEN – Angesichts der aktuellen Debatte über die Reform des Rentensystems weist das Statistische Bundesamt (Destatis) auf seine Sonderseite zum Thema Rente (www.destatis.de/rente) hin. Dort sind relevante Daten zu den Bereichen Demografie, Erwerbstätigkeit, Einkommen und Staatshaushalt gebündelt, unter anderem mit diesen Inhalten:

Die Lebenserwartung steigt aktuell wieder

Die Lebenserwartung bei Geburt ist in Deutschland über Jahrzehnte hinweg nahezu kontinuierlich angestiegen. Seit etwa 2010 nimmt die Lebenserwartung allerdings weniger stark zu als in den vorangegangenen Jahrzehnten. Im Zuge der Coronapandemie kam es ab 2020 für drei Jahre in Folge zu einem leichten Rückgang. In den Jahren 2023 und 2024 ist die Lebenserwartung wieder deutlich angestiegen. Das Vor-Corona-Niveau wurde dadurch wieder erreicht.

Ältere Menschen sind häufiger erwerbstätig

Ältere Menschen sind häufiger erwerbstätig als früher. 2025 waren nach Erstergebnissen des Mikrozensus 19,9 % der 67-Jährigen erwerbstätig, 2015 lag die Quote in der Altersgruppe bei 13,3 %. Nach wie vor gehen viele vorzeitig in den Ruhestand: 2025 waren 60,9 % der 63-Jährigen erwerbstätig. Allerdings ist die Quote in der Altersgruppe gestiegen: 2015 lag sie noch bei 38,9 %. Die Gründe für einen vorzeitigen Renteneintritt sind vielfältig und reichen von gesundheitlichen Einschränkungen über versicherungsrechtliche Besonderheiten wie langjährige Beitragszahlungen oder Frühverrentungsangebote von Unternehmen bis hin zum Wunsch nach mehr Freizeit.

Zahl der Pensionärinnen und Pensionäre nimmt zu

Am 1. Januar 2025 gab es nach dem deutschen Beamten- und Soldatenversorgungsrecht rund 1,4 Millionen Pensionärinnen und Pensionäre des öffentlichen Dienstes. Zusätzlich bezogen rund 382 100 Hinterbliebene wie Witwen und Witwer oder Waisen Versorgungsleistungen. Das entspricht einem Zuwachs von 17,7 % beziehungsweise 0,1 % im Vergleich zum 1. Januar 2015.
Damals waren es noch rund 1,2 Millionen Pensionärinnen und Pensionäre sowie rund 381 800 Hinterbliebene mit Versorgungsleistungen.

Weitere Auskünfte: Pressestelle
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Bericht für Reformen der Alterssicherung vorgelegt

Beitrag von WernerSchell » 23.06.2026, 12:29

Bundesministerium für Arbeit und Soziales


Die Alterssicherungskommission (ASK) – auch als Rentenkommission bekannt – hat ihren Bericht für Reformen der Alterssicherung vorgelegt

Die Empfehlungen der Alterssicherungskommission sind ein wichtiger Schritt für Reformen der Alterssicherung. Die Bundesregierung hat in dieser Legislaturperiode bereits mit dem Rentenpaket, dem Betriebsrentenstärkungsgesetz und der Einführung der Aktivrente sowie einem Kabinettsbeschluss zur Einführung einer Frühstartrente zentrale Weichen gestellt, um die Alterssicherung weiter zu entwickeln. Darauf aufbauend war es der Auftrag der Alterssicherungskommission, Vorschläge zu erarbeiten, wie alle drei Bereiche der Altersvorsorge – gesetzliche, betriebliche und private – nachhaltig und gerecht aufgestellt werden können.

Das Empfehlungspaket der Kommission zeigt auf, wie eine generationengerechte Alterssicherung in den kommenden Jahrzehnten ausgestaltet werden sollte. Der Bericht wurde Bundesministerin Bas am 23. Juni 2026 übergeben.


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Reformen der Alterssicherung
Die Kommission hat insgesamt 33 Empfehlungen für eine nachhaltige Ausgestaltung der Alterssicherung gefasst.
Zum Bericht [PDF, 2MB] >>> https://www.bmas.de/SharedDocs/Download ... onFile&v=2


Die wichtigsten Empfehlungen aus dem Bericht

- Einführung einer gesetzlichen Kapitalrente
Es soll eine gesetzliche Kapitalrente in der gesetzlichen Rentenversicherung für alle nach schwedischem Vorbild eingeführt werden, mit deren Erträgen langfristig das Rentenniveau der heute Jüngeren wieder steigen wird. Der Aufbau der Kapitalrente braucht Zeit. Daher soll mit einem Übergangsfaktor sichergestellt werden, dass das Rentenniveau für alle Rentenzugänge mindestens so hoch ist wie heute.

- Ausweitung des Personenkreises, der gesetzlich versichert ist
Aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit soll die gesetzliche Rentenversicherung zu einer Versicherung für alle Erwerbstätigen umgebaut werden, in die perspektivisch weitere Berufsgruppen aufgenommen werden, wie Selbstständige, Beamte und Abgeordnete. In einem ersten Schritt sollen alle neuen, nicht obligatorisch abgesicherten Selbstständigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Dasselbe soll für Abgeordnete des Deutschen Bundestages und der Landesparlamente gelten. Auf diese Weise wächst die gemeinsame Verantwortung für die gesetzliche Rentenversicherung. Reformen der gesetzlichen Rentenversicherung sollen wirkungsgleich auf die Beamtenversorgung übertragen werden.

- Steigendes Renteneintrittsalter
Das Renteneintrittsalter soll moderat angehoben und an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden. Legt man die aktuell erwartete Entwicklung der Lebenserwartung zugrunde, so würde die Regelaltersgrenze etwa alle zehn Jahre um ein halbes Jahr steigen. An die Stelle der "Rente ab 63" (aktuell Rente ab 64,5) soll eine Sonderregelung für diejenigen treten, die lange eingezahlt haben und kurz vor der Rente aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können: Die Schutzrente für langjährige Beitragszahler. Sie sollen nicht auf andere Tätigkeiten verwiesen werden, sondern früher in Rente gehen können.

- Neuer Freibetrag in der Grundsicherung
Die Leistungen der gesetzlichen Renten sollen zukünftig nicht mehr in voller Höhe auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden. Es soll ein neuer Freibetrag für Renten in der Grundsicherung im Alter eingeführt werden. Das bedeutet, dass derjenige, der gearbeitet hat, immer mehr hat als derjenige, der keine oder geringe Beiträge eingezahlt hat. Über die Ausgestaltung des neuen Freibetrags für Renten soll im Rahmen der Umsetzung der Vorschläge der Kommission zur Sozialstaatsreform entschieden werden.

- Abschaffung der Minijobs
Minijobs werden abgeschafft: Sie sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen, ihr steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Sonderstatus soll abgeschafft werden. Ausnahmen sollen nur noch für Schülerinnen und Schüler vorgesehen werden.

- Betriebsrente flächendeckend verbreiten
In einem Sozialpartnerdialog sollen konkrete Maßnahmen erarbeitet werden, die die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung deutlich erhöhen.


Quelle: Mitteilung vom 23.06.2026
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Öffentlichkeitsarbeit
Wilhelmstraße 49
10117 Berlin
https://www.bmas.de/DE/Soziales/Rente-u ... -2026.html

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Rentenreform und Sicherung der Finanzierung

Beitrag von WernerSchell » 24.06.2026, 07:51

Die Alterssicherungskommission (ASK) – auch als Rentenkommission bekannt – hat am 23.06.2026 ihren Bericht für Reformen der Alterssicherung vorgelegt … Näheres hier >>> https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... 407#p18407 - Die Bundesregierung hat daraufhin erklärt, dass man die Kommissionsvorschläge zügig umsetzen wolle. Zahlreiche Vorschläge erscheinen unstreitig und sinnvoll. Es gibt aber auch kritische Statements. – Von hier aus wird angemerkt:

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Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland liegt bei 78,5 Jahren für Männer und 83,2 Jahren für Frauen, Diese statistischen Werte gelten für Neugeborene und basieren auf den aktuellen Sterbetafeln. Sie steigt im Laufe des Lebens an. Wer bereits älter ist, hat statistisch gesehen eine höhere Gesamtlebenserwartung, da die kritischen ersten Lebensjahre bereits überstanden sind. So beträgt z.B. die Lebenserwartung für Männer, die das 80. Lebensjahr erreicht haben, weitere 8 Jahre, bei 80jährigen Frauen ist die zusätzliche Lebenserwartung höher und wird mit 9,57 Jahren angegeben. Bei 90jährigen kommen noch einmal 3,55 (Männer) bzw. 4,21 Jahre (Frauen) dazu. Genetik & Lebensstil (Faktoren wie Ernährung, Bewegung, Rauchen und soziale Einbindung) haben großen Einfluss auf das tatsächliche Alter. Daher sind die tatsächlichen Chancen sehr hoch, noch älter zu werden, als die statistischen Durchschnittswerte dies vorgeben. Die Lebenserwartung verlängert sich langfristig um durchschnittlich etwa 2,5 Jahre pro Jahrzehnt (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Es ist durch wissenschaftliche Studien und einschlägige Buchveröffentlichungen deutlich geworden, dass eine entsprechend gestaltete Lebensführung die Langlebigkeit fördert und verschiedene Krankheiten vermeiden oder verzögern hilft. Dazu gehören z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes-Typ2, Krebs und Demenz. Leider kommt die Prävention in der Gesundheitsversorgung nicht ausreichend zur Geltung. Dies u.a. auch deshalb, weil Diagnostik und Therapie dominieren und damit viel Geld verdient werden kann. Prävention ist aber weitgehend in Eigeninitiative zu leisten und wird daher bedauerlicherweise nur unzureichend berücksichtigt. – Näheres z.B. unter > https://www.wernerschell.de/forum/2/vie ... p?f=5&t=78

Bei der aktuellen Rentenreformdebatte sollte die verlängerte Lebenserwartung und die zusätzlich hilfreichen Präventionserwägung schnellstmöglich Berücksichtigung finden mit der Folge, dass das Renteneintrittsalter auf 70 heraufgesetzt wird. Der Freiburger Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen fordert seit längerer Zeit die rasche Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 70 Jahre. Er plädiert dafür, das Renteneintrittsalter direkt an die steigende Lebenserwartung zu koppeln, um das Rentensystem Generationen-gerecht und finanzierbar zu halten. Dem kann zur Sicherung des Rentensystems uneingeschränkt zugestimmt werden. Wer aber körperlich schwer arbeitet oder starkem psychischen Stress ausgesetzt ist, hat oft eine geringere Lebenserwartung. Für diese Menschen bedeutet ein späterer Renteneintritt möglicherweise eine tatsächliche Gefahr für die Gesundheit, weshalb angemessene Regelungen über einen früheren Renteneintritt bei Erwerbsunfähigkeit erhalten bleiben bzw. präzisiert werden müssen.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gehen in den kommenden 15 Jahren schätzungsweise 30 Prozent der Erwerbspersonen in Rente. Bis 2040 wären das über 13 Millionen Menschen, die deutlich weniger in unsere Sozialsysteme einzahlen, aber verstärkt Leistungen beziehen. "Jüngere Altersgruppen werden die Babyboomer zahlenmäßig nicht ersetzen können", warnt das Bundesamt. Das verdeutlicht einmal mehr den Handlungsdruck, unter dem die Sozialpolitik jetzt steht (Quelle: PKV-Newsletter vom 24.06.2026).

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